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Psalm kapitel 119 - DE_mengebibel | Bibel-lesen.com

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  • Galater 1-3  

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Psalm kapitel 119
Buch
Kapitel
Kommentar
1
Wohl denen, deren Wandel unstr├Ąflich ist,
die einhergehn im (oder: nach dem) Gesetz des HERRN!
2
Wohl denen, die seine Zeugnisse beobachten,
die mit ganzem Herzen ihn suchen,
3
die auch kein Unrecht ver├╝ben,
sondern auf seinen Wegen gehen!
4
Du selbst hast deine Befehle erlassen,
da├č man sie sorglich (oder: genau) befolge.
5
Ach m├Âchte doch mein Wandel fest sein
in der Befolgung deiner Satzungen!
6
Dann werde ich nicht besch├Ąmt sein,
wenn ich alle deine Gebote vor Augen habe.
7
Ich will dir aufrichtigen Herzens danken,
indem ich die Rechte (oder: Verordnungen) deiner Gerechtigkeit lerne.
8
Deine Satzungen will ich halten:
verla├č mich nicht ganz und gar!
9
Wie wird ein J├╝ngling seinen Wandel rein gestalten?
Wenn er ihn f├╝hrt (oder: sich h├Ąlt) nach deinem Wort.
10
Mit ganzem Herzen suche ich dich:
la├č mich von deinen Geboten nicht abirren!
11
In meinem Herzen wahre ich dein Wort,
um mich nicht gegen dich zu verfehlen.
12
Gepriesen seist du, o HERR:
lehre mich deine Satzungen!
13
Mit meinen Lippen z├Ąhle ich her
alle Rechte (oder: Verordnungen) deines Mundes.
14
An dem Wege deiner Zeugnisse habe ich Freude
wie ├╝ber irgendwelchen Reichtum.
15
├ťber deine Befehle will ich sinnen
und achten auf deine Pfade.
16
An deinen Satzungen habe ich meine Lust,
will deine Worte nicht vergessen.
17
Tu Gutes an deinem Knecht, auf da├č ich leben bleibe,
so will ich deine Worte befolgen.
18
├ľffne mir die Augen, da├č ich klar erkenne
die Wunder in deinem Gesetz.
19
Ich bin nur ein Gast auf Erden:
verbirg deine Gebote nicht vor mir.
20
Meine Seele verzehrt sich vor Sehnsucht
nach deinen Rechten (oder: Verordnungen) allezeit.
21
Gedroht hast du den Stolzen; verflucht sind,
die von deinen Geboten abweichen.
22
W├Ąlze Schmach und Verachtung von mir ab,
denn ich beobachte deine Zeugnisse.
23
M├Âgen auch F├╝rsten sitzen und wider mich beraten:
dein Knecht sinnt doch ├╝ber deine Satzungen nach.
24
Ja, deine Zeugnisse sind meine Freude,
meine Ratgeber sind sie.
25
Mein Mut ist in den Staub gesunken:
belebe mich wieder nach deinem Wort (= deiner Verhei├čung).
26
Ich habe dir meine Lage geschildert, da hast du mich erh├Ârt:
lehre mich deine Satzungen.
27
La├č mich den Weg verstehn, den deine Befehle gebieten,
so will ich sinnen ├╝ber deine Wunder.
28
Mein Herz zerflie├čt vor Kummer in Tr├Ąnen;
richte mich auf nach deinen Worten.
29
Den Weg der L├╝ge halte fern von mir,
doch begnade (= beschenke) mich mit deinem Gesetz!
30
Den Weg der Treue habe ich erw├Ąhlt,
deine Rechte (oder: Verordnungen) unanst├Â├čig befunden.
31
Ich halte fest an deinen Zeugnissen:
HERR, la├č mich nicht zuschanden werden!
32
Den Weg deiner Gebote will ich laufen,
denn du machst mir weit das Herz (= erfreust mir das Herz).
33
Lehre mich, HERR, den Weg deiner Satzungen,
so will ich ihn innehalten bis ans Ende.
34
Verleihe mir Einsicht, damit ich deine Weisung beachte
und sie mit ganzem Herzen befolge.
35
La├č mich wandeln auf dem Pfade deiner Gebote,
denn an diesem habe ich meine Freude.
36
Neige mein Herz deinen Zeugnissen zu
und nicht zur Gewinnsucht (oder: zu unrechtem Gewinn).
37
Wende meine Augen ab, da├č sie nicht nach Eitlem schauen;
belebe mich auf deinen Wegen.
38
Erf├╝lle an deinem Knechte deine Verhei├čung,
die darauf abzielt, da├č man dich f├╝rchte.
39
Wende ab meine Schmach, vor der mir graut;
denn deine Rechte (oder: Verordnungen) sind heilsam.
40
F├╝rwahr, ich sehne mich nach deinen Befehlen:
belebe mich durch deine Gerechtigkeit!
41
La├č deine Gnadenerweise mir widerfahren, o HERR,
deine Hilfe nach deinem Wort (oder: deiner Verhei├čung),
42
da├č ich dem, der mich schm├Ąht, zu antworten wei├č;
denn ich verlasse mich auf dein Wort.
43
Und entzieh meinem Munde nicht ganz das Wort der Wahrheit;
denn ich harre auf deine Rechte (oder: Verordnungen).
44
Und befolgen will ich dein Gesetz best├Ąndig,
immer und ewiglich;
45
so werde ich wandeln auf freier Bahn;
denn ich habe mich stets um deine Befehle gek├╝mmert;
46
und ich will von deinen Zeugnissen reden
vor K├Ânigen, ohne mich zu scheuen;
47
denn ich habe meine Freude an deinen Geboten,
die mir lieb sind,
48
und hebe meine H├Ąnde auf zu deinen Geboten, [die mir lieb sind,]
will ├╝ber deine Satzungen sinnen.
49
Halte deinem Knecht getreulich dein Wort,
auf das du mich hast hoffen lassen!
50
Das ist mein Trost in meinem Elend,
da├č dein Wort (oder: deine Verhei├čung) mich neu belebt hat.
51
Die ├ťberm├╝tÔÇÖgen verspotten mich ma├člos,
doch ich bin von deinem Gesetz nicht abgewichen.
52
Gedenke ich deiner Rechte (oder: Verordnungen) aus der Vorzeit,
so f├╝hle ich mich, o HERR, getr├Âstet.
53
Hei├čer Zorn erfa├čt mich wegen der Gottlosen,
die dein Gesetz verlassen haben.
54
Deine Satzungen sind mir zu Lobges├Ąngen geworden
im Hause meiner Pilgerschaft.
55
In der Nacht sogar gedenke ich deines Namens, o HERR,
und befolge dein Gesetz.
56
Das ist mir zuteil geworden,
da├č ich deine Befehle befolgt habe.
57
Meine Aufgabe ist, o HERR, ich bekenne es,
deine Worte zu befolgen.
58
Von ganzem Herzen flehÔÇÖ ich dich an: ┬╗Sei mir gn├Ądig nach deiner Verhei├čung!┬ź
59
Ich habe ├╝ber meine Wege nachgedacht
und lenke (daher) meine Schritte zu deinen Zeugnissen zur├╝ck.
60
Ich eile und s├Ąume nicht,
deine Gebote zu befolgen.
61
Die Fallstricke der Gottlosen umringen mich;
dennoch vergesse ich dein Gesetz nicht.
62
In der Mitte der Nacht stehe ich auf, um dir zu danken
f├╝r die Verordnungen deiner Gerechtigkeit.
63
Befreundet bin ich mit allen, die dich f├╝rchten,
und mit denen, die deine Befehle befolgen.
64
Deiner Gnade (oder: G├╝te), o HERR, ist die Erde voll:
lehre mich deine Satzungen!
65
Gutes hast du an deinem Knechte getan,
o HERR, nach deiner Verhei├čung.
66
Rechte Einsicht und Erkenntnis lehre mich,
denn ich vertraue auf deine Gebote.
67
Bevor ich gedem├╝tigt wurde, ging ich irre;
jetzt aber beobachte ich dein Wort.
68
Du bist g├╝tig und erweisest Gutes:
lehre mich deine Satzungen!
69
L├╝gen haben die Stolzen gegen mich erdichtet,
ich aber befolge deine Befehle mit ganzem Herzen.
70
Unempfindlich wie von Fett ist ihr Herz,
ich aber habe Freude an deinem Gesetz.
71
Gut warÔÇÖs f├╝r mich, da├č ich gedem├╝tigt wurde,
damit ich deine Satzungen lernte.
72
Die Weisung deines Mundes ist mir lieber
als Tausende von Gold- und Silberst├╝cken.
73
Deine H├Ąnde haben mich geschaffen und gebildet:
verleihe mir nun auch Einsicht, da├č ich deine Gebote lerne!
74
Die dich f├╝rchten, werden mich sehen und sich freun;
denn ich habe auf dein Wort (oder: deine Verhei├čung) geharrt.
75
Ich wei├č, o HERR, da├č deine Gerichte gerecht sind
und du mich in Treue gedem├╝tigt hast.
76
La├č doch deine Gnade mir Trost gew├Ąhren,
wie du deinem Knechte verhei├čen hast!
77
La├č mir dein Erbarmen widerfahren, da├č ich auflebe,
denn dein Gesetz ist meine Lust.
78
La├č die Stolzen zuschanden werden,
weil sie ohne Grund mich niederdr├╝cken;
ich aber sinne ├╝ber deine Befehle.
79
La├č mir sich zuwenden, die dich f├╝rchten
und die deine Zeugnisse anerkennen!
80
Mein Herz halte treu an deinen Satzungen fest,
auf da├č ich nicht zuschanden werde.
81
Meine Seele schmachtet nach deiner Hilfe (oder: Rettung):
ich harre auf dein Wort.
82
Meine Augen schmachten nach deiner Verhei├čung,
indem ich frage: ┬╗Wann wirst du mich tr├Âsten?┬ź
83
Bin ich auch wie ein Schlauch im Rauch geworden,
habÔÇÖ ich doch deine Satzungen nicht vergessen.
84
Wie viele sind noch der Lebenstage deines Knechts?
Wann h├Ąltst du Gericht ├╝ber meine Verfolger?
85
├ťberm├╝tige haben mir Gruben gegraben,
sie, die sich nicht nach deinem Gesetz verhalten.
86
Alle deine Gebote sind Wahrheit;
mit L├╝ge (oder: Unrecht) verfolgt man mich: so hilf mir!
87
Fast h├Ątten sie mich im Lande umgebracht;
doch ich verlasse deine Befehle nicht.
88
Nach deiner Gnade erhalte mich am Leben,
so will ich das Zeugnis deines Mundes befolgen.
89
Auf ewige Zeit, o HERR,
steht fest dein Wort im Himmel.
90
Von Geschlecht zu Geschlecht w├Ąhrt deine Treue;
du hast die Erde festgestellt, und sie steht;
91
nach deinen Verordnungen stehn sie noch heute,
denn alle Dinge sind dir dienstbar (= untertan).
92
W├Ąre dein Gesetz nicht meine Freude gewesen,
so w├ĄrÔÇÖ ich in meinem Elend vergangen.
93
Niemals will ich deine Befehle vergessen,
denn durch sie hast du mich neu belebt (oder: am Leben erhalten).
94
Dein bin ich: hilf mir!
Denn ich beachte deine Verordnungen.
95
Gottlose lauern mir auf, um mich umzubringen,
ich aber achte auf deine Zeugnisse.
96
Von allem VollkommÔÇÖnen habe ich eine Grenze gesehn;
doch dein Gebot ist v├Âllig unbeschr├Ąnkt.
97
Wie habe ich dein Gesetz so lieb!
Den ganzen Tag ist es mein Sinnen.
98
Weiser, als meine Feinde sind, machen mich deine Gebote,
denn mein sind sie f├╝r immer.
99
Verst├Ąndiger bin ich als alle meine Lehrer,
denn deine Zeugnisse sind mein Sinnen.
100
Mehr Einsicht besitzÔÇÖ ich als die Greise;
denn ich beobachte deine Befehle.
101
Von jedem b├Âsen Pfade halte ich meinen Fu├č fern,
um dein Wort zu befolgen.
102
Von deinen Rechten (oder: Verordnungen) weiche ich nicht ab,
denn du hast mich belehrt.
103
Wie s├╝├č sind deine Worte (oder: Verhei├čungen) meinem Gaumen,
s├╝├čer als Honig meinem Munde!
104
Aus deinen Befehlen gewinne ich Einsicht;
darum hasse ich jeglichen L├╝genpfad.
105
Dein Wort ist meines Fu├čes Leuchte
und ein Licht auf meinem Wege (oder: f├╝r meinen Wandel).
106
Ich habe geschworen und den Vorsatz gefa├čt,
den Verordnungen deiner Gerechtigkeit treu zu bleiben.
107
Ich bin gar tief gebeugt:
o HERR, belebe mich wieder nach deiner Verhei├čung!
108
La├č, HERR, dir gefallen die willigen Opfer meines Mundes
und lehre mich deine Rechte (oder: Verordnungen)!
109
Ich schwebe best├Ąndig in Todesgefahr,
doch dein Gesetz vergesse ich nicht.
110
Die Gottlosen haben mir Schlingen gelegt,
aber von deinen Befehlen irre ich nicht ab.
111
Deine Zeugnisse sind mein ewiger Erbbesitz,
denn sie sind die Wonne meines Herzens.
112
Ich neige mein Herz dazu, deine Satzungen zu erf├╝llen
immerdar bis ans Ende.
113
Die Doppelherzigen hasse ich,
aber dein Gesetz ist mir lieb.
114
Mein Schirm und Schild bist du;
auf dein Wort (= die Erf├╝llung deiner Verhei├čung) harre ich.
115
Weicht von mir, ihr ├ťbelt├Ąter!
Ich will die Gebote meines Gottes halten.
116
St├╝tze mich nach deiner Verhei├čung, da├č ich lebe,
und la├č mich nicht in meiner Hoffnung get├Ąuscht werden!
117
St├Ąrke mich, auf da├č ich Heil (oder: Rettung) erlange,
und la├č mich stets auf deine Satzungen achten!
118
Du verwirfst alle, die von deinen Satzungen abirren;
denn erfolglos ist ihre T├Ąuschung.
119
Wie Schlacken r├Ąumst du alle Gottlosen des Landes hinweg;
darum liebe ich deine Zeugnisse.
120
Aus Furcht vor dir schaudert mein Leib,
und mir ist bange vor deinen Gerichten.
121
Ich habe Recht und Gerechtigkeit ge├╝bt:
gib mich nicht meinen Bedr├╝ckern preis!
122
Tritt f├╝r deinen Knecht zu seinem Heile ein,
la├č die Stolzen mir nicht Gewalt antun!
123
Meine Augen schmachten nach deiner Rettung
und nach der Best├Ątigung deiner Gerechtigkeit.
124
Verfahre mit deinem Knecht nach deiner Gnade
und lehre mich deine Satzungen!
125
Dein Knecht bin ich, verleihe mir Einsicht,
damit ich deine Zeugnisse verstehen lerne.
126
Zeit istÔÇÖs f├╝r den HERRN, zu handeln:
sie haben ja dein Gesetz gebrochen.
127
Darum liebe ich deine Gebote
mehr als Gold und als Feingold.
128
Darum sch├Ątze ich alle deine Befehle als richtig;
jeder L├╝genpfad ist mir verha├čt.
129
Wunderwerke sind deine Zeugnisse;
darum h├Ąlt mein Herz an ihnen fest.
130
Die Erschlie├čung deiner Worte erleuchtet,
verleiht den Einf├Ąltigen Einsicht.
131
Ich tue meinen Mund weit auf und lechze,
denn mich verlangt nach deinen Geboten.
132
Wende dich zu mir und sei mir gn├Ądig,
wie es recht ist bei denen, die deinen Namen lieben!
133
La├č meine Schritte fest sein durch dein Wort
und la├č nichts Tr├╝gerisches (oder: kein Unrecht) ├╝ber mich herrschen.
134
Erl├Âse mich von der Bedr├╝ckung der Menschen,
so will ich deine Befehle befolgen.
135
La├č dein Angesicht leuchten gegen deinen Knecht
und lehre mich deine Satzungen.
136
Tr├Ąnenstr├Âme rinnen aus meinen Augen,
weil viele dein Gesetz nicht befolgen.
137
Gerecht bist du, o HERR,
und richtig sind deine Rechte (oder: Verordnungen).
138
In Gerechtigkeit hast du deine Zeugnisse verordnet
und in unersch├╝tterlicher Treue.
139
Mich verzehrt mein Eifer,
weil meine Gegner deine Worte vergessen.
140
Dein Wort ist wohlgel├Ąutert,
und dein Knecht hat es lieb.
141
Gering bin ich und verachtet,
doch deine Befehle vergesse ich nicht.
142
Deine Gerechtigkeit ist ewige Gerechtigkeit,
und dein Gesetz ist Wahrheit.
143
Wenn Leiden und Not mich getroffen haben,
sind deine Gebote dennoch meine Freude.
144
Deine Zeugnisse bleiben immerdar gerecht:
verleihe mir Verst├Ąndnis, so werde ich leben.
145
Ich rufe von ganzem Herzen: ┬╗Erh├Âre mich, HERR!┬ź
Deine Satzungen will ich beobachten.
146
Ich rufe zu dir: ┬╗Hilf mir!
So will ich deine Zeugnisse beobachten.┬ź
147
Fr├╝h bin ich auf vor Tagesanbruch und flehe laut;
auf dein Wort (= die Erf├╝llung deiner Verhei├čung) harre ich.
148
Meine Augen wachen die ganze Nacht hindurch,
um ├╝ber dein Wort (= deine Verhei├čung) nachzusinnen.
149
H├Âre meine Stimme nach deiner Gnade!
O HERR, nach deinen Rechten (oder: Verordnungen) la├č mich aufleben!
150
Mir haben sich Leute genaht, die der Arglist fr├Ânen:
von deinem Gesetz sind sie fern;
151
doch du bist mir nahe, o HERR,
und alle deine Gebote sind Wahrheit.
152
L├Ąngst wei├č ich aus deinen Zeugnissen,
da├č du sie (d.h. deine Gebote) f├╝r ewig festgestellt hast.
153
Sieh mein Elend an und errette mich!
Denn dein Gesetz vergesse ich nicht.
154
F├╝hre meine Sache und erl├Âse mich,
schenke mir neues Leben nach deiner Verhei├čung!
155
Den Gottlosen bleibt die Hilfe (oder: Rettung) fern,
denn sie k├╝mmern sich nicht um deine Satzungen.
156
Deine Barmherzigkeit ist gro├č, o HERR:
nach deinen Rechten (oder: Verordnungen) belebe mich wieder!
157
Gro├č ist meiner Verfolger und Gegner Zahl,
doch von deinen Zeugnissen gehÔÇÖ ich nicht ab.
158
Wenn ich Treulose sehe, so f├╝hle ich Abscheu,
weil sie dein Wort (oder: Gebot) nicht befolgen.
159
Sieh her, ich liebe deine Befehle:
HERR, schenke mir neues Leben nach deiner Gnade!
160
Der ganze Inhalt deines Wortes ist Wahrheit,
und ewig gilt jede Verordnung deiner Gerechtigkeit.
161
F├╝rsten haben mich ohne UrsachÔÇÖ verfolgt;
doch nur vor deinen Worten (= Drohungen) erbebt mein Herz.
162
Ich freue mich ├╝ber dein Wort (oder: deine Verhei├čung)
wie einer, der gro├če Beute gewinnt.
163
L├╝gen hasse und verabscheue ich,
aber dein Gesetz ist mir lieb.
164
Siebenmal t├Ąglich preise ich dich
um der Verordnungen deiner Gerechtigkeit willen.
165
Frieden (oder: Heil) in F├╝lle erlangen die Freunde deines Gesetzes,
denn es gibt f├╝r sie kein Straucheln.
166
Ich hoffe auf deine Rettung, o HERR,
denn ich habe deine Gebote gehalten.
167
Mein Herz befolgt deine Zeugnisse,
und ich habe sie aufrichtig lieb.
168
Ich befolge deine Befehle und Zeugnisse;
denn alle meine Wege sind dir bekannt.
169
La├č mein lautes Flehen zu dir dringen, o HERR;
verleih mir Verst├Ąndnis f├╝r dein Wort!
170
La├č mein Beten vor dich kommen:
errette mich nach deiner Verhei├čung!
171
Meine Lippen sollen Lobpreis sprudeln lassen,
weil du mich deine Satzungen lehrst.
172
Meine Zunge soll von deinem Worte (oder: deiner Verhei├čung) singen;
denn alle deine Gebote sind gerecht.
173
La├č deine Hand bereit sein, mir zu helfen,
denn deine Befehle habÔÇÖ ich (zu F├╝hrern) erw├Ąhlt.
174
Ich sehne mich nach deiner Hilfe, o HERR,
und dein Gesetz ist meine Freude.
175
La├č meine Seele leben, da├č sie dich preise,
und deine Rechte (= Gerichte) m├Âgen mir helfen!
176
Geh ich irre wie ein verlorenes Schaf, so suche deinen Knecht!
Denn deine Gebote habe ich nicht vergessen.
   

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