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Schl├╝sselpersonen der Bibel - DE_ELBERFELDERBIBEL1905 - Tag 230 | Bibel-lesen.com

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  • 1 Johannes 1-3  

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Tag 229 Tag 230Tag 231
Jeremia kapitel 22
1
So sprach Jehova: Geh hinab in das Haus des K├Ânigs von Juda, und rede daselbst dieses Wort
2
und sprich: H├Âre das Wort Jehovas, K├Ânig von Juda, der du auf dem Throne Davids sitzest, du und deine Knechte und dein Volk, die ihr durch diese Tore einziehet.
3
So spricht Jehova: ├ťbet Recht und Gerechtigkeit, und befreiet den Beraubten aus der Hand des Bedr├╝ckers; und den Fremdling, die Waise und die Witwe bedr├╝cket und vergewaltiget nicht, und vergie├čet nicht unschuldiges Blut an diesem Orte.
4
Denn wenn ihr dieses Wort wirklich tun werdet, so werden durch die Tore dieses Hauses K├Ânige einziehen, welche auf dem Throne Davids sitzen, auf Wagen fahrend und auf Rossen reitend, er und seine Knechte und sein Volk.
5
Wenn ihr aber nicht auf diese Worte h├Âret, so habe ich bei mir geschworen, spricht Jehova, da├č dieses Haus zur Ein├Âde werden soll.
6
Denn also spricht Jehova ├╝ber das Haus des K├Ânigs von Juda: Du bist mir ein Gilead, ein Haupt des Libanon; wenn ich dich nicht zur W├╝ste machen werde, zu unbewohnten St├Ądten!
7
Und ich werde Verderber wider dich weihen, einen jeden mit seinen Waffen, und sie werden die Auswahl deiner Zedern umhauen und ins Feuer werfen.
8
Und viele Nationen werden an dieser Stadt vor├╝berziehen, und einer wird zum anderen sagen: Warum hat Jehova an dieser gro├čen Stadt also getan?
9
Und man wird sagen: Weil sie den Bund Jehovas, ihres Gottes, verlassen und sich vor anderen G├Âttern niedergebeugt und ihnen gedient haben.
10
Weinet nicht um den Toten, und beklaget ihn nicht; weinet vielmehr um den Weggezogenen, denn er wird nicht mehr zur├╝ckkehren und das Land seiner Geburt sehen.
11
Denn so spricht Jehova von Schallum, dem Sohne Josias, dem K├Ânig von Juda, welcher K├Ânig ward an seines Vaters Josia Statt, und der aus diesem Orte weggezogen ist: er wird nicht mehr hierher zur├╝ckkehren;
12
sondern an dem Orte, wohin sie ihn weggef├╝hrt haben, daselbst wird er sterben, und er wird dieses Land nicht wiedersehen.
13
Wehe dem, der sein Haus mit Ungerechtigkeit baut und seine Obergem├Ącher mit Unrecht, der seinen N├Ąchsten umsonst arbeiten l├Ą├čt und ihm seinen Lohn nicht gibt;
14
der da spricht: Ich will mir ein ger├Ąumiges Haus bauen und weite Obergem├Ącher! und er haut sich Fenster aus und deckt mit Zedern, und er streicht es an mit Zinnober.
15
Bist du ein K├Ânig, weil du in Zedern wetteiferst? Hat nicht dein Vater gegessen und getrunken und Recht und Gerechtigkeit ge├╝bt? Da erging es ihm wohl.
16
Er hat die Rechtssache des Elenden und des Armen gerichtet; da stand es wohl. Hei├čt das nicht mich erkennen? spricht Jehova.
17
Denn deine Augen und dein Herz sind auf nichts gerichtet als auf deinen Gewinn, und auf das Blut des Unschuldigen, um es zu vergie├čen, und auf Bedr├╝ckung und Gewalttat, um sie zu ver├╝ben.
18
Darum spricht Jehova von Jojakim, dem Sohne Josias, dem K├Ânig von Juda, also: Man wird nicht um ihn klagen: Wehe, mein Bruder! und: Wehe, Schwester! Man wird nicht um ihn klagen: Wehe, Herr! und: Wehe, seine Herrlichkeit!
19
Mit dem Begr├Ąbnis eines Esels wird er begraben werden; man wird ihn fortschleifen und wegwerfen weit hinweg von den Toren Jerusalems.
20
Steige auf den Libanon und schreie, und erhebe deine Stimme auf dem Gebirge Basan und schreie vom Abarim her; denn zerschmettert sind alle deine Buhlen.
21
Ich redete zu dir in deinem Wohlergehen; du sprachst: Ich will nicht h├Âren. Das war dein Weg von deiner Jugend an, da├č du auf meine Stimme nicht h├Ârtest.
22
Der Wind wird alle deine Hirten abweiden, und deine Buhlen werden in die Gefangenschaft gehen. Ja, dann wirst du besch├Ąmt und zu Schanden werden ob all deiner Bosheit.
23
Die du auf dem Libanon wohnst und auf den Zedern nistest, wie mitleidsw├╝rdig wirst du sein, wenn Schmerzen dich ankommen, Wehen, der Geb├Ąrenden gleich!
24
So wahr ich lebe, spricht Jehova, wenn auch Konja, der Sohn Jojakims, der K├Ânig von Juda, ein Siegelring w├Ąre an meiner rechten Hand, so w├╝rde ich dich doch von dannen wegrei├čen.
25
Und ich werde dich in die Hand derer geben, welche nach deinem Leben trachten, und in die Hand derer, vor welchen du dich f├╝rchtest, und in die Hand Nebukadrezars, des K├Ânigs von Babel, und in die Hand der Chald├Ąer.
26
Und ich werde dich und deine Mutter, die dich geboren hat, in ein anderes Land schleudern, wo ihr nicht geboren seid; und daselbst werdet ihr sterben.
27
Und in das Land, wohin sie sich sehnen zur├╝ckzukehren, dahin werden sie nicht zur├╝ckkehren. -
28
Ist denn dieser Mann Konja ein verachtetes Gef├Ą├č, das man zertr├╝mmert, oder ein Ger├Ąt, an welchem man kein Gefallen hat? Warum werden sie weggeschleudert, er und sein Same, und in ein Land geworfen, das sie nicht kennen? -
29
O Land, Land, Land, h├Âre das Wort Jehovas!
30
So spricht Jehova: Schreibet diesen Mann auf als kinderlos, als einen Mann, der kein Gedeihen hat in seinen Tagen; denn von seinem Samen wird nicht einer gedeihen, der auf dem Throne Davids sitze und fortan ├╝ber Juda herrsche.
Jeremia kapitel 23
1
Wehe den Hirten, welche die Schafe meiner Weide zu Grunde richten und zerstreuen! spricht Jehova.
2
Darum spricht Jehova, der Gott Israels, also ├╝ber die Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Schafe zerstreut und sie vertrieben, und habt nicht nach ihnen gesehen; siehe, ich werde die Bosheit eurer Handlungen an euch heimsuchen, spricht Jehova.
3
Und ich werde den ├ťberrest meiner Schafe sammeln aus all den L├Ąndern, wohin ich sie vertrieben habe; und ich werde sie auf ihre Triften zur├╝ckbringen, da├č sie fruchtbar seien und sich mehren.
4
Und ich werde Hirten ├╝ber sie erwecken, die sie weiden werden; und sie sollen sich nicht mehr f├╝rchten und nicht erschrecken, noch vermi├čt werden, spricht Jehova.
5
Siehe, Tage kommen, spricht Jehova, da ich dem David einen gerechten Spro├č erwecken werde; und er wird als K├Ânig regieren und verst├Ąndig handeln, und Recht und Gerechtigkeit ├╝ben im Lande.
6
In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel in Sicherheit wohnen; und dies wird sein Name sein, mit dem man ihn nennen wird: Jehova, unsere Gerechtigkeit.
7
Darum siehe, Tage kommen, spricht Jehova, da man nicht mehr sagen wird: So wahr Jehova lebt, der die Kinder Israel aus dem Lande Ägypten heraufgeführt hat! -
8
sondern: So wahr Jehova lebt, der den Samen des Hauses Israel heraufgef├╝hrt und ihn gebracht hat aus dem Lande des Nordens und aus all den L├Ąndern, wohin ich sie vertrieben hatte! Und sie sollen in ihrem Lande wohnen.
9
├ťber die Propheten. Mein Herz ist gebrochen in meinem Innern, es schlottern alle meine Gebeine; ich bin wie ein Trunkener und wie ein Mann, den der Wein ├╝berw├Ąltigt hat, wegen Jehovas und wegen seiner heiligen Worte.
10
Denn das Land ist voll von Ehebrechern; denn das Land trauert wegen des Fluches, die Auen der Steppe verdorren, und ihr Lauf ist b├Âse, und ihre Macht ist Unrecht.
11
Denn sowohl Propheten als Priester sind ruchlos; sogar in meinem Hause habe ich ihre Bosheit gefunden, spricht Jehova.
12
Darum wird ihnen ihr Weg sein wie schl├╝pfrige Orte in der Dunkelheit, sie werden gesto├čen werden und auf ihm fallen; denn ich bringe Ungl├╝ck ├╝ber sie, das Jahr ihrer Heimsuchung, spricht Jehova.
13
Und an den Propheten Samarias habe ich Torheit gesehen: Sie weissagten durch den Baal und f├╝hrten mein Volk Israel irre.
14
Aber an den Propheten Jerusalems habe ich Schauderhaftes gesehen: Ehebrechen und in der L├╝ge Wandeln, und sie st├Ąrken die H├Ąnde der ├ťbelt├Ąter, auf da├č sie nicht umkehren, ein jeder von seiner Bosheit; sie sind mir allesamt wie Sodom geworden, und seine Bewohner wie Gomorra.
15
Darum spricht Jehova der Heerscharen ├╝ber die Propheten also: Siehe, ich will sie mit Wermut speisen und sie mit bitterem Wasser tr├Ąnken; denn von den Propheten Jerusalems ist Ruchlosigkeit ausgegangen ├╝ber das ganze Land.
16
So spricht Jehova der Heerscharen: H├Âret nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen; sie t├Ąuschen euch, sie reden das Gesicht ihres Herzens und nicht aus dem Munde Jehovas.
17
Sie sagen stets zu denen, die mich verachten: "Jehova hat geredet: Ihr werdet Frieden haben"; und zu jedem, der in dem Starrsinn seines Herzens wandelt, sprechen sie: "Es wird kein Ungl├╝ck ├╝ber euch kommen".
18
Denn wer hat im Rate Jehovas gestanden, da├č er sein Wort gesehen und geh├Ârt h├Ątte? Wer hat auf mein Wort gemerkt und geh├Ârt?
19
Siehe, ein Sturmwind Jehovas, ein Grimm ist ausgegangen, ja, ein wirbelnder Sturmwind; er wird sich herniederw├Ąlzen auf den Kopf der Gesetzlosen.
20
Nicht wenden wird sich der Zorn Jehovas, bis er getan und bis er ausgef├╝hrt hat die Gedanken seines Herzens. Am Ende der Tage werdet ihr dessen mit Verst├Ąndnis inne werden.
21
Ich habe die Propheten nicht gesandt, und doch sind sie gelaufen. Ich habe nicht zu ihnen geredet, und doch haben sie geweissagt.
22
H├Ątten sie aber in meinem Rate gestanden, so w├╝rden sie mein Volk meine Worte h├Âren lassen und es abbringen von seinem b├Âsen Wege und von der Bosheit seiner Handlungen. -
23
Bin ich ein Gott aus der N├Ąhe, spricht Jehova, und nicht ein Gott aus der Ferne?
24
Oder kann sich jemand in Schlupfwinkel verbergen, und ich s├Ąhe ihn nicht? spricht Jehova. Erf├╝lle ich nicht den Himmel und die Erde? spricht Jehova.
25
Ich habe geh├Ârt, was die Propheten sagen, die in meinem Namen L├╝ge weissagen und sprechen: Einen Traum, einen Traum habe ich gehabt!
26
Wie lange sollen das im Sinne haben die Propheten, welche L├╝ge weissagen, und die Propheten des Truges ihres Herzens,
27
welche gedenken, meinen Namen bei meinem Volke in Vergessenheit zu bringen durch ihre Tr├Ąume, die sie einer dem anderen erz├Ąhlen, so wie ihre V├Ąter meines Namens verga├čen ├╝ber dem Baal?
28
Der Prophet, der einen Traum hat, erz├Ąhle den Traum; und wer mein Wort hat, rede mein Wort in Wahrheit! Was hat das Stroh mit dem Korn gemein? spricht Jehova.
29
Ist mein Wort nicht also, wie Feuer, spricht Jehova, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert?
30
Darum siehe, ich will an die Propheten, spricht Jehova, die einer vom anderen meine Worte stehlen.
31
Siehe, ich will an die Propheten, spricht Jehova, die Zungen nehmen und sprechen: Er hat geredet.
32
Siehe, ich will an die, spricht Jehova, welche L├╝gentr├Ąume weissagen und sie erz├Ąhlen und mein Volk irref├╝hren mit ihrer Prahlerei; da ich sie doch nicht gesandt und sie nicht entboten habe, und sie diesem Volke gar nichts n├╝tzen, spricht Jehova.
33
Und wenn dieses Volk, oder ein Prophet oder ein Priester dich fragt und spricht: Was ist die Last Jehovas? so sprich zu ihnen: Was die Last sei? Ich werde euch abwerfen, spricht Jehova.
34
Und der Prophet und der Priester und das Volk, welche sagen werden: "Last Jehovas", diesen Mann und sein Haus werde ich heimsuchen.
35
Also sollt ihr sprechen, ein jeder zu seinem N├Ąchsten und ein jeder zu seinem Bruder: Was hat Jehova geantwortet und was hat Jehova geredet?
36
Und die Last Jehovas sollt ihr nicht mehr erw├Ąhnen, denn die Last wird f├╝r einen jeden sein eigenes Wort sein; denn ihr verdrehet die Worte des lebendigen Gottes, Jehovas der Heerscharen, unseres Gottes.
37
Also sollst du zu dem Propheten sagen: Was hat Jehova dir geantwortet und was hat Jehova geredet?
38
Wenn ihr aber saget: "Last Jehovas", darum, so spricht Jehova: Weil ihr dieses Wort saget: "Last Jehovas", und ich doch zu euch gesandt und gesprochen habe: Ihr sollt nicht sagen: "Last Jehovas" -
39
darum, siehe, werde ich euch ganz vergessen, und euch und die Stadt, die ich euch und euren V├Ątern gegeben habe, von meinem Angesicht versto├čen;
40
und ich werde ewigen Hohn auf euch legen und eine ewige Schande, die nicht vergessen werden wird.
Jeremia kapitel 24
1
Jehova lie├č mich sehen, und siehe, zwei K├Ârbe Feigen waren vor dem Tempel Jehovas aufgestellt, nachdem Nebukadrezar, der K├Ânig von Babel, Jekonja, den Sohn Jojakims, den K├Ânig von Juda und die F├╝rsten von Juda und die Werkleute und die Schlosser aus Jerusalem weggef├╝hrt und sie nach Babel gebracht hatte.
2
In dem einen Korbe waren sehr gute Feigen, gleich den Fr├╝hfeigen; und in dem anderen Korbe waren sehr schlechte Feigen, die vor Schlechtigkeit nicht gegessen werden konnten.
3
Und Jehova sprach zu mir: Was siehst du, Jeremia? Und ich sprach: Feigen; die guten Feigen sind sehr gut, und die schlechten sehr schlecht, so da├č sie vor Schlechtigkeit nicht gegessen werden k├Ânnen.
4
Und das Wort Jehovas geschah zu mir also:
5
So spricht Jehova, der Gott Israels: Wie diese guten Feigen, also werde ich die Weggef├╝hrten von Juda, die ich aus diesem Orte in das Land der Chald├Ąer weggeschickt habe, ansehen zum Guten.
6
Und ich werde mein Auge auf sie richten zum Guten und sie in dieses Land zur├╝ckbringen; und ich werde sie bauen und nicht abbrechen, und sie pflanzen und nicht ausrei├čen.
7
Und ich will ihnen ein Herz geben, mich zu erkennen, da├č ich Jehova bin; und sie werden mein Volk, und ich werde ihr Gott sein; denn sie werden mit ihrem ganzen Herzen zu mir umkehren. -
8
Und wie die schlechten Feigen, die vor Schlechtigkeit nicht gegessen werden k├Ânnen: Ja, so spricht Jehova, also werde ich Zedekia, den K├Ânig von Juda, machen, und seine F├╝rsten und den ├ťberrest von Jerusalem, die in diesem Lande ├ťbriggebliebenen und die im Lande ├ägypten Wohnenden.
9
Und ich werde sie zur Mi├čhandlung, zum Ungl├╝ck hingeben allen K├Ânigreichen der Erde, zum Hohn und zum Sprichwort, zur Spottrede und zum Fluch an allen Orten, wohin ich sie vertreiben werde.
10
Und ich werde das Schwert, den Hunger und die Pest unter sie senden, bis sie aufgerieben sind aus dem Lande, das ich ihnen und ihren V├Ątern gegeben habe.
   

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