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Schl├╝sselpersonen der Bibel - DE_ELBERFELDERBIBEL1905 - Tag 74 | Bibel-lesen.com

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  • 2 Korinther 7-9  

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Tag 73 Tag 74Tag 75
Richter kapitel 13
1
Und die Kinder Israel taten wiederum was b├Âse war in den Augen Jehovas; und Jehova gab sie in die Hand der Philister vierzig Jahre.
2
Und es war ein Mann aus Zorha, vom Geschlecht der Daniter, sein Name war Manoah. Und sein Weib war unfruchtbar und gebar nicht.
3
Und der Engel Jehovas erschien dem Weibe und sprach zu ihr: Siehe doch, du bist unfruchtbar und gebierst nicht; aber du wirst schwanger werden und einen Sohn geb├Ąren.
4
Und nun h├╝te dich doch und trinke weder Wein noch starkes Getr├Ąnk, und i├č nichts Unreines!
5
Denn siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn geb├Ąren; und kein Schermesser soll auf sein Haupt kommen, denn ein Nasir Gottes soll der Knabe sein von Mutterleibe an; und er wird anfangen, Israel aus der Hand der Philister zu retten.
6
Und das Weib kam und sprach zu ihrem Manne und sagte: Ein Mann Gottes ist zu mir gekommen, und sein Ansehen war wie das Ansehen eines Engels Gottes, sehr furchtbar; und ich habe ihn nicht gefragt, woher er sei, und seinen Namen hat er mir nicht kundgetan.
7
Und er sprach zu mir: Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn geb├Ąren; und nun, trinke weder Wein noch starkes Getr├Ąnk, und i├č nichts Unreines; denn ein Nasir Gottes soll der Knabe sein von Mutterleibe an bis zum Tage seines Todes.
8
Da flehte Manoah zu Jehova und sprach: Bitte, Herr! Der Mann Gottes, den du gesandt hast, m├Âge doch nochmals zu uns kommen und uns lehren, was wir tun sollen mit dem Knaben, der geboren werden soll.
9
Und Gott erh├Ârte die Stimme Manoahs; und der Engel Gottes kam nochmals zu dem Weibe, als sie auf dem Felde sa├č, und Manoah, ihr Mann, nicht bei ihr war.
10
Da eilte das Weib und lief und berichtete es ihrem Manne, und sie sprach zu ihm: Siehe, der Mann ist mir erschienen, der an jenem Tage zu mir gekommen ist.
11
Und Manoah machte sich auf und ging seinem Weibe nach; und er kam zu dem Manne und sprach zu ihm: Bist du der Mann, der zu dem Weibe geredet hat? Und er sprach: Ich bin's.
12
Und Manoah sprach: Wenn nun dein Wort eintrifft, was soll die Weise des Knaben sein und sein Tun?
13
Und der Engel Jehovas sprach zu Manoah: Vor allem, was ich dem Weibe gesagt habe, soll sie sich h├╝ten:
14
Von allem, was vom Weinstock kommt, soll sie nicht essen, und Wein und starkes Getr├Ąnk soll sie nicht trinken, und soll nichts Unreines essen; alles, was ich ihr geboten habe, soll sie beobachten.
15
Und Manoah sprach zu dem Engel Jehovas: La├č dich doch von uns aufhalten, so wollen wir dir ein Ziegenb├Âcklein zubereiten.
16
Und der Engel Jehovas sprach zu Manoah: Wenn du mich auch aufhieltest, ich w├╝rde nicht von deinem Brote essen; willst du aber ein Brandopfer opfern, so opfere es Jehova. Denn Manoah wu├čte nicht, da├č es der Engel Jehovas war.
17
Und Manoah sprach zu dem Engel Jehovas: Wie ist dein Name, da├č wir dich ehren, wenn dein Wort eintrifft?
18
Und der Engel Jehovas sprach zu ihm: Warum fragst du denn nach meinem Namen? Er ist ja wunderbar!
19
Da nahm Manoah das Ziegenb├Âcklein und das Speisopfer und opferte es Jehova auf dem Felsen. Er aber handelte wunderbar, und Manoah und sein Weib sahen zu;
20
und es geschah, als die Flamme von dem Altar gen Himmel emporstieg, da fuhr der Engel Jehovas in der Flamme des Altars hinauf. Und Manoah und sein Weib sahen zu und fielen auf ihr Angesicht zur Erde.
21
Und der Engel Jehovas erschien Manoah und seinem Weibe fortan nicht mehr. Da erkannte Manoah, da├č es der Engel Jehovas war.
22
Und Manoah sprach zu seinem Weibe: Wir werden gewi├člich sterben, denn wir haben Gott gesehen!
23
Aber sein Weib sprach zu ihm: Wenn es Jehova gefallen h├Ątte, uns zu t├Âten, so h├Ątte er nicht ein Brandopfer und Speisopfer aus unserer Hand angenommen, und er h├Ątte uns dies alles nicht gezeigt, noch uns zu dieser Zeit dergleichen vernehmen lassen.
24
Und das Weib gebar einen Sohn; und sie gab ihm den Namen Simson. Und der Knabe wuchs, und Jehova segnete ihn.
25
Und der Geist Jehovas fing an, ihn zu treiben zu Machaneh-Dan zwischen Zorha und Eschtaol.
Richter kapitel 14
1
Und Simson ging nach Timna hinab; und er sah in Timna ein Weib von den T├Âchtern der Philister.
2
Und er ging hinauf und berichtete es seinem Vater und seiner Mutter und sprach: Ich habe in Timna ein Weib gesehen von den T├Âchtern der Philister; und nun nehmet sie mir zum Weibe.
3
Und sein Vater und seine Mutter sprachen zu ihm: Ist unter den T├Âchtern deiner Br├╝der und unter meinem ganzen Volke kein Weib, da├č du hingehest, ein Weib zu nehmen von den Philistern, den Unbeschnittenen? Und Simson sprach zu seinem Vater: Diese nimm mir, denn sie ist recht in meinen Augen.
4
Sein Vater und seine Mutter wu├čten aber nicht, da├č es von Jehova war; denn er suchte eine Gelegenheit an den Philistern. Und in jener Zeit herrschten die Philister ├╝ber Israel.
5
Und Simson ging mit seinem Vater und seiner Mutter nach Timna hinab; und als sie an die Weinberge von Timna kamen, siehe, da br├╝llte ein junger L├Âwe ihm entgegen.
6
Und der Geist Jehovas geriet ├╝ber ihn, und er zerri├č ihn, wie man ein B├Âcklein zerrei├čt; und er hatte gar nichts in seiner Hand. Und er tat seinem Vater und seiner Mutter nicht kund, was er getan hatte.
7
Und er ging hinab und redete zu dem Weibe, und sie war recht in den Augen Simsons.
8
Und er kehrte nach einiger Zeit zur├╝ck, um sie zu nehmen, und er bog ab, um das Aas des L├Âwen zu besehen, und siehe, ein Bienenschwarm war in dem K├Ârper des L├Âwen, und Honig.
9
Da nahm er ihn heraus in seine H├Ąnde, und ging und a├č im Gehen; und er ging zu seinem Vater und zu seiner Mutter und gab ihnen, und sie a├čen; aber er tat ihnen nicht kund, da├č er den Honig aus dem K├Ârper des L├Âwen herausgenommen hatte.
10
Und sein Vater ging zu dem Weibe hinab, und Simson machte daselbst ein Mahl; denn also pflegten die J├╝nglinge zu tun.
11
Und es geschah, als sie ihn sahen, da nahmen die drei├čig Gesellen; und sie waren bei ihm.
12
Und Simson sprach zu ihnen: Ich will euch einmal ein R├Ątsel aufgeben; wenn ihr es mir in den sieben Tagen des Mahles kundtut und es erratet, so werde ich euch drei├čig Hemden und drei├čig Wechselkleider geben;
13
Wenn ihr es mir aber nicht kundtun k├Ânnet, so sollt ihr mir drei├čig Hemden und drei├čig Wechselkleider geben. Und sie sprachen zu ihm: Gib dein R├Ątsel auf, da├č wir es h├Âren!
14
Und er sprach zu ihnen: Aus dem Fresser kam Fra├č, und aus dem Starken kam S├╝├čigkeit. Und sie vermochten das R├Ątsel nicht kundzutun drei Tage lang.
15
Und es geschah am siebten Tage, da sprachen sie zu dem Weibe Simsons: Berede deinen Mann, da├č er uns das R├Ątsel kundtue, damit wir nicht dich und deines Vaters Haus mit Feuer verbrennen! Um uns zu berauben, habt ihr uns geladen, nicht wahr?
16
Und Simsons Weib weinte an ihm und sprach: Du hassest mich nur und liebst mich nicht. Das R├Ątsel hast du den Kindern meines Volkes aufgegeben, und mir hast du es nicht kundgetan. Und er sprach zu ihr: Siehe, meinem Vater und meiner Mutter habe ich es nicht kundgetan, und dir sollte ich es kundtun?
17
Und sie weinte an ihm die sieben Tage, da sie das Mahl hatten. Und es geschah am siebten Tage, da tat er es ihr kund, denn sie dr├Ąngte ihn. Und sie tat das R├Ątsel den Kindern ihres Volkes kund.
18
Da sprachen die M├Ąnner der Stadt zu ihm am siebten Tage, ehe die Sonne unterging: Was ist s├╝├čer als Honig? Und was ist st├Ąrker als der L├Âwe? Und er sprach zu ihnen: Wenn ihr nicht mit meinem Kalbe gepfl├╝gt h├Ąttet, so h├Ąttet ihr mein R├Ątsel nicht erraten.
19
Und der Geist Jehovas geriet ├╝ber ihn; und er ging hinab nach Askalon und erschlug von ihnen drei├čig Mann und nahm ihre ausgezogenen Gew├Ąnder und gab die Wechselkleider denen, welche das R├Ątsel kundgetan hatten. Und sein Zorn entbrannte, und er ging hinauf in das Haus seines Vaters.
20
Und das Weib Simsons wurde einem seiner Gesellen gegeben, den er sich zugesellt hatte.
Richter kapitel 15
1
Und es geschah nach einiger Zeit, in den Tagen der Weizenernte, da besuchte Simson sein Weib mit einem Ziegenb├Âcklein. Und er sprach: Ich will zu meinem Weibe ins Gemach gehen; aber ihr Vater gestattete ihm nicht hineinzugehen.
2
Und ihr Vater sprach: Ich habe gewi├člich gedacht, da├č du sie ha├čtest, und so habe ich sie deinem Gesellen gegeben. Ist nicht ihre j├╝ngere Schwester sch├Âner als sie? M├Âge sie doch dein werden an ihrer Statt.
3
Da sprach Simson zu ihnen: Diesmal bin ich schuldlos an den Philistern, wenn ich ihnen ├ťbles tue.
4
Und Simson ging hin und fing dreihundert Schakale; und er nahm Fackeln und kehrte Schwanz an Schwanz und tat eine Fackel zwischen je zwei Schw├Ąnze in die Mitte,
5
und er z├╝ndete die Fackeln mit Feuer an. Und er lie├č sie los in das stehende Getreide der Philister und z├╝ndete sowohl Garbenhaufen als stehendes Getreide und Oliveng├Ąrten an.
6
Und die Philister sprachen: Wer hat das getan? und man sagte: Simson, der Schwiegersohn des Timniters, weil er ihm sein Weib genommen und sie seinem Gesellen gegeben hat. Da zogen die Philister hinauf und verbrannten sie und ihren Vater mit Feuer.
7
Und Simson sprach zu ihnen: Wenn ihr also tut es sei denn, da├č ich mich an euch ger├Ącht habe, danach will ich aufh├Âren!
8
Und er schlug sie, Schenkel samt H├╝fte, und richtete eine gro├če Niederlage unter ihnen an. Und er ging hinab und wohnte in der Kluft des Felsens Etam.
9
Und die Philister zogen herauf und lagerten sich in Juda und breiteten sich aus in Lechi.
10
Und die M├Ąnner von Juda sprachen: Warum seid ihr wider uns heraufgezogen? Und sie sprachen: Um Simson zu binden, sind wir heraufgezogen, da├č wir ihm tun, wie er uns getan hat.
11
Da zogen dreitausend Mann von Juda zur Kluft des Felsens Etam hinab und sprachen zu Simson: Wei├čt du nicht, da├č die Philister ├╝ber uns herrschen? Und warum hast du uns das getan? Und er sprach zu ihnen: Wie sie mir getan, also habe ich ihnen getan.
12
Da sprachen sie zu ihm: Um dich zu binden, sind wir herabgekommen, da├č wir dich in die Hand der Philister liefern. Und Simson sprach zu ihnen: Schw├Âret mir, da├č ihr nicht ├╝ber mich herfallen werdet!
13
Und sie sprachen zu ihm und sagten: Nein, sondern binden wollen wir dich und dich in ihre Hand liefern; aber t├Âten wollen wir dich nicht. Und sie banden ihn mit zwei neuen Stricken und f├╝hrten ihn aus dem Felsen herauf.
14
Als er nach Lechi kam, da jauchzten ihm die Philister entgegen; aber der Geist Jehovas geriet ├╝ber ihn, und die Stricke, welche an seinen Armen waren, wurden wie Flachsf├Ąden, die vom Feuer versengt sind, und seine Bande schmolzen weg von seinen H├Ąnden.
15
Und er fand einen frischen Eselskinnbacken, und er streckte seine Hand aus und nahm ihn und erschlug damit tausend Mann.
16
Und Simson sprach: Mit dem Eselskinnbacken einen Haufen, zwei Haufen! Mit dem Eselskinnbacken habe ich tausend Mann erschlagen!
17
Und es geschah, als er ausgeredet hatte, da warf er den Kinnbacken aus seiner Hand; und er nannte selbigen Ort Ramath-Lechi.
18
Und es d├╝rstete ihn sehr, und er rief zu Jehova und sprach: Du hast durch die Hand deines Knechtes diese gro├če Rettung gegeben, und nun soll ich vor Durst sterben und in die Hand der Unbeschnittenen fallen!
19
Da spaltete Gott die H├Âhlung, die zu Lechi ist, und es kam Wasser aus ihr hervor; und er trank, und sein Geist kehrte zur├╝ck, und er lebte wieder auf. Daher gab man ihr den Namen: Quelle des Rufenden, die zu Lechi ist, bis auf diesen Tag.
20
Und er richtete Israel in den Tagen der Philister zwanzig Jahre.
   

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