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Schluesselgeschichten -61 Tage - DE_ELBERFELDERBIBEL1905 - Tag 11 | Bibel-lesen.com

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  • Offenbarung 4-6  

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Tag 10 Tag 11Tag 12
1.Samuel kapitel 15
1
Und Samuel sprach zu Saul: Jehova hat mich gesandt, um dich zum K├Ânig zu salben ├╝ber sein Volk, ├╝ber Israel. So h├Âre nun auf die Stimme der Worte Jehovas.
2
So spricht Jehova der Heerscharen: Ich habe angesehen, was Amalek Israel getan, wie er sich ihm in den Weg gestellt hat, als es aus Ägypten heraufzog.
3
Nun ziehe hin und schlage Amalek, und verbannet alles, was er hat, und schone seiner nicht; und t├Âte vom Manne bis zum Weibe, vom Kinde bis zum S├Ąugling, vom Rinde bis zum Kleinvieh, vom Kamel bis zum Esel.
4
Da rief Saul das Volk auf und musterte sie zu Telaim, zweihunderttausend Mann zu Fu├č und zehntausend M├Ąnner von Juda.
5
Und Saul kam bis zu der Stadt der Amalekiter, und er legte einen Hinterhalt in das Tal.
6
Und Saul sprach zu den Kenitern: Gehet, weichet, ziehet hinab aus der Mitte der Amalekiter, da├č ich dich nicht mit ihnen wegraffe! Denn du, du hast G├╝te erwiesen an allen Kindern Israel, als sie aus ├ägypten heraufzogen. Und die Keniter wichen aus der Mitte der Amalekiter.
7
Und Saul schlug die Amalekiter von Hawila an bis nach Sur hin, das vor Ägypten liegt.
8
Und er ergriff Agag, den K├Ânig der Amalekiter, lebendig; und das ganze Volk verbannte er mit der Sch├Ąrfe des Schwertes.
9
Und Saul und das Volk verschonten Agag und das Beste vom Klein-und Rindvieh und die Tiere vom zweiten Wurf und die Mastschafe und alles, was gut war, und sie wollten sie nicht verbannen; alles Vieh aber, das gering und schw├Ąchlich war, das verbannten sie.
10
Da geschah das Wort Jehovas zu Samuel also:
11
Es reut mich, da├č ich Saul zum K├Ânig gemacht habe; denn er hat sich hinter mir abgewandt und hat meine Worte nicht erf├╝llt. Und Samuel entbrannte und schrie zu Jehova die ganze Nacht.
12
Und am Morgen machte Samuel sich fr├╝h auf, Saul entgegen. Und es wurde Samuel berichtet und gesagt: Saul ist nach Karmel gekommen; und siehe, er hat sich ein Denkmal errichtet, und er hat sich gewandt und ist weiter gegangen und nach Gilgal hinabgezogen.
13
Und Samuel kam zu Saul; und Saul sprach zu ihm: Gesegnet seiest du von Jehova! Ich habe das Wort Jehovas erf├╝llt.
14
Und Samuel sprach: Was ist denn das f├╝r ein Bl├Âken von Kleinvieh in meinen Ohren, und ein Br├╝llen von Rindern, das ich h├Âre?
15
Und Saul sprach: Sie haben sie von den Amalekitern gebracht, weil das Volk das Beste vom Klein-und Rindvieh verschont hat, um Jehova, deinem Gott, zu opfern; aber das ├ťbrige haben wir verbannt.
16
Da sprach Samuel zu Saul: Halt, da├č ich dir kundtue, was Jehova diese Nacht zu mir geredet hat. Und er sprach zu ihm: Rede!
17
Und Samuel sprach: Wurdest du nicht, als du klein in deinen Augen warst, das Haupt der St├Ąmme Israels? Und Jehova salbte dich zum K├Ânig ├╝ber Israel.
18
Und Jehova hat dich auf den Weg gesandt und gesagt: Ziehe hin und verbanne die S├╝nder, die Amalekiter, und streite wider sie, bis du sie vernichtest.
19
Warum hast du denn der Stimme Jehovas nicht gehorcht, und bist ├╝ber die Beute hergefallen und hast getan, was b├Âse ist in den Augen Jehovas?
20
Und Saul sprach zu Samuel: Ich habe der Stimme Jehovas gehorcht und bin auf dem Wege gezogen, den Jehova mich gesandt hat; und ich habe Agag, den K├Ânig der Amalekiter, hergebracht, und die Amalekiter habe ich verbannt.
21
Aber das Volk hat von der Beute genommen: Klein-und Rindvieh, das Vorz├╝glichste des Verbannten, um Jehova, deinem Gott, zu opfern in Gilgal.
22
Und Samuel sprach zu Saul: Hat Jehova Lust an Brandopfern und Schlachtopfern, wie daran, da├č man der Stimme Jehovas gehorcht? Siehe, Gehorchen ist besser als Schlachtopfer, Aufmerken besser als das Fett der Widder.
23
Denn wie S├╝nde der Wahrsagerei ist Widerspenstigkeit, und der Eigenwille wie Abg├Âtterei und G├Âtzendienst. Weil du das Wort Jehovas verworfen hast, so hat er dich verworfen, da├č du nicht mehr K├Ânig seiest.
24
Und Saul sprach zu Samuel: Ich habe ges├╝ndigt, da├č ich den Befehl Jehovas und deine Worte ├╝bertreten habe; denn ich habe das Volk gef├╝rchtet und auf seine Stimme geh├Ârt.
25
Und nun, vergib doch meine S├╝nde, und kehre mit mir um, da├č ich vor Jehova anbete.
26
Aber Samuel sprach zu Saul: Ich kehre nicht mit dir um; denn du hast das Wort Jehovas verworfen, und Jehova hat dich verworfen, da├č du nicht mehr K├Ânig ├╝ber Israel seiest.
27
Und als Samuel sich wandte zu gehen, da ergriff er den Zipfel seines Oberkleides, und derselbe ri├č ab.
28
Da sprach Samuel zu ihm: Jehova hat heute das K├Ânigtum Israels von dir abgerissen und es deinem N├Ąchsten gegeben, der besser ist als du.
29
Und auch l├╝gt nicht das Vertrauen Israels, und er bereut nicht; denn nicht ein Mensch ist er, um zu bereuen.
30
Und er sprach: Ich habe ges├╝ndigt! Nun ehre mich doch vor den ├ältesten meines Volkes und vor Israel, und kehre mit mir um, da├č ich vor Jehova, deinem Gott, anbete.
31
Und Samuel kehrte um, Saul nach, und Saul betete an vor Jehova.
32
Und Samuel sprach: Bringet Agag, den K├Ânig der Amalekiter, zu mir her. Und Agag kam lustig zu ihm; und Agag sprach: F├╝rwahr, die Bitterkeit des Todes ist gewichen!
33
Aber Samuel sprach: Wie dein Schwert Weiber kinderlos gemacht hat, so sei kinderlos unter Weibern deine Mutter! Und Samuel hieb Agag in St├╝cke vor Jehova zu Gilgal.
34
Und Samuel ging nach Rama; und Saul zog in sein Haus hinauf nach Gibea-Saul.
35
Und Samuel sah Saul nicht mehr bis zum Tage seines Todes; denn Samuel trauerte um Saul, da es Jehova reute, da├č er Saul zum K├Ânig ├╝ber Israel gemacht hatte.
1.Samuel kapitel 16
1
Und Jehova sprach zu Samuel: Bis wann willst du um Saul trauern, da ich ihn doch verworfen habe, da├č er nicht mehr K├Ânig ├╝ber Israel sei? F├╝lle dein Horn mit ├ľl und gehe hin, ich will dich zu Isai, dem Bethlehemiter, senden; denn ich habe mir unter seinen S├Âhnen einen K├Ânig ersehen.
2
Und Samuel sprach: Wie mag ich hingehen? Wenn Saul es h├Ârt, so t├Âtet er mich. Und Jehova sprach: Nimm eine F├Ąrse mit dir und sprich: Ich bin gekommen, um Jehova zu opfern.
3
Und lade Isai zum Schlachtopfer, und ich werde dir kundtun, was du tun sollst; und du sollst mir salben, den ich dir sagen werde.
4
Und Samuel tat, was Jehova geredet hatte, und kam nach Bethlehem. Da kamen die ├ältesten der Stadt ihm ├Ąngstlich entgegen und sprachen: Bedeutet dein Kommen Friede?
5
Und er sprach: Friede! Ich bin gekommen, um Jehova zu opfern. Heiliget euch und kommet mit mir zum Schlachtopfer. Und er heiligte Isai und seine S├Âhne und lud sie zum Schlachtopfer.
6
Und es geschah, als sie kamen, da sah er Eliab und sprach: Gewi├č, vor Jehova ist sein Gesalbter!
7
Aber Jehova sprach zu Samuel: Blicke nicht auf sein Aussehen und auf die H├Âhe seines Wuchses, denn ich habe ihn verworfen; denn Jehova sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht; denn der Mensch sieht auf das ├äu├čere, aber Jehova sieht auf das Herz.
8
Da rief Isai Abinadab und lie├č ihn vor Samuel vor├╝bergehen. Und er sprach: Auch diesen hat Jehova nicht erw├Ąhlt.
9
Da lie├č Isai Schamma vor├╝bergehen. Und er sprach: Auch diesen hat Jehova nicht erw├Ąhlt.
10
Und Isai lie├č sieben seiner S├Âhne vor Samuel vor├╝bergehen; aber Samuel sprach zu Isai: Jehova hat diese nicht erw├Ąhlt.
11
Und Samuel sprach zu Isai: Sind das die J├╝nglinge alle? Und er sprach: Noch ist der J├╝ngste ├╝brig, und siehe, er weidet das Kleinvieh. Und Samuel sprach zu Isai: Sende hin und la├č ihn holen; denn wir werden uns nicht zu Tische setzen, bis er hierhergekommen ist.
12
Und er sandte hin und lie├č ihn kommen; und er war r├Âtlich, dazu sch├Ân von Augen und von gutem Ansehen. Und Jehova sprach: Auf, salbe ihn! Denn dieser ist es.
13
Da nahm Samuel das ├ľlhorn und salbte ihn inmitten seiner Br├╝der. Und der Geist Jehovas geriet ├╝ber David von selbigem Tage an und hinfort. Und Samuel machte sich auf und ging nach Rama.
14
Aber der Geist Jehovas wich von Saul, und ein b├Âser Geist von Jehova ├Ąngstigte ihn.
15
Und die Knechte Sauls sprachen zu ihm: Siehe doch, ein b├Âser Geist von Gott ├Ąngstigt dich.
16
Es befehle doch unser Herr deinen Knechten, die vor dir sind, da├č sie einen Mann suchen, der des Lautenspieles kundig ist; und es wird geschehen, wenn der b├Âse Geist von Gott ├╝ber dich kommt, so wird er mit seiner Hand spielen, und es wird dir wohl werden.
17
Und Saul sprach zu seinen Knechten: Ersehet mir doch einen Mann, der gut spielen kann, und bringet ihn zu mir.
18
Und einer von den Knaben antwortete und sprach: Siehe, ich habe einen Sohn Isais, des Bethlehemiters, gesehen, der des Spielens kundig ist, und er ist ein tapferer Held und ein Kriegsmann und der Rede verst├Ąndig und ein sch├Âner Mann, und Jehova ist mit ihm.
19
Da sandte Saul Boten zu Isai und lie├č ihm sagen: Sende deinen Sohn David zu mir, der bei dem Kleinvieh ist.
20
Und Isai nahm einen Esel mit Brot und einen Schlauch Wein und ein Ziegenb├Âcklein, und er sandte es durch seinen Sohn David an Saul.
21
Und David kam zu Saul und stand vor ihm; und er liebte ihn sehr, und er wurde sein Waffentr├Ąger.
22
Und Saul sandte zu Isai und lie├č ihm sagen: La├č doch David vor mir stehen, denn er hat Gnade gefunden in meinen Augen.
23
Und es geschah, wenn der Geist von Gott ├╝ber Saul kam, so nahm David die Laute und spielte mit seiner Hand; und Saul fand Erleichterung, und es wurde ihm wohl, und der b├Âse Geist wich von ihm.
1.Samuel kapitel 17
1
Und die Philister sammelten ihre Heere zum Streit und versammelten sich zu Soko, das Juda geh├Ârt, und lagerten sich bei Ephes-Dammim, zwischen Soko und Aseka.
2
Und Saul und die M├Ąnner von Israel versammelten und lagerten sich im Terebinthentale, und sie stellten sich in Schlachtordnung auf, den Philistern gegen├╝ber.
3
Und die Philister standen am Berge jenseits, und Israel stand am Berge diesseits, und das Tal war zwischen ihnen.
4
Und der Zwischenk├Ąmpfer trat aus den Lagern der Philister hervor, sein Name war Goliath, aus Gath; seine H├Âhe war sechs Ellen und eine Spanne.
5
Und er hatte einen ehernen Helm auf seinem Haupte, und er war mit einem Schuppenpanzer bekleidet, und das Gewicht des Panzers war f├╝nftausend Sekel Erz.
6
Und er hatte eherne Schienen an seinen Beinen und einen ehernen Wurfspie├č zwischen seinen Schultern;
7
Und der Schaft seines Speeres war wie ein Weberbaum, und die Spitze seines Speeres war sechshundert Sekel Eisen. Und der Schildtr├Ąger ging vor ihm her.
8
Und er trat hin und rief den Schlachtreihen Israels zu und sprach zu ihnen: Warum ziehet ihr aus, euch in Schlachtordnung aufzustellen? Bin ich nicht der Philister, und ihr die Knechte Sauls? W├Ąhlet euch einen Mann, da├č er zu mir herabkomme!
9
Wenn er mit mir zu k├Ąmpfen vermag und mich erschl├Ągt, so wollen wir eure Knechte sein; wenn ich ihn aber ├╝berwinde und ihn erschlage, so sollt ihr unsere Knechte sein und uns dienen.
10
Und der Philister sprach: Ich habe die Schlachtreihen Israels verh├Âhnt an diesem Tage! Gebet mir einen Mann, da├č wir miteinander k├Ąmpfen!
11
Und Saul und ganz Israel h├Ârten diese Worte des Philisters, und sie erschraken und f├╝rchteten sich sehr.
12
David nun war der Sohn jenes Ephratiters von Bethlehem-Juda, dessen Name Isai war und der acht S├Âhne hatte; und der Mann war in den Tagen Sauls alt, im Alter vorger├╝ckt unter den M├Ąnnern.
13
Und die drei ├Ąltesten S├Âhne Isais waren hingegangen, sie waren Saul nachgefolgt zum Streit; und die Namen seiner drei S├Âhne, die in den Streit gezogen, waren: Eliab, der Erstgeborene, und sein Zweiter, Abinadab, und der Dritte, Schamma.
14
Und David war der Jüngste, und die drei Ältesten waren Saul nachgefolgt.
15
David aber ging hin und kam wieder zur├╝ck von Saul, um das Kleinvieh seines Vaters zu weiden zu Bethlehem. -
16
Und der Philister trat morgens und abends herzu und stellte sich hin, vierzig Tage lang. -
17
Und Isai sprach zu seinem Sohne David: Nimm doch f├╝r deine Br├╝der dieses Epha ger├Âstete K├Ârner und diese zehn Brote, und bringe sie schnell in das Lager zu deinen Br├╝dern;
18
und diese zehn Schnitten Milchk├Ąse bringe dem Obersten ├╝ber tausend und besuche deine Br├╝der, um nach ihrem Wohlergehen zu fragen, und nimm ein Pfand von ihnen mit.
19
Saul und sie und alle M├Ąnner von Israel sind n├Ąmlich im Terebinthentale, streitend mit den Philistern. -
20
Da machte sich David des Morgens fr├╝h auf und ├╝berlie├č das Kleinvieh einem H├╝ter; und er nahm und ging hin, wie Isai ihm geboten hatte; und er kam an die Wagenburg, als das Heer, das in die Schlachtreihe ausr├╝ckte, das Kampfgeschrei erhob.
21
Und Israel und die Philister stellten sich auf, Schlachtreihe gegen Schlachtreihe.
22
Und David ├╝berlie├č das Ger├Ąt, das er trug, der Hand des H├╝ters der Ger├Ąte und lief in die Schlachtreihe; und er kam und fragte seine Br├╝der nach ihrem Wohlergehen.
23
Und w├Ąhrend er mit ihnen redete, siehe, da kam der Zwischenk├Ąmpfer herauf, Goliath, der Philister, sein Name, von Gath, aus den Schlachtreihen der Philister und sprach nach jenen Worten; und David h├Ârte es.
24
Und alle M├Ąnner von Israel, als sie den Mann sahen, flohen vor ihm und f├╝rchteten sich sehr.
25
Und die M├Ąnner von Israel sprachen: Habt ihr diesen Mann gesehen, der heraufkommt? Denn um Israel zu verh├Âhnen, kommt er herauf. Und es soll geschehen, den Mann, der ihn erschl├Ągt, den will der K├Ânig bereichern mit gro├čem Reichtum, und er will ihm seine Tochter geben, und das Haus seines Vaters will er frei machen in Israel.
26
Da sprach David zu den M├Ąnnern, die bei ihm standen, und sagte: Was soll dem Manne geschehen, der diesen Philister da erschl├Ągt und den Hohn von Israel abwendet? Denn wer ist dieser Philister, dieser Unbeschnittene, da├č er die Schlachtreihen des lebendigen Gottes verh├Âhnt?
27
Und das Volk sprach zu ihm nach jenem Worte und sagte: So soll dem Manne geschehen, der ihn erschl├Ągt.
28
Und Eliab, sein ├Ąltester Bruder, h├Ârte zu, als er zu den M├Ąnnern redete; und der Zorn Eliabs entbrannte wider David, und er sprach: Warum doch bist du herabgekommen, und wem hast du jene wenigen Schafe in der W├╝ste ├╝berlassen? Ich kenne deine Vermessenheit wohl und die Bosheit deines Herzens; denn um den Streit zu sehen, bist du herabgekommen.
29
Und David sprach: Was habe ich nun getan? Ist es nicht der M├╝he wert?
30
Und er wandte sich von ihm ab, einem anderen zu, und sprach nach jenem Worte; und das Volk gab ihm Antwort nach der vorigen Antwort.
31
Und die Worte, welche David geredet hatte, wurden geh├Ârt und man erz├Ąhlte sie vor Saul; und er lie├č ihn holen.
32
Und David sprach zu Saul: Es entfalle keinem Menschen das Herz seinetwegen! Dein Knecht will gehen und mit diesem Philister k├Ąmpfen.
33
Aber Saul sprach zu David: Du vermagst nicht wider diesen Philister zu gehen, um mit ihm zu k├Ąmpfen; denn du bist ein J├╝ngling, er aber ist ein Kriegsmann von seiner Jugend an.
34
Da sprach David zu Saul: Dein Knecht weidete das Kleinvieh f├╝r seinen Vater; kam nun ein L├Âwe oder ein B├Ąr und trug ein St├╝ck von der Herde fort,
35
so lief ich ihm nach und schlug ihn und entri├č es seinem Rachen; und erhob er sich wider mich, so ergriff ich ihn bei dem Barte und schlug ihn und t├Âtete ihn.
36
Sowohl den L├Âwen als auch den B├Ąren hat dein Knecht erschlagen; und dieser Philister, dieser Unbeschnittene, soll sein wie einer von ihnen, weil er die Schlachtreihen des lebendigen Gottes verh├Âhnt hat!
37
Und David sprach: Jehova, der mich aus den Klauen des L├Âwen und aus den Klauen des B├Ąren errettet hat, er wird mich aus der Hand dieses Philisters erretten. Und Saul sprach zu David: Gehe hin, und Jehova sei mit dir!
38
Und Saul zog David seinen Rock an und setzte einen ehernen Helm auf sein Haupt und zog ihm einen Panzer an.
39
Und David g├╝rtete sein Schwert ├╝ber seinen Rock und wollte gehen, denn er hatte es nie versucht. Da sprach David zu Saul: Ich kann nicht darin gehen, denn ich habe es nie versucht. Und David legte sie von sich ab.
40
Und er nahm seinen Stab in seine Hand und w├Ąhlte sich f├╝nf glatte Steine aus dem Bache und tat sie in das Hirtenger├Ąt, das er hatte, in die Tasche, und seine Schleuder hatte er in seiner Hand; und er trat an den Philister heran.
41
Und der Philister ging und kam dem David immer n├Ąher, und der Mann, der den Schild trug, vor ihm her.
42
Und als der Philister hinschaute und David sah, verachtete er ihn; denn er war ein J├╝ngling und r├Âtlich, dazu sch├Ân von Ansehen.
43
Und der Philister sprach zu David: Bin ich ein Hund, da├č du mit St├Âcken zu mir kommst? Und der Philister fluchte David bei seinen G├Âttern.
44
Und der Philister sprach zu David: Komm her zu mir, da├č ich dein Fleisch den V├Âgeln des Himmels und den Tieren des Feldes gebe!
45
Und David sprach zu dem Philister: Du kommst zu mir mit Schwert und mit Speer und mit Wurfspie├č; ich aber komme zu dir im Namen Jehovas der Heerscharen, des Gottes der Schlachtreihen Israels, den du verh├Âhnt hast.
46
An diesem Tage wird Jehova dich in meine Hand ├╝berliefern, und ich werde dich erschlagen und dein Haupt von dir wegnehmen; und die Leichname des Heeres der Philister werde ich an diesem Tage den V├Âgeln des Himmels und dem Wilde der Erde geben; und die ganze Erde soll erkennen, da├č Israel einen Gott hat.
47
Und diese ganze Versammlung soll erkennen, da├č Jehova nicht durch Schwert und durch Speer rettet; denn Jehovas ist der Streit, und er wird euch in unsere Hand geben!
48
Und es geschah, als der Philister sich aufmachte und ging und nahte, David entgegen, da eilte David und lief der Schlachtreihe zu, dem Philister entgegen.
49
Und David fuhr mit seiner Hand in das Ger├Ąt und nahm einen Stein heraus, und er schleuderte und traf den Philister an seine Stirn; und der Stein drang in seine Stirn, und er fiel auf sein Angesicht zur Erde.
50
So war David, mit der Schleuder und mit dem Steine, st├Ąrker als der Philister, und er schlug den Philister und t├Âtete ihn; und David hatte kein Schwert in der Hand.
51
Und David lief und trat zu dem Philister hin, und er nahm sein Schwert und zog es aus seiner Scheide und t├Âtete ihn, und hieb ihm den Kopf damit ab. Als aber die Philister sahen, da├č ihr Held tot war, da flohen sie.
52
Und die M├Ąnner von Israel und Juda machten sich auf und erhoben ein Geschrei und verfolgten die Philister bis zum Eingang des Tales und bis zu den Toren von Ekron; und die Erschlagenen der Philister fielen auf dem Wege nach Schaaraim und bis Gath und bis Ekron.
53
Und die Kinder Israel kehrten um von der Verfolgung der Philister und pl├╝nderten ihre Lager.
54
Und David nahm das Haupt des Philisters und brachte es nach Jerusalem; seine Waffen aber legte er in sein Zelt.
55
Und als Saul David ausziehen sah, dem Philister entgegen, sprach er zu Abner, dem Heerobersten: Wessen Sohn ist doch der J├╝ngling, Abner? Und Abner sprach: So wahr deine Seele lebt, o K├Ânig, ich wei├č es nicht!
56
Und der K├Ânig sprach: Frage du, wessen Sohn der junge Mann ist.
57
Und als David vom Erschlagen des Philisters zur├╝ckkehrte, da nahm ihn Abner und brachte ihn vor Saul; und das Haupt des Philisters war in seiner Hand.
58
Und Saul sprach zu ihm: Wessen Sohn bist du, J├╝ngling? Und David sprach: Der Sohn deines Knechtes Isai, des Bethlehemiters.
1.Samuel kapitel 18
1
Und es geschah, als er aufgeh├Ârt hatte, mit Saul zu reden, da verband sich die Seele Jonathans mit der Seele Davids; und Jonathan liebte ihn wie seine Seele.
2
Und Saul nahm ihn an jenem Tage zu sich und lie├č ihn nicht in das Haus seines Vaters zur├╝ckkehren.
3
Und Jonathan und David schlossen einen Bund, weil er ihn liebte wie seine Seele.
4
Und Jonathan zog das Oberkleid aus, das er anhatte, und gab es David, und seinen Rock und bis auf sein Schwert und seinen Bogen und seinen G├╝rtel.
5
Und David zog aus, wohin immer Saul ihn sandte, und er hatte Gelingen; und Saul setzte ihn ├╝ber die Kriegsleute; und er war in den Augen des ganzen Volkes und auch in den Augen der Knechte Sauls wohlgef├Ąllig.
6
Und es geschah, als sie einzogen, als David vom Erschlagen des Philisters zur├╝ckkehrte, da zogen die Weiber aus allen St├Ądten Israels zu Gesang und Reigen dem K├Ânig Saul entgegen, mit Tamburinen, mit Jubel und mit Triangeln.
7
Und die Weiber, die da spielten, sangen und sprachen: Saul hat seine Tausende erschlagen, und David seine Zehntausende.
8
Da ergrimmte Saul sehr, und dieses Wort war ├╝bel in seinen Augen, und er sprach: Sie haben David Zehntausende gegeben, und mir haben sie die Tausende gegeben; es fehlt ihm nur noch das K├Ânigtum.
9
Und Saul sah scheel auf David von jenem Tage an und hinfort.
10
Und es geschah am anderen Tage, da geriet ein b├Âser Geist von Gott ├╝ber Saul, und er weissagte im Innern des Hauses; David aber spielte mit seiner Hand, wie Tag f├╝r Tag, und der Speer war in der Hand Sauls.
11
Und Saul warf den Speer und dachte: Ich will David an die Wand spie├čen! Aber David wandte sich zweimal von ihm ab.
12
Und Saul f├╝rchtete sich vor David; denn Jehova war mit ihm, und von Saul war er gewichen.
13
Und Saul tat ihn von sich weg und setzte ihn zum Obersten ├╝ber tausend; und er zog aus und ein vor dem Volke her.
14
Und es gelang David auf allen seinen Wegen, und Jehova war mit ihm.
15
Und als Saul sah, da├č es ihm wohl gelang, scheute er sich vor ihm.
16
Aber ganz Israel und Juda hatten David lieb, denn er zog aus und ein vor ihnen her.
17
Und Saul sprach zu David: Siehe, meine ├Ąlteste Tochter Merab, die will ich dir zum Weibe geben; nur sei mir ein tapferer Mann und streite die Streite Jehovas! Saul aber dachte: Meine Hand soll nicht wider ihn sein, sondern die Hand der Philister soll wider ihn sein.
18
Und David sprach zu Saul: Wer bin ich, und was ist mein Leben und das Geschlecht meines Vaters in Israel, da├č ich des K├Ânigs Schwiegersohn werden sollte?
19
Und es geschah zu der Zeit, als Merab, die Tochter Sauls, dem David gegeben werden sollte, da wurde sie Adriel, dem Meholathiter, zum Weibe gegeben.
20
Und Michal, die Tochter Sauls, liebte David; und man berichtete es Saul, und die Sache war recht in seinen Augen.
21
Und Saul sprach: Ich will sie ihm geben, da├č sie ihm zum Fallstrick werde und die Hand der Philister wider ihn sei. Und Saul sprach zu David: Zum zweiten Male sollst du heute mein Schwiegersohn werden.
22
Und Saul gebot seinen Knechten: Redet im geheimen zu David und sprechet: Siehe, der K├Ânig hat Gefallen an dir, und alle seine Knechte haben dich lieb; so werde nun des K├Ânigs Schwiegersohn.
23
Und die Knechte Sauls redeten diese Worte vor den Ohren Davids. Und David sprach: Ist es ein Geringes in euren Augen, des K├Ânigs Schwiegersohn zu werden? Bin ich doch ein armer und geringer Mann.
24
Und die Knechte Sauls berichteten es ihm und sprachen: Nach diesen Worten hat David geredet.
25
Da sprach Saul: So sollt ihr zu David sagen: Der K├Ânig hat kein Begehr nach einer Heiratsgabe, sondern nach hundert Vorh├Ąuten der Philister, um sich an den Feinden des K├Ânigs zu r├Ąchen. Saul aber gedachte David durch die Hand der Philister zu f├Ąllen.
26
Und seine Knechte berichteten David diese Worte, und die Sache war recht in den Augen Davids, des K├Ânigs Schwiegersohn zu werden. Und noch waren die Tage nicht voll,
27
da machte David sich auf und zog hin, er und seine M├Ąnner, und erschlug unter den Philistern zweihundert Mann; und David brachte ihre Vorh├Ąute, und man lieferte sie dem K├Ânig vollz├Ąhlig, damit er des K├Ânigs Schwiegersohn w├╝rde. Und Saul gab ihm seine Tochter Michal zum Weibe.
28
Und Saul sah und erkannte, da├č Jehova mit David war; und Michal, die Tochter Sauls, hatte ihn lieb.
29
Und Saul f├╝rchtete sich noch mehr vor David; und Saul wurde David feind alle Tage.
30
Und die F├╝rsten der Philister zogen aus; und es geschah, so oft sie auszogen, hatte David mehr Gelingen als alle Knechte Sauls, und sein Name wurde sehr geachtet.
1.Samuel kapitel 19
1
Und Saul redete zu seinem Sohne Jonathan und zu allen seinen Knechten, da├č er David t├Âten wolle. Jonathan aber, der Sohn Sauls, hatte gro├čes Wohlgefallen an David.
2
Und Jonathan berichtete es David und sprach: Mein Vater Saul sucht dich zu t├Âten; und nun h├╝te dich doch morgen und halte dich verborgen und verstecke dich.
3
Ich aber will hinausgehen und an der Seite meines Vaters stehen auf dem Felde, wo du bist, und ich will zu meinem Vater von dir reden und sehen, wie es steht, und es dir berichten.
4
Und Jonathan redete zu seinem Vater Saul Gutes von David und sprach zu ihm: Der K├Ânig vers├╝ndige sich nicht an seinem Knechte, an David; denn er hat nicht gegen dich ges├╝ndigt, und seine Taten sind dir sehr n├╝tzlich.
5
Und er hat sein Leben aufs Spiel gesetzt und den Philister erschlagen, und Jehova hat dem ganzen Israel eine gro├če Rettung geschafft. Du hast es gesehen und dich gefreut; und warum willst du dich an unschuldigem Blute vers├╝ndigen, indem du David t├Âtest ohne Ursache?
6
Und Saul h├Ârte auf die Stimme Jonathans, und Saul schwur: So wahr Jehova lebt, wenn er get├Âtet wird!
7
Da rief Jonathan dem David, und Jonathan berichtete ihm alle diese Worte. Und Jonathan brachte David zu Saul, und er war vor ihm wie fr├╝her.
8
Und es ward wiederum Krieg; und David zog aus und stritt wider die Philister und richtete eine gro├če Niederlage unter ihnen an, und sie flohen vor ihm.
9
Und ein b├Âser Geist von Jehova kam ├╝ber Saul; und er sa├č in seinem Hause, mit seinem Speer in der Hand, und David spielte mit der Hand.
10
Und Saul suchte David mit dem Speere an die Wand zu spie├čen; aber er wich aus vor Saul, und er stie├č den Speer in die Wand. Und David floh und entrann in selbiger Nacht.
11
Da sandte Saul Boten in das Haus Davids, um ihn zu bewachen und ihn am Morgen zu t├Âten. Aber Michal, sein Weib, tat es David kund und sprach: Wenn du nicht diese Nacht deine Seele rettest, so wirst du morgen get├Âtet werden.
12
Und Michal lie├č David durchs Fenster hinab; und er ging weg und floh und entrann.
13
Und Michal nahm den Teraphim und legte ihn ins Bett und legte das Geflecht von Ziegenhaar zu seinen H├Ąupten und deckte ihn mit dem Tuche zu.
14
Und Saul sandte Boten, um David zu holen; und sie sprach: Er ist krank.
15
Da sandte Saul die Boten, um David zu sehen, und sprach: Bringet ihn im Bett zu mir herauf, da├č ich ihn t├Âte!
16
Und die Boten kamen, und siehe, der Teraphim war im Bett, und das Geflecht von Ziegenhaar zu seinen H├Ąupten.
17
Da sprach Saul zu Michal: Warum hast du mich also betrogen und hast meinen Feind gehen lassen, da├č er entronnen ist? Und Michal sprach zu Saul: Er sagte zu mir: La├č mich gehen! Warum sollte ich dich t├Âten?
18
David aber war geflohen und entronnen; und er kam zu Samuel nach Rama und berichtete ihm alles, was Saul ihm getan hatte. Und er und Samuel gingen hin und wohnten zu Najoth.
19
Und es wurde Saul berichtet und gesagt: Siehe, David ist in Najoth zu Rama.
20
Da sandte Saul Boten, um David zu holen. Als sie aber die Versammlung der Propheten sahen, welche weissagten, und Samuel als Vorsteher ├╝ber sie dabeistehen, da kam der Geist Gottes ├╝ber die Boten Sauls, und auch sie weissagten.
21
Und man berichtete es Saul, und er sandte andere Boten, und auch sie weissagten; und Saul sandte wiederum dritte Boten, und auch sie weissagten.
22
Da ging auch er nach Rama und kam an die gro├če Zisterne, die zu Seku ist; und er fragte und sprach: Wo sind Samuel und David? Und man sprach: Siehe, in Najoth zu Rama.
23
Und er ging dorthin, nach Najoth zu Rama; und auch ├╝ber ihn kam der Geist Gottes, und er ging, immerfort weissagend, bis er in Najoth zu Rama ankam.
24
Und auch er zog seine Oberkleider aus, und auch er weissagte vor Samuel, und er lag nackt da jenen ganzen Tag und die ganze Nacht. Daher sagt man: Ist auch Saul unter den Propheten?
1.Samuel kapitel 20
1
Und David floh von Najoth zu Rama; und er kam und sprach vor Jonathan: Was habe ich getan? Was ist meine Ungerechtigkeit, und was meine S├╝nde vor deinem Vater, da├č er nach meinem Leben trachtet?
2
Und er sprach zu ihm: Das sei ferne! Du wirst nicht sterben. Siehe, mein Vater tut weder eine gro├če noch eine kleine Sache, ohne da├č er sie meinem Ohr er├Âffnete; und warum sollte mein Vater diese Sache vor mir verbergen? Es ist nicht so.
3
Und David fuhr fort und schwur und sprach: Dein Vater wei├č wohl, da├č ich Gnade gefunden habe in deinen Augen, und er hat gedacht: Jonathan soll dieses nicht wissen, damit er sich nicht betr├╝be. Aber doch, so wahr Jehova lebt und deine Seele lebt, nur ein Schritt ist zwischen mir und dem Tode!
4
Und Jonathan sprach zu David: Was deine Seele spricht, das will ich f├╝r dich tun.
5
Und David sprach zu Jonathan: Siehe, morgen ist Neumond, da ich eigentlich mit dem K├Ânig beim Essen sitzen sollte; so la├č mich gehen, und ich will mich auf dem Felde verbergen bis zum dritten Abend.
6
Wenn dein Vater mich etwa vermissen sollte, so sage: David hat sich's dringend von mir erbeten, nach Bethlehem, seiner Stadt, zu laufen; denn daselbst ist das Jahresopfer f├╝r die ganze Familie.
7
Wenn er so spricht: Es ist gut, so steht es wohl um deinen Knecht; ergrimmt er aber, so wisse, da├č das B├Âse seinerseits beschlossen ist.
8
Erweise denn G├╝te an deinem Knechte, denn du hast deinen Knecht in einen Bund Jehovas mit dir treten lassen! Wenn aber eine Ungerechtigkeit an mir ist, so t├Âte du mich; denn warum wolltest du mich doch zu deinem Vater bringen?
9
Und Jonathan sprach: Das sei ferne von dir! Denn wenn ich sicher wei├č, da├č es von seiten meines Vaters beschlossen ist, da├č das B├Âse ├╝ber dich komme, sollte ich es dir dann nicht berichten?
10
Und David sprach zu Jonathan: Wer soll es mir berichten, wenn etwa dein Vater dir Hartes antwortet?
11
Und Jonathan sprach zu David: Komm und la├č uns aufs Feld hinausgehen. Und sie gingen beide hinaus aufs Feld.
12
Und Jonathan sprach zu David: Jehova, Gott Israels! Wenn ich meinen Vater um diese Zeit morgen oder ├╝bermorgen ausforsche, und siehe, es steht gut f├╝r David, und ich nicht alsdann zu dir sende und es deinem Ohr er├Âffne,
13
so tue Jehova dem Jonathan, und so f├╝ge er hinzu! Wenn meinem Vater B├Âses wider dich gef├Ąllt, so werde ich es deinem Ohr er├Âffnen und dich ziehen lassen, da├č du in Frieden weggehest; und Jehova sei mit dir, so wie er mit meinem Vater gewesen ist.
14
Und nicht nur w├Ąhrend ich noch lebe, und nicht nur an mir sollst du G├╝te Jehovas erweisen, da├č ich nicht sterbe;
15
auch meinem Hause sollst du deine G├╝te nicht entziehen ewiglich, auch nicht, wenn Jehova die Feinde Davids ausrotten wird, einen jeden vom Erdboden hinweg!
16
Und Jonathan machte einen Bund mit dem Hause Davids und sprach: So fordere es Jehova von der Hand der Feinde Davids!
17
Und Jonathan lie├č David nochmals bei seiner Liebe zu ihm schw├Âren; denn er liebte ihn, wie er seine Seele liebte.
18
Und Jonathan sprach zu ihm: Morgen ist Neumond; und man wird dich vermissen, denn dein Sitz wird leer bleiben.
19
Am dritten Tage aber steige eilends herab und komm an den Ort, wo du dich verborgen hattest am Tage der Tat, und bleibe neben dem Steine Asel.
20
Ich nun, ich werde drei Pfeile zu seiner Seite abschie├čen, als sch├Âsse ich f├╝r mich nach einem Ziele.
21
Und siehe, ich werde den Knaben senden: Gehe hin, suche die Pfeile! Wenn ich ausdr├╝cklich zu dem Knaben spreche: Siehe, die Pfeile sind von dir ab herw├Ąrts, nimm sie! so komm! Denn es steht wohl um dich, und es ist nichts, so wahr Jehova lebt!
22
Wenn ich aber also zu dem J├╝ngling spreche: Siehe, die Pfeile sind von dir ab hinw├Ąrts! so gehe, denn Jehova sendet dich weg.
23
Was aber die Sache betrifft, die wir besprochen haben, ich und du, siehe, Jehova ist zwischen mir und dir auf ewig.
24
Und David verbarg sich auf dem Felde. Und es wurde Neumond, und der K├Ânig setzte sich zum Mahle, um zu essen.
25
Und der K├Ânig setzte sich auf seinen Sitz, wie die anderen Male, auf den Sitz an der Wand; und Jonathan stand auf, und Abner setzte sich zur Seite Sauls; und der Platz Davids blieb leer.
26
Saul aber sagte nichts an selbigem Tage, denn er dachte: Es ist ihm etwas widerfahren; er ist nicht rein, gewi├č, er ist nicht rein.
27
Und es geschah am anderen Tage des Neumondes, dem zweiten, als der Platz Davids leer blieb, da sprach Saul zu seinem Sohne Jonathan: Warum ist der Sohn Isais weder gestern noch heute zum Mahle gekommen?
28
Und Jonathan antwortete Saul: David hat sich's dringend von mir erbeten, nach Bethlehem zu gehen, und er sprach:
29
La├č mich doch gehen, denn wir haben ein Familienopfer in der Stadt; und mein Bruder selbst hat mich entboten; und nun, wenn ich Gnade gefunden habe in deinen Augen, so la├č mich doch gehen, da├č ich meine Br├╝der sehe! Darum ist er nicht an den Tisch des K├Ânigs gekommen.
30
Da entbrannte der Zorn Sauls wider Jonathan, und er sprach zu ihm: Sohn einer widerspenstigen Verkehrten! Wei├č ich nicht, da├č du den Sohn Isais auserkoren hast zu deiner Schande und zur Schande der Bl├Â├če deiner Mutter?
31
Denn alle die Tage, die der Sohn Isais auf Erden lebt, wirst du nicht feststehen, weder du noch dein K├Ânigtum; und nun sende hin und la├č ihn zu mir holen, denn er ist ein Kind des Todes!
32
Und Jonathan antwortete seinem Vater Saul und sprach zu ihm: Warum soll er get├Âtet werden? Was hat er getan?
33
Da warf Saul den Speer nach ihm, um ihn zu treffen; und Jonathan erkannte, da├č es von seiten seines Vaters beschlossen sei, David zu t├Âten.
34
Und Jonathan stand vom Tische auf in gl├╝hendem Zorn, und er a├č am zweiten Tage des Neumondes keine Speise; denn er war betr├╝bt um David, weil sein Vater ihn geschm├Ąht hatte.
35
Und es geschah am Morgen, da ging Jonathan aufs Feld hinaus, an den Ort, den er mit David verabredet hatte, und ein kleiner Knabe war mit ihm.
36
Und er sprach zu seinem Knaben: Laufe, suche doch die Pfeile, die ich abschie├če! Der Knabe lief, und er scho├č den Pfeil ├╝ber ihn hinaus.
37
Und als der Knabe an den Ort des Pfeiles kam, welchen Jonathan abgeschossen hatte, da rief Jonathan dem Knaben nach und sprach: Der Pfeil ist ja von dir ab hinw├Ąrts!
38
Und Jonathan rief dem Knaben nach: Schnell, eile, stehe nicht still! Und der Knabe Jonathans las den Pfeil auf und kam zu seinem Herrn.
39
Der Knabe aber wu├čte um nichts; nur Jonathan und David wu├čten um die Sache.
40
Und Jonathan gab seine Waffen seinem Knaben und sprach zu ihm: Gehe, bringe sie in die Stadt.
41
Der Knabe ging, und David machte sich auf von der S├╝dseite her und fiel auf sein Antlitz zur Erde und beugte sich dreimal nieder; und sie k├╝├čten einander und weinten miteinander, bis David ├╝ber die Ma├čen weinte.
42
Und Jonathan sprach zu David: Gehe hin in Frieden! Es sei, wie wir beide im Namen Jehovas geschworen haben, als wir sagten: Jehova sei zwischen mir und dir und zwischen meinem Samen und deinem Samen auf ewig! (H20:43) Und David machte sich auf und ging hinweg; Jonathan aber kam in die Stadt.
1.Samuel kapitel 28
1
Und es geschah in jenen Tagen, da versammelten die Philister ihre Heere zum Kriege, um wider Israel zu streiten. Und Achis sprach zu David: Wisse bestimmt, da├č du mit mir ins Lager ausziehen sollst, du und deine M├Ąnner.
2
Und David sprach zu Achis: So sollst du denn auch erfahren, was dein Knecht tun wird. Und Achis sprach zu David: So will ich dich denn zum H├╝ter meines Hauptes setzen alle Tage.
3
(Samuel aber war gestorben, und ganz Israel hatte um ihn geklagt und ihn zu Rama, in seiner Stadt, begraben. Und Saul hatte die Totenbeschw├Ârer und die Wahrsager aus dem Lande weggeschafft.)
4
Und die Philister versammelten sich, und sie kamen und lagerten sich zu Sunem. Und Saul versammelte ganz Israel, und sie lagerten sich auf dem Gilboa.
5
Und als Saul das Heer der Philister sah, f├╝rchtete er sich, und sein Herz zitterte sehr.
6
Und Saul befragte Jehova; aber Jehova antwortete ihm nicht, weder durch Tr├Ąume, noch durch die Urim, noch durch die Propheten.
7
Da sprach Saul zu seinen Knechten: Suchet mir ein Weib, das einen Totenbeschw├Ârergeist hat, damit ich zu ihr gehe und sie befrage. Und seine Knechte sprachen zu ihm: Siehe, zu Endor ist ein Weib, das einen Totenbeschw├Ârergeist hat.
8
Und Saul verstellte sich und zog andere Kleider an, und ging hin, er und zwei M├Ąnner mit ihm, und sie kamen zu dem Weibe bei der Nacht; und er sprach: Wahrsage mir doch durch den Totenbeschw├Ârergeist und bringe mir herauf, wen ich dir sagen werde.
9
Aber das Weib sprach zu ihm: Siehe, du wei├čt ja, was Saul getan hat, da├č er die Totenbeschw├Ârer und die Wahrsager aus dem Lande ausgerottet hat; und warum legst du meiner Seele eine Schlinge, um mich zu t├Âten?
10
Und Saul schwur ihr bei Jehova und sprach: So wahr Jehova lebt, wenn dich eine Schuld treffen soll wegen dieser Sache!
11
Da sprach das Weib: Wen soll ich dir heraufbringen? Und er sprach: Bringe mir Samuel herauf.
12
Und als das Weib Samuel sah, da schrie sie mit lauter Stimme; und das Weib sprach zu Saul und sagte: Warum hast du mich betrogen? Du bist ja Saul!
13
Und der K├Ânig sprach zu ihr: F├╝rchte dich nicht! Doch was siehst du? Und das Weib sprach zu Saul: Ich sehe einen Gott aus der Erde heraufsteigen.
14
Und er sprach zu ihr: Wie ist seine Gestalt? Und sie sprach: Ein alter Mann steigt herauf, und er ist in ein Oberkleid geh├╝llt. Da erkannte Saul, da├č es Samuel war, und er neigte sich, das Antlitz zur Erde, und beugte sich nieder.
15
Und Samuel sprach zu Saul: Warum hast du mich beunruhigt, mich heraufkommen zu lassen? Und Saul sprach: Ich bin in gro├čer Not; denn die Philister streiten wider mich, und Gott ist von mir gewichen und antwortet mir nicht mehr, weder durch die Propheten, noch durch Tr├Ąume; da lie├č ich dich rufen, damit du mir kundtuest, was ich tun soll.
16
Und Samuel sprach: Warum doch fragst du mich, da Jehova von dir gewichen und dein Feind geworden ist?
17
Und Jehova hat f├╝r sich getan, so wie er durch mich geredet hat; und Jehova hat das K├Ânigtum aus deiner Hand gerissen und es deinem N├Ąchsten, dem David, gegeben.
18
Weil du der Stimme Jehovas nicht gehorcht und seine Zornglut nicht ausgef├╝hrt hast an Amalek, darum hat Jehova dir dieses heute getan.
19
Und Jehova wird auch Israel mit dir in die Hand der Philister geben; und morgen wirst du mit deinen S├Âhnen bei mir sein; auch das Heerlager Israels wird Jehova in die Hand der Philister geben.
20
Da fiel Saul pl├Âtzlich seiner L├Ąnge nach zur Erde, und er f├╝rchtete sich sehr vor den Worten Samuels; auch war keine Kraft in ihm, denn er hatte nichts gegessen den ganzen Tag und die ganze Nacht.
21
Und das Weib trat zu Saul und sah, da├č er sehr best├╝rzt war; und sie sprach zu ihm: Siehe, deine Magd hat auf deine Stimme geh├Ârt, und ich habe mein Leben aufs Spiel gesetzt und deinen Worten gehorcht, die du zu mir geredet hast;
22
und nun h├Âre doch auch du auf die Stimme deiner Magd, und la├č mich dir einen Bissen Brot vorsetzen, und i├č, da├č Kraft in dir sei, wenn du deines Weges gehst.
23
Aber er weigerte sich und sprach: Ich will nicht essen. Da drangen seine Knechte und auch das Weib in ihn; und er h├Ârte auf ihre Stimme und stand von der Erde auf und setzte sich auf das Bett.
24
Und das Weib hatte ein gem├Ąstetes Kalb im Hause; und sie eilte und schlachtete es; und sie nahm Mehl und knetete es und backte daraus unges├Ąuerte Kuchen.
25
Und sie brachte es herzu vor Saul und vor seine Knechte, und sie a├čen. Und sie machten sich auf und gingen fort in selbiger Nacht.
1.Samuel kapitel 31
1
Die Philister aber stritten wider Israel; und die M├Ąnner von Israel flohen vor den Philistern, und Erschlagene fielen auf dem Gebirge Gilboa.
2
Und die Philister setzten Saul und seinen S├Âhnen hart nach; und die Philister erschlugen Jonathan und Abinadab und Malkischua, die S├Âhne Sauls.
3
Und der Streit wurde heftig wider Saul, und es erreichten ihn die Sch├╝tzen, M├Ąnner mit dem Bogen; und es wurde ihm sehr angst vor den Sch├╝tzen.
4
Da sprach Saul zu seinem Waffentr├Ąger: Ziehe dein Schwert und durchbohre mich damit, da├č nicht diese Unbeschnittenen kommen und mich durchbohren und mich mi├čhandeln! Sein Waffentr├Ąger aber wollte nicht, denn er f├╝rchtete sich sehr. Da nahm Saul das Schwert und st├╝rzte sich darein.
5
Und als sein Waffentr├Ąger sah, da├č Saul tot war, da st├╝rzte auch er sich in sein Schwert und starb mit ihm.
6
So starben Saul und seine drei S├Âhne und sein Waffentr├Ąger, auch alle seine M├Ąnner an selbigem Tage zugleich.
7
Und als die M├Ąnner von Israel, die diesseit des Tales und diesseit des Jordan waren, sahen, da├č die M├Ąnner von Israel geflohen, und da├č Saul und seine S├Âhne tot waren, da verlie├čen sie die St├Ądte und flohen; und die Philister kamen und wohnten darin.
8
Und es geschah am folgenden Tage, da kamen die Philister, um die Erschlagenen auszuziehen; und sie fanden Saul und seine drei S├Âhne auf dem Gebirge Gilboa liegen.
9
Und sie hieben ihm den Kopf ab und zogen ihm seine Waffen aus; und sie sandten in das Land der Philister ringsumher, um die frohe Botschaft in den H├Ąusern ihrer G├Âtzen und unter dem Volke zu verk├╝nden.
10
Und sie legten seine Waffen in das Haus der Astaroth, und seinen Leichnam hefteten sie an die Mauer von Beth-Schan.
11
Als aber die Bewohner von Jabes-Gilead ├╝ber ihn h├Ârten, was die Philister mit Saul getan hatten,
12
da machten sich alle tapferen M├Ąnner auf und gingen die ganze Nacht; und sie nahmen den Leichnam Sauls und die Leichname seiner S├Âhne von der Mauer von Beth-Schan weg; und sie kamen nach Jabes zur├╝ck und verbrannten sie daselbst.
13
Und sie nahmen ihre Gebeine und begruben sie unter der Tamariske zu Jabes, und fasteten sieben Tage.
   

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