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Schl├╝sselpersonen der Bibel - DE_ELBERFELDERBIBEL1905 - Tag 63 | Bibel-lesen.com

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  • Philipper 1-4  

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Tag 62 Tag 63Tag 64
Josua kapitel 4
1
Und es geschah, als die ganze Nation vollends ├╝ber den Jordan gezogen war, da sprach Jehova zu Josua und sagte:
2
Nehmet euch aus dem Volke zw├Âlf M├Ąnner, je einen Mann aus einem Stamme,
3
und gebietet ihnen und sprechet: Hebet euch auf von hier, aus der Mitte des Jordan, von dem Standorte, wo die F├╝├če der Priester festgestanden haben, zw├Âlf Steine; und bringet sie mit euch hin├╝ber und leget sie nieder in dem Nachtlager, wo ihr diese Nacht ├╝bernachten werdet.
4
Und Josua rief die zw├Âlf M├Ąnner, die er aus den Kindern Israel bestellt hatte, je einen Mann aus einem Stamme.
5
Und Josua sprach zu ihnen: Gehet hin├╝ber, vor die Lade Jehovas, eures Gottes, in die Mitte des Jordan, und hebet euch ein jeder einen Stein auf seine Schulter, nach der Zahl der St├Ąmme der Kinder Israel,
6
damit dies ein Zeichen unter euch sei. Wenn eure Kinder k├╝nftig fragen und sprechen: Was bedeuten euch diese Steine? -
7
so sollt ihr zu ihnen sagen: Da├č die Wasser des Jordan vor der Lade des Bundes Jehovas abgeschnitten wurden; als sie durch den Jordan ging, wurden die Wasser des Jordan abgeschnitten. Und diese Steine sollen f├╝r die Kinder Israel zum Ged├Ąchtnis sein ewiglich.
8
Und die Kinder Israel taten also, wie Josua geboten hatte, und hoben zw├Âlf Steine auf aus der Mitte des Jordan, so wie Jehova zu Josua geredet hatte, nach der Zahl der St├Ąmme der Kinder Israel; und sie brachten sie mit sich in das Nachtlager hin├╝ber und legten sie daselbst nieder.
9
Und zw├Âlf Steine richtete Josua auf in der Mitte des Jordan, an der Stelle, wo die F├╝├če der Priester gestanden hatten, welche die Lade des Bundes trugen; und sie sind daselbst bis auf diesen Tag.
10
Und die Priester, welche die Lade trugen, blieben in der Mitte des Jordan stehen, bis alles vollendet war, was Jehova dem Josua geboten hatte, zu dem Volke zu reden, nach allem was Mose dem Josua geboten hatte. Und das Volk eilte und zog hin├╝ber.
11
Und es geschah, als das ganze Volk vollends hin├╝bergezogen war, da zogen die Lade Jehovas und die Priester angesichts des Volkes hin├╝ber.
12
Und die Kinder Ruben und die Kinder Gad und der halbe Stamm Manasse zogen ger├╝stet vor den Kindern Israel her, wie Mose zu ihnen geredet hatte.
13
Bei vierzigtausend zum Heere Ger├╝stete zogen sie vor Jehova her zum Streit in die Ebenen von Jericho.
14
An selbigem Tage machte Jehova den Josua gro├č in den Augen von ganz Israel; und sie f├╝rchteten ihn, wie sie Mose gef├╝rchtet hatten, alle Tage seines Lebens.
15
Und Jehova sprach zu Josua und sagte:
16
Gebiete den Priestern, welche die Lade des Zeugnisses tragen, da├č sie aus dem Jordan heraufsteigen.
17
Und Josua gebot den Priestern und sprach: Steiget aus dem Jordan herauf!
18
Und es geschah, als die Priester, welche die Lade des Bundes Jehovas trugen, aus der Mitte des Jordan heraufstiegen, als die Fu├čsohlen der Priester sich abgerissen hatten auf das Trockene, da kehrten die Wasser des Jordan an ihren Ort zur├╝ck, und sie flossen wie fr├╝her ├╝ber alle seine Ufer.
19
Und das Volk stieg aus dem Jordan herauf am Zehnten des ersten Monats; und sie lagerten sich in Gilgal an der Ostgrenze von Jericho.
20
Und jene zw├Âlf Steine, die sie aus dem Jordan genommen hatten, richtete Josua zu Gilgal auf.
21
Und er sprach zu den Kindern Israel und sagte: Wenn eure Kinder k├╝nftig ihre V├Ąter fragen und sprechen: Was bedeuten diese Steine? -
22
so sollt ihr es euren Kindern kundtun und sprechen: Auf trockenem Boden ist Israel durch diesen Jordan gezogen.
23
Denn Jehova, euer Gott, hat die Wasser des Jordan vor euch ausgetrocknet, bis ihr hin├╝bergezogen waret, so wie Jehova, euer Gott, mit dem Schilfmeere tat, das er vor uns austrocknete, bis wir hin├╝bergezogen waren:
24
damit alle V├Âlker der Erde die Hand Jehovas erkennten, da├č sie stark ist; damit ihr Jehova, euren Gott, f├╝rchtet alle Tage.
Josua kapitel 5
1
Und es geschah, als alle K├Ânige der Amoriter, die diesseit des Jordan westw├Ąrts, und alle K├Ânige der Kanaaniter, die am Meere waren, h├Ârten, da├č Jehova die Wasser des Jordan vor den Kindern Israel ausgetrocknet hatte, bis wir hin├╝bergezogen waren, da zerschmolz ihr Herz, und es war kein Mut mehr in ihnen vor den Kindern Israel.
2
In selbiger Zeit sprach Jehova zu Josua: Mache dir Steinmesser und beschneide wiederum die Kinder Israel zum zweiten Male.
3
Und Josua machte sich Steinmesser und beschnitt die Kinder Israel am H├╝gel Araloth.
4
Und dies ist die Sache, warum Josua sie beschnitt: Das ganze Volk, das aus ├ägypten gezogen war, die M├Ąnnlichen, alle Kriegsleute, waren in der W├╝ste gestorben, auf dem Wege, als sie aus ├ägypten zogen.
5
Denn das ganze Volk, welches auszog, war beschnitten; aber das ganze Volk, das in der Wüste geboren war, auf dem Wege, als sie aus Ägypten zogen, hatte man nicht beschnitten.
6
Denn die Kinder Israel wanderten vierzig Jahre in der W├╝ste, bis die ganze Nation der Kriegsleute, die aus ├ägypten gezogen, aufgerieben war, welche nicht geh├Ârt hatten auf die Stimme Jehovas, denen Jehova geschworen hatte, sie das Land nicht sehen zu lassen, welches Jehova ihren V├Ątern geschworen hatte, uns zu geben, ein Land, das von Milch und Honig flie├čt.
7
Und ihre S├Âhne, die er an ihrer Statt aufkommen lie├č, diese beschnitt Josua; denn sie hatten Vorhaut, weil man sie auf dem Wege nicht beschnitten hatte.
8
Und es geschah, als die ganze Nation vollends beschnitten war, da blieben sie an ihrem Orte im Lager, bis sie heil waren.
9
Und Jehova sprach zu Josua: Heute habe ich die Schande ├ägyptens von euch abgew├Ąlzt. Und man gab selbigem Orte den Namen Gilgal bis auf diesen Tag.
10
Und die Kinder Israel lagerten in Gilgal; und sie feierten das Passah am vierzehnten Tage des Monats, am Abend, in den Ebenen von Jericho.
11
Und sie a├čen am anderen Tage nach dem Passah von dem Erzeugnis des Landes, unges├Ąuertes Brot und ger├Âstete K├Ârner, an diesem selbigen Tage.
12
Und das Man h├Ârte auf am anderen Tage, als sie von dem Erzeugnis des Landes a├čen, und es gab f├╝r die Kinder Israel kein Man mehr; und sie a├čen von dem Ertrage des Landes Kanaan in jenem Jahre.
13
Und es geschah, als Josua bei Jericho war, da erhob er seine Augen auf und sah: und siehe, ein Mann stand vor ihm, und sein Schwert gez├╝ckt in seiner Hand. Und Josua ging auf ihn zu und sprach zu ihm: Bist du f├╝r uns oder f├╝r unsere Feinde?
14
Und er sprach: Nein, sondern als der Oberste des Heeres Jehovas bin ich jetzt gekommen. Da fiel Josua auf sein Angesicht zur Erde und huldigte ihm und sprach zu ihm: Was redet mein Herr zu seinem Knechte?
15
Und der Oberste des Heeres Jehovas sprach zu Josua: Ziehe deinen Schuh aus von deinem Fu├če; denn der Ort, auf dem du stehst, ist heilig! Und Josua tat also.
Josua kapitel 6
1
Und Jericho hatte seine Tore geschlossen und war verriegelt vor den Kindern Israel; niemand ging aus, und niemand ging ein.
2
Und Jehova sprach zu Josua: Siehe, ich habe Jericho und seinen K├Ânig und die streitbaren M├Ąnner in deine Hand gegeben.
3
Und ihr sollt die Stadt umziehen, alle Kriegsleute, einmal rings um die Stadt her; also sollst du sechs Tage tun.
4
Und sieben Priester sollen sieben Hallposaunen vor der Lade hertragen. Und am siebten Tage sollt ihr die Stadt siebenmal umziehen, und die Priester sollen in die Posaunen sto├čen.
5
Und es soll geschehen, wenn man das L├Ąrmhorn anhaltend bl├Ąst, wenn ihr den Schall der Posaune h├Âret, so soll das ganze Volk ein gro├čes Geschrei erheben; und die Mauer der Stadt wird an ihrer Stelle einst├╝rzen, und das Volk soll hinaufsteigen, ein jeder gerade vor sich hin.
6
Und Josua, der Sohn Nuns, rief die Priester und sprach zu ihnen: Nehmet die Lade des Bundes auf, und sieben Priester sollen sieben Hallposaunen vor der Lade Jehovas hertragen.
7
Und er sprach zu dem Volke: Gehet hin und umziehet die Stadt; und die Ger├╝steten sollen vor der Lade Jehovas hergehen.
8
Und es geschah, als Josua zu dem Volke geredet hatte, da zogen die sieben Priester hin, welche die sieben Hallposaunen vor Jehova hertrugen, und stie├čen in die Posaunen; und die Lade des Bundes Jehovas folgte hinter ihnen.
9
Und die Ger├╝steten zogen vor den Priestern her, welche in die Posaunen stie├čen, und der Nachzug ging hinter der Lade her, indem sie fort und fort in die Posaunen stie├čen.
10
Und Josua hatte dem Volke geboten und gesagt: Ihr sollt kein Geschrei erheben und eure Stimme nicht h├Âren lassen, und kein Wort soll aus eurem Munde gehen; bis zu dem Tage, da ich zu euch sage: Erhebet ein Geschrei! Dann sollt ihr ein Geschrei erheben.
11
Und die Lade Jehovas umzog die Stadt, einmal rings um sie her; und sie kamen in das Lager und ├╝bernachteten im Lager.
12
Und Josua machte sich des Morgens fr├╝h auf, und die Priester trugen die Lade Jehovas.
13
Und die sieben Priester, welche die sieben Hallposaunen vor der Lade Jehovas hertrugen, gingen fort und fort und stie├čen in die Posaunen; und die Ger├╝steten zogen vor ihnen her, und der Nachzug ging hinter der Lade Jehovas her, indem sie fort und fort in die Posaunen stie├čen.
14
Und sie umzogen die Stadt am zweiten Tage einmal und kehrten in das Lager zur├╝ck. Also taten sie sechs Tage.
15
Und es geschah am siebten Tage, da machten sie sich fr├╝h auf, beim Aufgang der Morgenr├Âte, und umzogen die Stadt nach dieser Weise siebenmal; nur an selbigem Tage umzogen sie die Stadt siebenmal.
16
Und es geschah beim siebten Male, als die Priester in die Posaunen stie├čen, da sprach Josua zu dem Volke: Erhebet ein Geschrei! Denn Jehova hat euch die Stadt gegeben.
17
Und sie Stadt, sie und alles, was darin ist, soll dem Jehova ein Bann sein; nur Rahab, die Hure, soll am Leben bleiben, sie und alle, die bei ihr im Hause sind, weil sie die Boten versteckt hat, die wir ausgesandt haben.
18
Ihr aber, h├╝tet euch nur vor dem Verbannten, damit ihr nicht verbannet und doch von dem Verbannten nehmet und das Lager Israels zum Banne machet und es in Tr├╝bsal bringet.
19
Und alles Silber und Gold, samt den ehernen und eisernen Ger├Ąten, soll Jehova heilig sein: in den Schatz Jehovas soll es kommen.
20
Und das Volk erhob ein Geschrei, und sie stie├čen in die Posaunen. Und es geschah, als das Volk den Schall der Posaunen h├Ârte, und als das Volk ein gro├čes Geschrei erhob, da st├╝rzte die Mauer an ihrer Stelle ein, und das Volk stieg in die Stadt hinein, ein jeder gerade vor sich hin, und sie nahmen die Stadt ein.
21
Und sie verbannten alles, was in der Stadt war, vom Manne bis zum Weibe, vom Knaben bis zum Greise, und bis zu den Rindern und Schafen und Eseln, mit der Sch├Ąrfe des Schwertes. -
22
Und Josua sprach zu den beiden M├Ąnnern, die das Land ausgekundschaftet hatten: Gehet in das Haus der Hure, und f├╝hret das Weib und alle ihre Angeh├Ârigen von dannen heraus, wie ihr es ihr geschworen habt.
23
Da gingen die J├╝nglinge, die Kundschafter, hinein und f├╝hrten Rahab und ihren Vater und ihre Mutter und ihre Br├╝der und alle ihre Angeh├Ârigen hinaus: alle ihre Geschlechter f├╝hrten sie hinaus; und sie lie├čen sie au├čerhalb des Lagers Israels. -
24
Und die Stadt und alles, was darin war, verbrannten sie mit Feuer; nur das Silber und das Gold und die ehernen und die eisernen Ger├Ąte legten sie in den Schatz des Hauses Jehovas. -
25
So lie├č Josua Rahab, die Hure, und das Haus ihres Vaters und alle ihre Angeh├Ârigen am Leben; und sie hat in der Mitte Israels gewohnt bis auf diesen Tag, weil sie die Boten versteckte, welche Josua abgesandt hatte, um Jericho auszukundschaften.
26
Und Josua schwur in selbiger Zeit und sprach: Verflucht vor Jehova sei der Mann, der sich aufmachen und diese Stadt Jericho bauen wird! Mit seinem Erstgeborenen wird er ihren Grund legen und mit seinem J├╝ngsten ihre Tore aufstellen. -
27
Und Jehova war mit Josua, und sein Ruf verbreitete sich durch das ganze Land.
   

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