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Schluesselgeschichten -61 Tage - DE_ELBERFELDERBIBEL1905 - Tag 27 | Bibel-lesen.com

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  • Lukas 19-21  

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Tag 26 Tag 27Tag 28
Prediger kapitel 1
1
Worte des Predigers, des Sohnes Davids, des K├Ânigs in Jerusalem.
2
Eitelkeit der Eitelkeiten! spricht der Prediger; Eitelkeit der Eitelkeiten! Alles ist Eitelkeit.
3
Welchen Gewinn hat der Mensch bei all seiner M├╝he, womit er sich abm├╝ht unter der Sonne?
4
Ein Geschlecht geht, und ein Geschlecht kommt; aber die Erde besteht ewiglich.
5
Und die Sonne geht auf und die Sonne geht unter; und sie eilt ihrem Orte zu, wo sie aufgeht.
6
Der Wind geht nach S├╝den, und wendet sich nach Norden; sich wendend und wendend geht er, und zu seinen Wendungen kehrt der Wind zur├╝ck.
7
Alle Fl├╝sse gehen in das Meer, und das Meer wird nicht voll; an den Ort, wohin die Fl├╝sse gehen, dorthin gehen sie immer wieder.
8
Alle Dinge m├╝hen sich ab: niemand vermag es auszusprechen; das Auge wird des Sehens nicht satt, und das Ohr nicht voll vom H├Âren.
9
Das, was gewesen, ist das, was sein wird; und das, was geschehen, ist das, was geschehen wird. Und es ist gar nichts Neues unter der Sonne.
10
Gibt es ein Ding, von dem man sagt: Siehe, das ist neu, l├Ąngst ist es gewesen in den Zeitaltern, die vor uns gewesen sind.
11
Da ist kein Andenken an die Fr├╝heren; und f├╝r die Nachfolgenden, die sein werden, f├╝r sie wird es auch kein Andenken bei denen geben, welche sp├Ąter sein werden.
12
Ich, Prediger, war K├Ânig ├╝ber Israel, in Jerusalem.
13
Und ich richtete mein Herz darauf, alles mit Weisheit zu erforschen und zu erkunden, was unter dem Himmel geschieht: ein ├╝bles Gesch├Ąft, das Gott den Menschenkindern gegeben hat, sich damit abzuplagen.
14
Ich habe alle die Taten gesehen, welche unter der Sonne geschehen; und siehe, alles ist Eitelkeit und ein Haschen nach Wind.
15
Das Krumme kann nicht gerade werden, und das Fehlende kann nicht gez├Ąhlt werden.
16
Ich sprach in meinem Herzen und sagte: Siehe, ich habe Weisheit vergr├Â├čert und vermehrt ├╝ber alle hinaus, die vor mir ├╝ber Jerusalem waren, und mein Herz hat F├╝lle von Weisheit und Erkenntnis gesehen;
17
und ich habe mein Herz darauf gerichtet, Weisheit zu erkennen, und Unsinn und Torheit zu erkennen: ich habe erkannt, da├č auch das ein Haschen nach Wind ist.
18
Denn bei viel Weisheit ist viel Verdru├č: und wer Erkenntnis mehrt, mehrt Kummer.
Prediger kapitel 2
1
Ich sprach in meinem Herzen: Wohlan denn, ich will dich pr├╝fen durch Freude und genie├če das Gute! Aber siehe, auch das ist Eitelkeit.
2
Zum Lachen sprach ich, es sei unsinnig; und zur Freude, was sie denn schaffe!
3
Ich beschlo├č in meinem Herzen, meinen Leib durch Wein zu pflegen, w├Ąhrend mein Herz sich mit Weisheit ben├Ąhme, und es mit der Torheit zu halten, bis ich s├Ąhe, was den Menschenkindern gut w├Ąre, unter dem Himmel zu tun die Zahl ihrer Lebenstage.
4
Ich unternahm gro├če Werke: Ich baute mir H├Ąuser, ich pflanzte mir Weinberge;
5
ich machte mir G├Ąrten und Parkanlagen, und pflanzte darin B├Ąume von allerlei Frucht;
6
ich machte mir Wasserteiche, um daraus den mit B├Ąumen sprossenden Wald zu bew├Ąssern.
7
Ich kaufte Knechte und M├Ągde und hatte Hausgeborene; auch hatte ich ein gro├čes Besitztum an Rind-und Kleinvieh, mehr als alle, die vor mir in Jerusalem waren.
8
Ich sammelte mir auch Silber und Gold und Reichtum der K├Ânige und Landschaften; ich schaffte mir S├Ąnger und S├Ąngerinnen, und die Wonnen der Menschenkinder: Frau und Frauen.
9
Und ich wurde gro├č und gr├Â├čer, mehr als alle, die vor mir in Jerusalem waren. Auch meine Weisheit verblieb mir.
10
Und was irgend meine Augen begehrten, entzog ich ihnen nicht; ich versagte meinem Herzen keine Freude, denn mein Herz hatte Freude von all meiner M├╝he, und das war mein Teil von all meiner M├╝he.
11
Und ich wandte mich hin zu allen meinen Werken, die meine H├Ąnde gemacht, und zu der M├╝he, womit ich wirkend mich abgem├╝ht hatte: und siehe, das alles war Eitelkeit und ein Haschen nach Wind; und es gibt keinen Gewinn unter der Sonne.
12
Und ich wandte mich, um Weisheit und Unsinn und Torheit zu betrachten. Denn was wird der Mensch tun, der nach dem K├Ânige kommen wird? Was man schon l├Ąngst getan hat.
13
Und ich sah, da├č die Weisheit den Vorzug hat vor der Torheit, gleich dem Vorzuge des Lichtes vor der Finsternis:
14
der Weise hat seine Augen in seinem Kopfe, der Tor aber wandelt in der Finsternis. Und ich erkannte zugleich, da├č einerlei Geschick ihnen allen widerf├Ąhrt;
15
und ich sprach in meinem Herzen: Gleich dem Geschick des Toren wird auch mir widerfahren, und wozu bin ich dann ├╝beraus weise gewesen? Und ich sprach in meinem Herzen, da├č auch das Eitelkeit sei.
16
Denn dem Weisen, gleichwie dem Toren, wird kein ewiges Andenken zuteil, weil in den kommenden Tagen alles l├Ąngst vergessen sein wird. Und wie stirbt der Weise gleich dem Toren hin!
17
Da ha├čte ich das Leben; denn das Tun, welches unter der Sonne geschieht, mi├čfiel mir; denn alles ist Eitelkeit und ein Haschen nach Wind. -
18
Und ich ha├čte alle meine M├╝he, womit ich mich abm├╝hte unter der Sonne, weil ich sie dem Menschen hinterlassen mu├č, der nach mir sein wird.
19
Und wer wei├č, ob er weise oder t├Âricht sein wird? Und doch wird er schalten ├╝ber alle meine M├╝he, womit ich mich abgem├╝ht habe, und worin ich weise gewesen bin unter der Sonne. Auch das ist Eitelkeit.
20
Da wandte ich mich zu verzweifeln ob all der M├╝he, womit ich mich abgem├╝ht hatte unter der Sonne.
21
Denn da ist ein Mensch, dessen M├╝he mit Weisheit und mit Kenntnis und mit T├╝chtigkeit geschieht: und doch mu├č er sie einem Menschen als sein Teil abgeben, der sich nicht darum gem├╝ht hat. Auch das ist Eitelkeit und ein gro├čes ├ťbel. -
22
Denn was wird dem Menschen bei all seiner M├╝he und beim Trachten seines Herzens, womit er sich abm├╝ht unter der Sonne?
23
Denn alle seine Tage sind Kummer, und seine Gesch├Ąftigkeit ist Verdru├č; selbst des Nachts ruht sein Herz nicht. Auch das ist Eitelkeit.
24
Es gibt nichts Besseres unter den Menschen, als da├č man esse und trinke und seine Seele Gutes sehen lasse bei seiner M├╝he. Ich habe gesehen, da├č auch das von der Hand Gottes abh├Ąngt.
25
Denn wer kann essen und wer kann genie├čen ohne ihn?
26
Denn dem Menschen, der ihm wohlgef├Ąllig ist, gibt er Weisheit und Kenntnis und Freude; dem S├╝nder aber gibt er das Gesch├Ąft, einzusammeln und aufzuh├Ąufen, um es dem abzugeben, der Gott wohlgef├Ąllig ist. Auch das ist Eitelkeit und ein Haschen nach Wind.
Prediger kapitel 3
1
Alles hat eine bestimmte Zeit, und jedes Vornehmen unter dem Himmel hat seine Zeit.
2
Geborenwerden hat seine Zeit, und Sterben hat seine Zeit; Pflanzen hat seine Zeit, und das Gepflanzte Ausrei├čen hat seine Zeit;
3
T├Âten hat seine Zeit, und Heilen hat seine Zeit; Abbrechen hat seine Zeit, und Bauen hat seine Zeit;
4
Weinen hat seine Zeit, und Lachen hat seine Zeit; Klagen hat seine Zeit und Tanzen hat seine Zeit;
5
Steinewerfen hat seine Zeit, und Steinesammeln hat seine Zeit; Umarmen hat seine Zeit, und vom Umarmen Sichfernhalten hat seine Zeit;
6
Suchen hat seine Zeit, und Verlieren hat seine Zeit; Aufbewahren hat seine Zeit, und Fortwerfen hat seine Zeit;
7
Zerrei├čen hat seine Zeit, und N├Ąhen hat seine Zeit; Schweigen hat seine Zeit, und Reden hat seine Zeit;
8
Lieben hat seine Zeit, und Hassen hat seine Zeit; Krieg hat seine Zeit, und Frieden hat seine Zeit.
9
Was f├╝r einen Gewinn hat der Schaffende bei dem, womit er sich abm├╝ht?
10
Ich habe das Gesch├Ąft gesehen, welches Gott den Menschenkindern gegeben hat, sich damit abzuplagen.
11
Alles hat er sch├Ân gemacht zu seiner Zeit; auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt, ohne da├č der Mensch das Werk, welches Gott gewirkt hat, von Anfang bis zu Ende zu erfassen vermag.
12
Ich habe erkannt, da├č es nichts Besseres unter ihnen gibt, als sich zu freuen und sich in seinem Leben g├╝tlich zu tun;
13
und auch, da├č er esse und trinke und Gutes sehe bei all seiner M├╝he, ist f├╝r jeden Menschen eine Gabe Gottes.
14
Ich habe erkannt, da├č alles, was Gott tut, f├╝r ewig sein wird: es ist ihm nichts hinzuzuf├╝gen, und nichts davon wegzunehmen; und Gott hat es also gemacht, damit man sich vor ihm f├╝rchte.
15
Was da ist, war l├Ąngst, und was sein wird, ist l├Ąngst gewesen; und Gott sucht das Vergangene wieder hervor.
16
Und ferner habe ich unter der Sonne gesehen: an der St├Ątte des Rechts, da war die Gesetzlosigkeit, und an der St├Ątte der Gerechtigkeit, da war die Gesetzlosigkeit.
17
Ich sprach in meinem Herzen: Gott wird den Gerechten und den Gesetzlosen richten; denn er hat eine Zeit gesetzt f├╝r jedes Vornehmen und f├╝r jedes Werk.
18
Ich sprach in meinem Herzen: Wegen der Menschenkinder geschieht es, damit Gott sie pr├╝fe, und damit sie sehen, da├č sie an und f├╝r sich Tiere sind.
19
Denn was das Geschick der Menschenkinder und das Geschick der Tiere betrifft, so haben sie einerlei Geschick: wie diese sterben, so sterben jene, und einen Odem haben sie alle; und da ist kein Vorzug des Menschen vor dem Tiere, denn alles ist Eitelkeit.
20
Alles geht an einen Ort; alles ist aus dem Staube geworden, und alles kehrt zum Staube zur├╝ck.
21
Wer wei├č von dem Odem der Menschenkinder, ob er aufw├Ąrts f├Ąhrt, und von dem Odem der Tiere, ob er niederw├Ąrts zur Erde hinabf├Ąhrt?
22
Und so habe ich gesehen, da├č nichts besser ist, als da├č der Mensch sich freue an seinen Werken; denn das ist sein Teil. Denn wer wird ihn dahin bringen, da├č er Einsicht gewinne in das, was nach ihm werden wird?
Prediger kapitel 4
1
Und ich wandte mich und sah alle die Bedr├╝ckungen, welche unter der Sonne geschehen: und siehe, da waren Tr├Ąnen der Bedr├╝ckten, und sie hatten keinen Tr├Âster; und von der Hand ihrer Bedr├╝cker ging Gewalttat aus, und sie hatten keinen Tr├Âster.
2
Und ich pries die Toten, die l├Ąngst gestorben, mehr als die Lebenden, welche jetzt noch leben;
3
und gl├╝cklicher als beide pries ich den, der noch nicht gewesen ist, der das b├Âse Tun nicht gesehen hat, welches unter der Sonne geschieht.
4
Und ich sah all die M├╝he und all die Geschicklichkeit in der Arbeit, da├č es Eifersucht des einen gegen den anderen ist. Auch das ist Eitelkeit und ein Haschen nach Wind. -
5
Der Tor faltet seine H├Ąnde und verzehrt sein eigenes Fleisch. -
6
Besser eine Hand voll Ruhe, als beide F├Ąuste voll M├╝he und Haschen nach Wind.
7
Und ich wandte mich und sah Eitelkeit unter der Sonne:
8
Da ist ein einzelner und kein zweiter, auch hat er weder Sohn noch Bruder, und all seiner M├╝he ist kein Ende; gleichwohl werden seine Augen des Reichtums nicht satt: "F├╝r wen m├╝he ich mich doch, und lasse meine Seele Mangel leiden am Guten?" Auch das ist Eitelkeit und ein ├╝bles Gesch├Ąft.
9
Zwei sind besser daran als einer, weil sie eine gute Belohnung f├╝r ihre M├╝he haben;
10
denn wenn sie fallen, so richtet der eine seinen Genossen auf. Wehe aber dem einzelnen, welcher f├Ąllt, ohne da├č ein zweiter da ist, um ihn aufzurichten!
11
Auch wenn zwei beieinander liegen, so werden sie warm; der einzelne aber, wie will er warm werden?
12
Und wenn jemand den einzelnen gewaltt├Ątig angreift, so werden ihm die zwei widerstehen; und eine dreifache Schnur zerrei├čt nicht so bald.
13
Besser ein armer und weiser J├╝ngling als ein alter und t├Ârichter K├Ânig, der nicht mehr wei├č, sich warnen zu lassen.
14
Denn aus dem Hause der Gefangenen ging er hervor, um K├Ânig zu sein, obwohl er im K├Ânigreiche jenes arm geboren war.
15
Ich sah alle Lebenden, die unter der Sonne wandeln, mit dem J├╝nglinge, dem zweiten, welcher an jenes Stelle treten sollte:
16
kein Ende all des Volkes, aller derer, welchen er vorstand; dennoch werden die Nachkommen sich seiner nicht freuen. Denn auch das ist Eitelkeit und ein Haschen nach Wind.
Prediger kapitel 5
1
Bewahre deinen Fu├č, wenn du zum Hause Gottes gehst; und nahen, um zu h├Âren, ist besser, als wenn die Toren Schlachtopfer geben: denn sie haben keine Erkenntnis, so da├č sie B├Âses tun. -
2
Sei nicht vorschnell mit deinem Munde, und dein Herz eile nicht, ein Wort vor Gott hervorzubringen; denn Gott ist im Himmel, und du bist auf der Erde: darum seien deiner Worte wenige.
3
Denn Tr├Ąume kommen durch viel Gesch├Ąftigkeit, und der Tor wird laut durch viele Worte. -
4
Wenn du Gott ein Gel├╝bde tust, so s├Ąume nicht, es zu bezahlen; denn er hat kein Gefallen an den Toren. Was du gelobst, bezahle.
5
Besser, da├č du nicht gelobst, als da├č du gelobst und nicht bezahlst.
6
Gestatte deinem Munde nicht, da├č er dein Fleisch s├╝ndigen mache; und sprich nicht vor dem Boten Gottes, es sei ein Versehen gewesen: warum sollte Gott ├╝ber deine Stimme z├╝rnen und das Werk deiner H├Ąnde verderben?
7
Denn bei vielen Tr├Ąumen und Worten sind auch viele Eitelkeiten. Vielmehr f├╝rchte Gott.
8
Wenn du die Bedr├╝ckung des Armen und den Raub des Rechts und der Gerechtigkeit in der Landschaft siehst, so verwundere dich nicht ├╝ber die Sache; denn ein Hoher lauert ├╝ber dem Hohen, und Hohe ├╝ber ihnen.
9
Aber ein K├Ânig, der sich dem Ackerbau widmet, ist durchaus ein Vorteil f├╝r ein Land.
10
Wer das Geld liebt, wird des Geldes nicht satt; und wer den Reichtum liebt, nicht des Ertrages. Auch das ist Eitelkeit. -
11
Wenn das Gut sich mehrt, so mehren sich, die davon zehren; und welchen Nutzen hat dessen Besitzer, als das Anschauen seiner Augen? -
12
Der Schlaf des Arbeiters ist s├╝├č, mag er wenig oder viel essen; aber der ├ťberflu├č des Reichen l├Ą├čt ihn nicht schlafen. -
13
Es gibt ein schlimmes ├ťbel, das ich unter der Sonne gesehen habe: Reichtum, welcher von dessen Besitzer zu seinem Ungl├╝ck aufbewahrt wird.
14
Solcher Reichtum geht n├Ąmlich durch irgend ein Mi├čgeschick verloren; und hat er einen Sohn gezeugt, so ist gar nichts in dessen Hand.
15
Gleichwie er aus dem Leibe seiner Mutter hervorgekommen ist, wird er nackt wieder hingehen, wie er gekommen ist; und f├╝r seine M├╝he wird er nicht das Geringste davontragen, das er in seiner Hand mitnehmen k├Ânnte.
16
Und auch dies ist ein schlimmes ├ťbel: ganz so wie er gekommen ist, also wird er hingehen; und was f├╝r einen Gewinn hat er davon, da├č er in den Wind sich m├╝ht?
17
Auch isset er alle seine Tage in Finsternis, und hat viel Verdru├č und Leid und Zorn.
18
Siehe, was ich als gut, was ich als sch├Ân ersehen habe: da├č einer esse und trinke und Gutes sehe bei all seiner M├╝he, womit er sich abm├╝ht unter der Sonne, die Zahl seiner Lebenstage, die Gott ihm gegeben hat; denn das ist sein Teil.
19
Auch ist f├╝r jeden Menschen, welchem Gott Reichtum und G├╝ter gegeben, und den er erm├Ąchtigt hat, davon zu genie├čen und sein Teil zu nehmen und sich bei seiner M├╝he zu freuen, eben dieses eine Gabe Gottes.
20
Denn er wird nicht viel an die Tage seines Lebens denken, weil Gott ihm die Freude seines Herzens gew├Ąhrt.
Prediger kapitel 12
1
Und gedenke deines Sch├Âpfers in den Tagen deiner Jugendzeit, ehe die Tage des ├ťbels kommen, und die Jahre herannahen, von welchen du sagen wirst: Ich habe kein Gefallen an ihnen; -
2
ehe sich verfinstern die Sonne und das Licht, und der Mond und die Sterne, und die Wolken nach dem Regen wiederkehren;
3
an dem Tage, da die H├╝ter des Hauses zittern, und sich kr├╝mmen die starken M├Ąnner, und die M├╝llerinnen feiern, weil ihrer wenig geworden, und sich verfinstern die durch die Fenster Sehenden,
4
und die T├╝ren nach der Stra├če geschlossen werden; indem das Ger├Ąusch der M├╝hle dumpf wird, und er aufsteht bei der Stimme des Vogels, und ged├Ąmpft werden alle T├Âchter des Gesanges.
5
Auch f├╝rchten sie sich vor der H├Âhe, und Schrecknisse sind auf dem Wege; und der Mandelbaum steht in Bl├╝te, und die Heuschrecke schleppt sich hin, und die Kaper ist wirkungslos. Denn der Mensch geht hin zu seinem ewigen Hause, und die Klagenden ziehen umher auf der Stra├če; -
6
ehe zerrissen wird die silberne Schnur, und zerschlagen die goldene Schale, und zerbrochen der Eimer am Quell, und zerschlagen die Sch├Âpfwelle an der Zisterne;
7
und der Staub zur Erde zur├╝ckkehrt, so wie er gewesen, und der Geist zu Gott zur├╝ckkehrt, der ihn gegeben hat.
8
Eitelkeit der Eitelkeiten! spricht der Prediger; alles ist Eitelkeit!
9
Und ├╝berdem, da├č der Prediger weise war, lehrte er noch das Volk Erkenntnis und erwog und forschte, verfa├čte viele Spr├╝che.
10
Der Prediger suchte angenehme Worte zu finden; und das Geschriebene ist richtig, Worte der Wahrheit.
11
Die Worte der Weisen sind wie Treibstacheln, und wie eingeschlagene N├Ągel die gesammelten Spr├╝che; sie sind gegeben von einem Hirten.
12
Und ├╝berdies, mein Sohn, la├č dich warnen: Des vielen B├╝chermachens ist kein Ende, und viel Studieren ist Erm├╝dung des Leibes.
13
Das Endergebnis des Ganzen la├čt uns h├Âren: F├╝rchte Gott und halte seine Gebote; denn das ist der ganze Mensch.
14
Denn Gott wird jedes Werk, es sei gut oder b├Âse, in das Gericht ├╝ber alles Verborgene bringen.
Hohelied kapitel 1
1
Das Lied der Lieder, von Salomo.
2
Er k├╝sse mich mit den K├╝ssen seines Mundes, denn deine Liebe ist besser als Wein.
3
Lieblich an Geruch sind deine Salben, ein ausgegossenes Salb├Âl ist dein Name; darum lieben dich die Jungfrauen.
4
Ziehe mich: wir werden dir nachlaufen. Der K├Ânig hat mich in seine Gem├Ącher gef├╝hrt: wir wollen frohlocken und deiner uns freuen, wollen deine Liebe preisen mehr als Wein! Sie lieben dich in Aufrichtigkeit.
5
Ich bin schwarz, aber anmutig, T├Âchter Jerusalems, wie die Zelte Kedars, wie die Zeltbeh├Ąnge Salomos.
6
Sehet mich nicht an, weil ich schw├Ąrzlich bin, weil die Sonne mich verbrannt hat; meiner Mutter S├Âhne z├╝rnten mir, bestellten mich zur H├╝terin der Weinberge; meinen eigenen Weinberg habe ich nicht geh├╝tet. -
7
Sage mir an, du, den meine Seele liebt, wo weidest du, wo l├Ąssest du lagern am Mittag? Denn warum sollte ich wie eine Verschleierte sein bei den Herden deiner Genossen? -
8
Wenn du es nicht wei├čt, du Sch├Ânste unter den Frauen, so geh hinaus, den Spuren der Herde nach und weide deine Zicklein bei den Wohnungen der Hirten.
9
Einem Rosse an des Pharao Prachtwagen vergleiche ich dich, meine Freundin.
10
Anmutig sind deine Wangen in den Kettchen, dein Hals in den Schn├╝ren.
11
Wir wollen dir goldene Kettchen machen mit Punkten von Silber. -
12
W├Ąhrend der K├Ânig an seiner Tafel war, gab meine Narde ihren Duft.
13
Mein Geliebter ist mir ein B├╝ndel Myrrhe, das zwischen meinen Br├╝sten ruht.
14
Eine Zypertraube ist mir mein Geliebter, in den Weinbergen von Engedi. -
15
Siehe, du bist sch├Ân, meine Freundin, siehe, du bist sch├Ân, deine Augen sind Tauben. -
16
Siehe, du bist sch├Ân, mein Geliebter, ja, holdselig; ja, unser Lager ist frisches Gr├╝n.
17
Die Balken unserer Behausung sind Zedern, unser Get├Ąfel Zypressen.
Hohelied kapitel 2
1
Ich bin eine Narzisse Sarons, eine Lilie der T├Ąler. -
2
Wie eine Lilie inmitten der Dornen, so ist meine Freundin inmitten der T├Âchter. -
3
Wie ein Apfelbaum unter den B├Ąumen des Waldes, so ist mein Geliebter inmitten der S├Âhne; ich habe mich mit Wonne in seinen Schatten gesetzt, und seine Frucht ist meinem Gaumen s├╝├č.
4
Er hat mich in das Haus des Weines gef├╝hrt, und sein Panier ├╝ber mir ist die Liebe.
5
St├Ąrket mich mit Traubenkuchen, erquicket mich mit ├äpfeln, denn ich bin krank vor Liebe! -
6
Seine Linke ist unter meinem Haupte, und seine Rechte umfa├čt mich.
7
Ich beschw├Âre euch, T├Âchter Jerusalems, bei den Gazellen oder bei den Hindinnen des Feldes, da├č ihr nicht wecket noch aufwecket die Liebe, bis es ihr gef├Ąllt!
8
Horch! mein Geliebter! Siehe, da kommt er, springend ├╝ber die Berge, h├╝pfend ├╝ber die H├╝gel.
9
Mein Geliebter gleicht einer Gazelle, oder einem Jungen der Hirsche. Siehe, da steht er hinter unserer Mauer, schaut durch die Fenster, blickt durch die Gitter.
10
Mein Geliebter hob an und sprach zu mir: Mache dich auf, meine Freundin, meine Sch├Âne, und komm!
11
Denn siehe, der Winter ist vorbei, der Regen ist vor├╝ber, er ist dahin.
12
Die Blumen erscheinen im Lande, die Zeit des Gesanges ist gekommen, und die Stimme der Turteltaube l├Ą├čt sich h├Âren in unserem Lande.
13
Der Feigenbaum r├Âtet seine Feigen, und die Weinst├Âcke sind in der Bl├╝te, geben Duft. Mache dich auf, meine Freundin, meine Sch├Âne, und komm!
14
Meine Taube im Gekl├╝ft der Felsen, im Versteck der Felsw├Ąnde, la├č mich deine Gestalt sehen, la├č mich deine Stimme h├Âren; denn deine Stimme ist s├╝├č und deine Gestalt anmutig. -
15
Fanget uns die F├╝chse, die kleinen F├╝chse, welche die Weinberge verderben; denn unsere Weinberge sind in der Bl├╝te!
16
Mein Geliebter ist mein, und ich bin sein, der unter den Lilien weidet. -
17
Bis der Tag sich k├╝hlt und die Schatten fliehen, wende dich, sei, mein Geliebter, gleich einer Gazelle oder einem Jungen der Hirsche auf den zerkl├╝fteten Bergen!
   

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