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Schluesselgeschichten -61 Tage - DE_ELBERFELDERBIBEL1905 - Tag 8 | Bibel-lesen.com

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Tag 7 Tag 8Tag 9
Richter kapitel 1
1
Und es geschah nach dem Tode Josuas, da befragten die Kinder Israel Jehova und sprachen: Wer von uns soll zuerst wider die Kanaaniter hinaufziehen, um wider sie zu streiten?
2
Und Jehova sprach: Juda soll hinaufziehen; siehe, ich habe das Land in seine Hand gegeben.
3
Und Juda sprach zu Simeon, seinem Bruder: Ziehe mit mir hinauf in mein Los, und la├č uns wider die Kanaaniter streiten, so will auch ich mit dir in dein Los ziehen. Und Simeon zog mit ihm.
4
Und Juda zog hinauf, und Jehova gab die Kanaaniter und die Perisiter in ihre Hand; und sie schlugen sie zu Besek, zehntausend Mann.
5
Und sie fanden den Adoni-Besek und stritten wider ihn; und sie schlugen die Kanaaniter und die Perisiter.
6
Und Adoni-Besek floh; und sie jagten ihm nach und ergriffen ihn und hieben ihm die Daumen seiner H├Ąnde und seiner F├╝├če ab.
7
Da sprach Adoni-Besek: Siebzig K├Ânige, denen die Daumen ihrer H├Ąnde und ihrer F├╝├če abgehauen waren, lasen auf unter meinem Tische; so wie ich getan habe, also hat Gott mir vergolten. Und sie brachten ihn nach Jerusalem, und er starb daselbst.
8
Und die Kinder Juda stritten wider Jerusalem und nahmen es ein und schlugen es mit der Sch├Ąrfe des Schwertes, und die Stadt steckten sie in Brand.
9
Und danach zogen die Kinder Juda hinab, um wider die Kanaaniter zu streiten, die das Gebirge und den S├╝den und die Niederung bewohnten.
10
Und Juda zog wider die Kanaaniter, die in Hebron wohnten; der Name Hebrons war aber vordem Kirjath-Arba; und sie schlugen Scheschai und Achiman und Talmai.
11
Und er zog von dannen wider die Bewohner von Debir; der Name von Debir war aber vordem Kirjath-Sepher.
12
Und Kaleb sprach: Wer Kirjath-Sepher schl├Ągt und es einnimmt, dem gebe ich meine Tochter Aksa zum Weibe.
13
Da nahm es Othniel ein, der Sohn Kenas', der j├╝ngere Bruder Kalebs; und er gab ihm seine Tochter Aksa zum Weibe.
14
Und es geschah, als sie einzog, da trieb sie ihn an, ein Feld von ihrem Vater zu fordern. Und sie sprang von dem Esel herab. Und Kaleb sprach zu ihr: Was ist dir?
15
Und sie sprach zu ihm: Gib mir einen Segen; denn ein Mittagsland hast du mir gegeben, so gib mir auch Wasserquellen! Da gab ihr Kaleb die oberen Quellen und die unteren Quellen.
16
Und die Kinder des Keniters, des Schwagers Moses, waren mit den Kindern Juda aus der Palmenstadt heraufgezogen in die W├╝ste Juda, die im S├╝den von Arad liegt; und sie gingen hin und wohnten bei dem Volke.
17
Und Juda zog mit seinem Bruder Simeon hin, und sie schlugen die Kanaaniter, welche Zephat bewohnten; und sie verbannten es und gaben der Stadt den Namen Horma.
18
Und Juda nahm Gasa ein und sein Gebiet, und Askalon und sein Gebiet, und Ekron und sein Gebiet.
19
Und Jehova war mit Juda, und er nahm das Gebirge in Besitz; denn die Bewohner der Niederung trieb er nicht aus, weil sie eiserne Wagen hatten.
20
Und sie gaben dem Kaleb Hebron, so wie Mose geredet hatte; und er vertrieb daraus die drei S├Âhne Enaks.
21
Aber die Kinder Benjamin trieben die Jebusiter, die Bewohner von Jerusalem, nicht aus; und die Jebusiter haben bei den Kindern Benjamin in Jerusalem gewohnt bis auf diesen Tag.
22
Und das Haus Joseph, auch sie zogen nach Bethel hinauf, und Jehova war mit ihnen.
23
Und das Haus Joseph lie├č Bethel auskundschaften; vordem war aber Lus der Name der Stadt.
24
Und die Wachen sahen einen Mann aus der Stadt herauskommen, und sie sprachen zu ihm: Zeige uns doch den Zugang zu der Stadt, so werden wir dir G├╝te erweisen.
25
Und er zeigte ihnen den Zugang zu der Stadt. Und sie schlugen die Stadt mit der Sch├Ąrfe des Schwertes, aber den Mann und sein ganzes Geschlecht lie├čen sie gehen.
26
Und der Mann zog in das Land der Hethiter; und er baute eine Stadt und gab ihr den Namen Lus. Das ist ihr Name bis auf diesen Tag.
27
Aber Manasse trieb nicht aus Beth-Schean und seine Tochterst├Ądte, und Taanak und seine Tochterst├Ądte, und die Bewohner von Dor und seine Tochterst├Ądte, und die Bewohner von Jibleam und seine Tochterst├Ądte, und die Bewohner von Megiddo und seine Tochterst├Ądte; und die Kanaaniter wollten in diesem Lande bleiben.
28
Und es geschah als Israel erstarkte, da machte es die Kanaaniter fronpflichtig; aber es trieb sie keineswegs aus. -
29
Und Ephraim trieb die Kanaaniter nicht aus, die zu Geser wohnten; und die Kanaaniter wohnten in ihrer Mitte zu Geser. -
30
Sebulon trieb nicht aus die Bewohner von Kitron und die Bewohner von Nahalol; und die Kanaaniter wohnten in ihrer Mitte und wurden fronpflichtig. -
31
Aser trieb nicht aus die Bewohner von Akko und die Bewohner von Zidon und Achlab und Aksib und Helba und Aphik und Rechob;
32
und die Aseriter wohnten inmitten der Kanaaniter, der Bewohner des Landes, denn sie trieben sie nicht aus.
33
Naphtali trieb nicht aus die Bewohner von Beth-Semes und die Bewohner von Beth-Anath; und er wohnte inmitten der Kanaaniter, der Bewohner des Landes; aber die Bewohner von Beth-Semes und von Beth-Anath wurden ihm fronpflichtig.
34
Und die Amoriter dr├Ąngten die Kinder Dan ins Gebirge, denn sie gestatteten ihnen nicht, in die Niederung herabzukommen.
35
Und die Amoriter wollten im Gebirge Heres bleiben, in Ajjalon und in Schaalbim; aber die Hand des Hauses Joseph war schwer, und sie wurden fronpflichtig.
36
Und die Grenze der Amoriter war von der Anh├Âhe Akrabbim, von dem Felsen an und aufw├Ąrts.
Richter kapitel 2
1
Und der Engel Jehovas kam von Gilgal herauf nach Bochim; und er sprach: Ich habe euch aus ├ägypten heraufgef├╝hrt und euch in das Land gebracht, das ich euren V├Ątern zugeschworen habe; und ich sagte: Ich werde meinen Bund mit euch nicht brechen ewiglich;
2
Ihr aber, ihr sollt keinen Bund mit den Bewohnern dieses Landes machen, ihre Alt├Ąre sollt ihr niederrei├čen. Aber ihr habt meiner Stimme nicht gehorcht. Was habt ihr da getan!
3
So habe ich auch gesagt: Ich werde sie nicht vor euch vertreiben; und sie werden zu euren Seiten sein, und ihre G├Âtter werden euch zum Fallstrick werden.
4
Und es geschah, als der Engel Jehovas diese Worte zu allen Kindern Israel redete, da erhob das Volk seine Stimme und weinte.
5
Und sie gaben selbigem Orte den Namen Bochim. Und sie opferten daselbst dem Jehova.
6
Und Josua entlie├č das Volk, und die Kinder Israel gingen hin, ein jeder in sein Erbteil, um das Land in Besitz zu nehmen.
7
Und das Volk diente Jehova alle Tage Josuas und alle Tage der ├ältesten, welche ihre Tage nach Josua verl├Ąngerten, die das ganze gro├če Werk Jehovas gesehen, das er f├╝r Israel getan hatte.
8
Und Josua, der Sohn Nuns, der Knecht Jehovas, starb, hundertzehn Jahre alt;
9
Und man begrub ihn im Gebiete seines Erbteils, zu Timnath-Heres auf dem Gebirge Ephraim, n├Ârdlich vom Berge Gaasch.
10
Und auch das ganze selbige Geschlecht wurde zu seinen V├Ątern versammelt. Und ein anderes Geschlecht kam nach ihnen auf, das Jehova nicht kannte und auch nicht das Werk, welches er f├╝r Israel getan hatte.
11
Und die Kinder Israel taten, was b├Âse war in den Augen Jehovas und dienten den Baalim.
12
Und sie verlie├čen Jehova, den Gott ihrer V├Ąter, der sie aus dem Lande ├ägypten herausgef├╝hrt hatte; und sie gingen anderen G├Âttern nach, von den G├Âttern der V├Âlker, die rings um sie her waren, und sie warfen sich vor ihnen nieder und reizten Jehova.
13
Und sie verlie├čen Jehova und dienten dem Baal und den Astaroth.
14
Da entbrannte der Zorn Jehovas wider Israel, und er gab sie in die Hand von Pl├╝nderern, welche sie pl├╝nderten; und er verkaufte sie in die Hand ihrer Feinde ringsum; und sie vermochten nicht mehr vor ihren Feinden zu bestehen.
15
├ťberall, wohin sie auszogen, war die Hand Jehovas wider sie zum B├Âsen, so wie Jehova geredet und wie Jehova ihnen geschworen hatte; und sie wurden sehr bedr├Ąngt.
16
Und Jehova erweckte Richter; und sie retteten sie aus der Hand ihrer Pl├╝nderer.
17
Aber auch ihren Richtern gehorchten sie nicht, denn sie hurten anderen G├Âttern nach und warfen sich vor ihnen nieder; sie wichen schnell ab von dem Wege, den ihre V├Ąter gewandelt waren, indem sie den Geboten Jehovas gehorchten; sie taten nicht also.
18
Und wenn Jehova ihnen Richter erweckte, so war Jehova mit dem Richter, und er rettete sie aus der Hand ihrer Feinde alle Tage des Richters; denn Jehova lie├č sich's gereuen wegen ihrer Wehklage vor ihren Bedr├╝ckern und ihren Dr├Ąngern.
19
Und es geschah, wenn der Richter starb, so verderbten sie sich wiederum, mehr als ihre V├Ąter, indem sie anderen G├Âttern nachgingen, um ihnen zu dienen und sich vor ihnen niederzuwerfen. Sie lie├čen nichts fallen von ihren Taten und von ihrem hartn├Ąckigen Wandel.
20
Da entbrannte der Zorn Jehovas wider Israel, und er sprach: Darum da├č diese Nation meinen Bund ├╝bertreten hat, den ich ihren V├Ątern geboten, und sie meiner Stimme nicht gehorcht haben,
21
so werde auch ich hinfort niemand vor ihnen austreiben von den Nationen, die Josua ├╝briggelassen hat, als er starb:
22
um Israel durch sie zu versuchen, ob sie auf den Weg Jehovas achten werden, darauf zu wandeln, wie ihre V├Ąter auf ihn geachtet haben, oder nicht.
23
Und so lie├č Jehova diese Nationen bleiben, so da├č er sie nicht schnell austrieb; und er gab sie nicht in die Hand Josuas.
Richter kapitel 3
1
Und dies sind die Nationen, welche Jehova bleiben lie├č, um Israel durch sie zu versuchen, alle, die nichts wu├čten von allen Kriegen Kanaans-
2
nur damit die Geschlechter der Kinder Israel Kenntnis von denselben bek├Ąmen, um sie den Krieg zu lehren: nur die, welche vordem nichts von denselben gewu├čt hatten: -
3
die f├╝nf F├╝rsten der Philister und alle Kanaaniter und Zidonier und Hewiter, welche das Gebirge Libanon bewohnten, von dem Berge Baal-Hermon an, bis man nach Hamath kommt.
4
Und sie dienten dazu, Israel durch sie zu versuchen, um zu wissen, ob sie den Geboten Jehovas gehorchen w├╝rden, welche er ihren V├Ątern durch Mose geboten hatte.
5
Und die Kinder Israel wohnten inmitten der Kanaaniter, der Hethiter und der Amoriter und der Perisiter und der Hewiter und der Jebusiter;
6
und sie nahmen sich deren T├Âchter zu Weibern und gaben ihre T├Âchter deren S├Âhnen und dienten ihren G├Âttern.
7
Und die Kinder Israel taten, was b├Âse war in den Augen Jehovas und verga├čen Jehovas, ihres Gottes, und sie dienten den Baalim und den Ascheroth.
8
Da entbrannte der Zorn Jehovas wider Israel, und er verkaufte sie in die Hand Kuschan-Rischathaims, des K├Ânigs von Mesopotamien; und die Kinder Israel dienten dem Kuschan-Rischathaim acht Jahre.
9
Und die Kinder Israel schrieen zu Jehova; und Jehova erweckte den Kindern Israel einen Retter, der sie rettete: Othniel, den Sohn Kenas', den j├╝ngeren Bruder Kalebs.
10
Und der Geist Jehovas kam ├╝ber ihn, und er richtete Israel; und er zog aus zum Streite, und Jehova gab Kuschan-Rischathaim, den K├Ânig von Aram, in seine Hand, und seine Hand wurde stark wider Kuschan-Rischathaim.
11
Und das Land hatte Ruhe vierzig Jahre. Und Othniel, der Sohn Kenas', starb.
12
Und die Kinder Israel taten wiederum, was b├Âse war in den Augen Jehovas; und Jehova st├Ąrkte Eglon, den K├Ânig von Moab, wider Israel, weil sie taten, was b├Âse war in den Augen Jehovas.
13
Und er versammelte zu sich die Kinder Ammon und Amalek; und er zog hin und schlug Israel, und sie nahmen die Palmenstadt in Besitz.
14
Und die Kinder Israel dienten Eglon, dem K├Ânig von Moab, achtzehn Jahre.
15
Und die Kinder Israel schrien zu Jehova; und Jehova erweckte ihnen einen Retter, Ehud, den Sohn Geras, einen Benjaminiter, einen Mann, der links war. Und die Kinder Israel sandten durch ihn ein Geschenk an Eglon, den K├Ânig von Moab.
16
Und Ehud machte sich ein Schwert, das zwei Schneiden hatte, eine Elle seine L├Ąnge; und er g├╝rtete es unter seinen Rock an seine rechte H├╝fte.
17
Und er ├╝berreichte das Geschenk Eglon, dem K├Ânig von Moab. Eglon war aber ein sehr fetter Mann.
18
Und es geschah, als er mit der ├ťberreichung des Geschenkes fertig war, da geleitete er das Volk, welches das Geschenk getragen hatte.
19
Er selbst aber kehrte um von den geschnitzten Bildern, die bei Gilgal waren, und sprach: Ein geheimes Wort habe ich an dich, o K├Ânig! Und er sprach: Stille! Und alle, die bei ihm standen, gingen von ihm hinaus.
20
Und als Ehud zu ihm hereinkam, sa├č er in dem Obergemach der K├╝hlung, das f├╝r ihn allein war. Und Ehud sprach: Ein Wort Gottes habe ich an dich. Und er stand auf vom Stuhle.
21
Da streckte Ehud seine linke Hand aus und nahm das Schwert von seiner rechten H├╝fte und stie├č es ihm in den Bauch;
22
und es drang sogar der Griff hinein nach der Klinge, und das Fett schlo├č sich um die Klinge; denn er zog das Schwert nicht aus seinem Bauche, und es fuhr hinaus zwischen den Beinen.
23
Und Ehud ging in die S├Ąulenhalle hinaus und schlo├č die T├╝r des Obergemachs hinter ihm zu und verriegelte sie.
24
Und als er hinausgegangen war, da kamen seine Knechte und sahen, und siehe, die T├╝r des Obergemachs war verriegelt. Und sie sprachen: Gewi├č bedeckt er seine F├╝├če in dem Gemach der K├╝hlung.
25
Und sie warteten, bis sie sich sch├Ąmten; aber siehe, er ├Âffnete die T├╝r des Obergemachs nicht; da nahmen sie den Schl├╝ssel und schlossen auf, und siehe, ihr Herr lag tot am Boden. -
26
Ehud aber war entronnen, w├Ąhrend sie z├Âgerten: er war ├╝ber die geschnitzten Bilder hinausgelangt und entrann nach Seira.
27
Und es geschah, als er ankam, da stie├č er in die Posaune auf dem Gebirge Ephraim; und die Kinder Israel zogen mit ihm von dem Gebirge hinab, und er vor ihnen her.
28
Und er sprach zu ihnen: Jaget mir nach, denn Jehova hat eure Feinde, die Moabiter, in eure Hand gegeben! Und sie zogen hinab, ihm nach, und nahmen den Moabitern die Furten des Jordan, und lie├čen niemand hin├╝bergehen.
29
Und sie schlugen die Moabiter zu selbiger Zeit, bei zehntausend Mann, lauter kr├Ąftige und streitbare M├Ąnner, und keiner entrann.
30
Und Moab wurde an selbigem Tage unter die Hand Israels gebeugt. Und das Land hatte Ruhe achtzig Jahre.
31
Und nach ihm war Schamgar, der Sohn Anaths; und er schlug die Philister, sechshundert Mann, mit einem Rinderstachel. Und auch er rettete Israel.
Richter kapitel 4
1
Und die Kinder Israel taten wiederum, was b├Âse war in den Augen Jehovas; und Ehud war gestorben.
2
Da verkaufte sie Jehova in die Hand Jabins, des K├Ânigs der Kanaaniter, der zu Hazor regierte; und sein Heeroberster war Sisera, und er wohnte zu Haroscheth-Gojim.
3
Und die Kinder Israel schrieen zu Jehova; denn er hatte neunhundert eiserne Wagen, und er bedr├╝ckte die Kinder Israel mit Gewalt zwanzig Jahre.
4
Und Debora, eine Prophetin, das Weib Lappidoths, richtete Israel in selbiger Zeit.
5
Und sie wohnte unter der Debora-Palme zwischen Rama und Bethel, auf dem Gebirge Ephraim; und die Kinder Israel gingen zu ihr hinauf zu Gericht.
6
Und sie sandte hin und lie├č Barak, den Sohn Abinoams, von Kedes-Naphtali, rufen; und sie sprach zu ihm: Hat nicht Jehova, der Gott Israels, geboten: Gehe hin und ziehe auf den Berg Tabor, und nimm mit dir zehntausend Mann von den Kindern Naphtali und von den Kindern Sebulon;
7
und ich werde Sisera, den Heerobersten Jabins, zu dir ziehen an den Bach Kison samt seinen Wagen und seiner Menge, und ich werde ihn in deine Hand geben?
8
Und Barak sprach zu ihr: Wenn du mit mir gehst, so gehe ich; wenn du aber nicht mit mir gehst, so gehe ich nicht:
9
Da sprachen sie: Ich will wohl mit dir gehen; nur da├č die Ehre nicht dein sein wird auf dem Wege, den du gehst, denn in die Hand eines Weibes wird Jehova den Sisera verkaufen. Und Debora machte sich auf und ging mit Barak nach Kedes.
10
Und Barak berief Sebulon und Naphtali nach Kedes; und zehntausend Mann zogen in seinem Gefolge hinauf; auch Debora zog mit ihm hinauf.
11
(Heber aber, der Keniter, hatte sich von den Kenitern, den Kindern Hobabs, des Schwagers Moses, getrennt; und er hatte seine Zelte aufgeschlagen bis an die Terebinthe zu Zaanannim, das neben Kedes liegt.)
12
Und man berichtete dem Sisera, da├č Barak, der Sohn Abinoams, auf den Berg Tabor hinaufgezogen w├Ąre.
13
Da berief Sisera alle seine Wagen, neunhundert eiserne Wagen, und alles Volk, das mit ihm war, von Haroscheth-Gojim an den Bach Kison.
14
Und Debora sprach zu Barak: Mache dich auf! Denn dies ist der Tag, da Jehova den Sisera in deine Hand gegeben hat. Ist nicht Jehova ausgezogen vor dir her? Und Barak stieg von dem Berge Tabor hinab, und zehntausend Mann ihm nach.
15
Und Jehova verwirrte Sisera und alle seine Wagen und das ganze Heerlager durch die Sch├Ąrfe des Schwertes vor Barak her; und Sisera stieg von dem Wagen herab und floh zu Fu├č.
16
Barak aber jagte den Wagen und dem Heere nach bis Haroscheth-Gojim; und das ganze Heer Siseras fiel durch die Sch├Ąrfe des Schwertes: Es blieb auch nicht einer ├╝brig.
17
Und Sisera floh zu Fu├č in das Zelt Jaels, des Weibes Hebers, des Keniters; denn es war Friede zwischen Jabin, dem K├Ânig von Hazor, und dem Hause Hebers, des Keniters.
18
Da ging Jael hinaus, dem Sisera entgegen; und sie sprach zu ihm: Kehre ein, mein Herr, kehre ein zu mir, f├╝rchte dich nicht! Und er kehrte ein zu ihr in das Zelt, und sie bedeckte ihn mit einer Decke.
19
Und er sprach zu ihr: La├č mich doch ein wenig Wasser trinken, denn mich d├╝rstet. Und sie ├Âffnete den Milchschlauch und lie├č ihn trinken, und sie deckte ihn zu.
20
Und er sprach zu ihr: Stelle dich an den Eingang des Zeltes; und es geschehe, wenn jemand kommt und dich fragt und spricht: Ist jemand hier? So sage: Niemand.
21
Und Jael, das Weib Hebers, nahm einen Zeltpflock und fa├čte den Hammer in ihre Hand, und sie kam leise zu ihm und schlug den Pflock durch seine Schl├Ąfe, da├č er in die Erde drang. Er war n├Ąmlich in einen tiefen Schlaf gefallen und war ermattet, und er starb.
22
Und siehe, da kam Barak, der Sisera verfolgte; und Jael ging hinaus, ihm entgegen, und sprach zu ihm: Komm, ich will dir den Mann zeigen, den du suchst! Und er ging zu ihr hinein, und siehe, Sisera lag tot, und der Pflock war in seiner Schl├Ąfe.
23
So beugte Gott an selbigem Tage Jabin, den K├Ânig von Kanaan, vor den Kindern Israel.
24
Und die Hand der Kinder Israel wurde fort und fort h├Ąrter ├╝ber Jabin, den K├Ânig von Kanaan, bis sie Jabin, den K├Ânig von Kanaan, vernichtet hatten.
Richter kapitel 13
1
Und die Kinder Israel taten wiederum was b├Âse war in den Augen Jehovas; und Jehova gab sie in die Hand der Philister vierzig Jahre.
2
Und es war ein Mann aus Zorha, vom Geschlecht der Daniter, sein Name war Manoah. Und sein Weib war unfruchtbar und gebar nicht.
3
Und der Engel Jehovas erschien dem Weibe und sprach zu ihr: Siehe doch, du bist unfruchtbar und gebierst nicht; aber du wirst schwanger werden und einen Sohn geb├Ąren.
4
Und nun h├╝te dich doch und trinke weder Wein noch starkes Getr├Ąnk, und i├č nichts Unreines!
5
Denn siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn geb├Ąren; und kein Schermesser soll auf sein Haupt kommen, denn ein Nasir Gottes soll der Knabe sein von Mutterleibe an; und er wird anfangen, Israel aus der Hand der Philister zu retten.
6
Und das Weib kam und sprach zu ihrem Manne und sagte: Ein Mann Gottes ist zu mir gekommen, und sein Ansehen war wie das Ansehen eines Engels Gottes, sehr furchtbar; und ich habe ihn nicht gefragt, woher er sei, und seinen Namen hat er mir nicht kundgetan.
7
Und er sprach zu mir: Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn geb├Ąren; und nun, trinke weder Wein noch starkes Getr├Ąnk, und i├č nichts Unreines; denn ein Nasir Gottes soll der Knabe sein von Mutterleibe an bis zum Tage seines Todes.
8
Da flehte Manoah zu Jehova und sprach: Bitte, Herr! Der Mann Gottes, den du gesandt hast, m├Âge doch nochmals zu uns kommen und uns lehren, was wir tun sollen mit dem Knaben, der geboren werden soll.
9
Und Gott erh├Ârte die Stimme Manoahs; und der Engel Gottes kam nochmals zu dem Weibe, als sie auf dem Felde sa├č, und Manoah, ihr Mann, nicht bei ihr war.
10
Da eilte das Weib und lief und berichtete es ihrem Manne, und sie sprach zu ihm: Siehe, der Mann ist mir erschienen, der an jenem Tage zu mir gekommen ist.
11
Und Manoah machte sich auf und ging seinem Weibe nach; und er kam zu dem Manne und sprach zu ihm: Bist du der Mann, der zu dem Weibe geredet hat? Und er sprach: Ich bin's.
12
Und Manoah sprach: Wenn nun dein Wort eintrifft, was soll die Weise des Knaben sein und sein Tun?
13
Und der Engel Jehovas sprach zu Manoah: Vor allem, was ich dem Weibe gesagt habe, soll sie sich h├╝ten:
14
Von allem, was vom Weinstock kommt, soll sie nicht essen, und Wein und starkes Getr├Ąnk soll sie nicht trinken, und soll nichts Unreines essen; alles, was ich ihr geboten habe, soll sie beobachten.
15
Und Manoah sprach zu dem Engel Jehovas: La├č dich doch von uns aufhalten, so wollen wir dir ein Ziegenb├Âcklein zubereiten.
16
Und der Engel Jehovas sprach zu Manoah: Wenn du mich auch aufhieltest, ich w├╝rde nicht von deinem Brote essen; willst du aber ein Brandopfer opfern, so opfere es Jehova. Denn Manoah wu├čte nicht, da├č es der Engel Jehovas war.
17
Und Manoah sprach zu dem Engel Jehovas: Wie ist dein Name, da├č wir dich ehren, wenn dein Wort eintrifft?
18
Und der Engel Jehovas sprach zu ihm: Warum fragst du denn nach meinem Namen? Er ist ja wunderbar!
19
Da nahm Manoah das Ziegenb├Âcklein und das Speisopfer und opferte es Jehova auf dem Felsen. Er aber handelte wunderbar, und Manoah und sein Weib sahen zu;
20
und es geschah, als die Flamme von dem Altar gen Himmel emporstieg, da fuhr der Engel Jehovas in der Flamme des Altars hinauf. Und Manoah und sein Weib sahen zu und fielen auf ihr Angesicht zur Erde.
21
Und der Engel Jehovas erschien Manoah und seinem Weibe fortan nicht mehr. Da erkannte Manoah, da├č es der Engel Jehovas war.
22
Und Manoah sprach zu seinem Weibe: Wir werden gewi├člich sterben, denn wir haben Gott gesehen!
23
Aber sein Weib sprach zu ihm: Wenn es Jehova gefallen h├Ątte, uns zu t├Âten, so h├Ątte er nicht ein Brandopfer und Speisopfer aus unserer Hand angenommen, und er h├Ątte uns dies alles nicht gezeigt, noch uns zu dieser Zeit dergleichen vernehmen lassen.
24
Und das Weib gebar einen Sohn; und sie gab ihm den Namen Simson. Und der Knabe wuchs, und Jehova segnete ihn.
25
Und der Geist Jehovas fing an, ihn zu treiben zu Machaneh-Dan zwischen Zorha und Eschtaol.
Richter kapitel 14
1
Und Simson ging nach Timna hinab; und er sah in Timna ein Weib von den T├Âchtern der Philister.
2
Und er ging hinauf und berichtete es seinem Vater und seiner Mutter und sprach: Ich habe in Timna ein Weib gesehen von den T├Âchtern der Philister; und nun nehmet sie mir zum Weibe.
3
Und sein Vater und seine Mutter sprachen zu ihm: Ist unter den T├Âchtern deiner Br├╝der und unter meinem ganzen Volke kein Weib, da├č du hingehest, ein Weib zu nehmen von den Philistern, den Unbeschnittenen? Und Simson sprach zu seinem Vater: Diese nimm mir, denn sie ist recht in meinen Augen.
4
Sein Vater und seine Mutter wu├čten aber nicht, da├č es von Jehova war; denn er suchte eine Gelegenheit an den Philistern. Und in jener Zeit herrschten die Philister ├╝ber Israel.
5
Und Simson ging mit seinem Vater und seiner Mutter nach Timna hinab; und als sie an die Weinberge von Timna kamen, siehe, da br├╝llte ein junger L├Âwe ihm entgegen.
6
Und der Geist Jehovas geriet ├╝ber ihn, und er zerri├č ihn, wie man ein B├Âcklein zerrei├čt; und er hatte gar nichts in seiner Hand. Und er tat seinem Vater und seiner Mutter nicht kund, was er getan hatte.
7
Und er ging hinab und redete zu dem Weibe, und sie war recht in den Augen Simsons.
8
Und er kehrte nach einiger Zeit zur├╝ck, um sie zu nehmen, und er bog ab, um das Aas des L├Âwen zu besehen, und siehe, ein Bienenschwarm war in dem K├Ârper des L├Âwen, und Honig.
9
Da nahm er ihn heraus in seine H├Ąnde, und ging und a├č im Gehen; und er ging zu seinem Vater und zu seiner Mutter und gab ihnen, und sie a├čen; aber er tat ihnen nicht kund, da├č er den Honig aus dem K├Ârper des L├Âwen herausgenommen hatte.
10
Und sein Vater ging zu dem Weibe hinab, und Simson machte daselbst ein Mahl; denn also pflegten die J├╝nglinge zu tun.
11
Und es geschah, als sie ihn sahen, da nahmen die drei├čig Gesellen; und sie waren bei ihm.
12
Und Simson sprach zu ihnen: Ich will euch einmal ein R├Ątsel aufgeben; wenn ihr es mir in den sieben Tagen des Mahles kundtut und es erratet, so werde ich euch drei├čig Hemden und drei├čig Wechselkleider geben;
13
Wenn ihr es mir aber nicht kundtun k├Ânnet, so sollt ihr mir drei├čig Hemden und drei├čig Wechselkleider geben. Und sie sprachen zu ihm: Gib dein R├Ątsel auf, da├č wir es h├Âren!
14
Und er sprach zu ihnen: Aus dem Fresser kam Fra├č, und aus dem Starken kam S├╝├čigkeit. Und sie vermochten das R├Ątsel nicht kundzutun drei Tage lang.
15
Und es geschah am siebten Tage, da sprachen sie zu dem Weibe Simsons: Berede deinen Mann, da├č er uns das R├Ątsel kundtue, damit wir nicht dich und deines Vaters Haus mit Feuer verbrennen! Um uns zu berauben, habt ihr uns geladen, nicht wahr?
16
Und Simsons Weib weinte an ihm und sprach: Du hassest mich nur und liebst mich nicht. Das R├Ątsel hast du den Kindern meines Volkes aufgegeben, und mir hast du es nicht kundgetan. Und er sprach zu ihr: Siehe, meinem Vater und meiner Mutter habe ich es nicht kundgetan, und dir sollte ich es kundtun?
17
Und sie weinte an ihm die sieben Tage, da sie das Mahl hatten. Und es geschah am siebten Tage, da tat er es ihr kund, denn sie dr├Ąngte ihn. Und sie tat das R├Ątsel den Kindern ihres Volkes kund.
18
Da sprachen die M├Ąnner der Stadt zu ihm am siebten Tage, ehe die Sonne unterging: Was ist s├╝├čer als Honig? Und was ist st├Ąrker als der L├Âwe? Und er sprach zu ihnen: Wenn ihr nicht mit meinem Kalbe gepfl├╝gt h├Ąttet, so h├Ąttet ihr mein R├Ątsel nicht erraten.
19
Und der Geist Jehovas geriet ├╝ber ihn; und er ging hinab nach Askalon und erschlug von ihnen drei├čig Mann und nahm ihre ausgezogenen Gew├Ąnder und gab die Wechselkleider denen, welche das R├Ątsel kundgetan hatten. Und sein Zorn entbrannte, und er ging hinauf in das Haus seines Vaters.
20
Und das Weib Simsons wurde einem seiner Gesellen gegeben, den er sich zugesellt hatte.
Richter kapitel 15
1
Und es geschah nach einiger Zeit, in den Tagen der Weizenernte, da besuchte Simson sein Weib mit einem Ziegenb├Âcklein. Und er sprach: Ich will zu meinem Weibe ins Gemach gehen; aber ihr Vater gestattete ihm nicht hineinzugehen.
2
Und ihr Vater sprach: Ich habe gewi├člich gedacht, da├č du sie ha├čtest, und so habe ich sie deinem Gesellen gegeben. Ist nicht ihre j├╝ngere Schwester sch├Âner als sie? M├Âge sie doch dein werden an ihrer Statt.
3
Da sprach Simson zu ihnen: Diesmal bin ich schuldlos an den Philistern, wenn ich ihnen ├ťbles tue.
4
Und Simson ging hin und fing dreihundert Schakale; und er nahm Fackeln und kehrte Schwanz an Schwanz und tat eine Fackel zwischen je zwei Schw├Ąnze in die Mitte,
5
und er z├╝ndete die Fackeln mit Feuer an. Und er lie├č sie los in das stehende Getreide der Philister und z├╝ndete sowohl Garbenhaufen als stehendes Getreide und Oliveng├Ąrten an.
6
Und die Philister sprachen: Wer hat das getan? und man sagte: Simson, der Schwiegersohn des Timniters, weil er ihm sein Weib genommen und sie seinem Gesellen gegeben hat. Da zogen die Philister hinauf und verbrannten sie und ihren Vater mit Feuer.
7
Und Simson sprach zu ihnen: Wenn ihr also tut es sei denn, da├č ich mich an euch ger├Ącht habe, danach will ich aufh├Âren!
8
Und er schlug sie, Schenkel samt H├╝fte, und richtete eine gro├če Niederlage unter ihnen an. Und er ging hinab und wohnte in der Kluft des Felsens Etam.
9
Und die Philister zogen herauf und lagerten sich in Juda und breiteten sich aus in Lechi.
10
Und die M├Ąnner von Juda sprachen: Warum seid ihr wider uns heraufgezogen? Und sie sprachen: Um Simson zu binden, sind wir heraufgezogen, da├č wir ihm tun, wie er uns getan hat.
11
Da zogen dreitausend Mann von Juda zur Kluft des Felsens Etam hinab und sprachen zu Simson: Wei├čt du nicht, da├č die Philister ├╝ber uns herrschen? Und warum hast du uns das getan? Und er sprach zu ihnen: Wie sie mir getan, also habe ich ihnen getan.
12
Da sprachen sie zu ihm: Um dich zu binden, sind wir herabgekommen, da├č wir dich in die Hand der Philister liefern. Und Simson sprach zu ihnen: Schw├Âret mir, da├č ihr nicht ├╝ber mich herfallen werdet!
13
Und sie sprachen zu ihm und sagten: Nein, sondern binden wollen wir dich und dich in ihre Hand liefern; aber t├Âten wollen wir dich nicht. Und sie banden ihn mit zwei neuen Stricken und f├╝hrten ihn aus dem Felsen herauf.
14
Als er nach Lechi kam, da jauchzten ihm die Philister entgegen; aber der Geist Jehovas geriet ├╝ber ihn, und die Stricke, welche an seinen Armen waren, wurden wie Flachsf├Ąden, die vom Feuer versengt sind, und seine Bande schmolzen weg von seinen H├Ąnden.
15
Und er fand einen frischen Eselskinnbacken, und er streckte seine Hand aus und nahm ihn und erschlug damit tausend Mann.
16
Und Simson sprach: Mit dem Eselskinnbacken einen Haufen, zwei Haufen! Mit dem Eselskinnbacken habe ich tausend Mann erschlagen!
17
Und es geschah, als er ausgeredet hatte, da warf er den Kinnbacken aus seiner Hand; und er nannte selbigen Ort Ramath-Lechi.
18
Und es d├╝rstete ihn sehr, und er rief zu Jehova und sprach: Du hast durch die Hand deines Knechtes diese gro├če Rettung gegeben, und nun soll ich vor Durst sterben und in die Hand der Unbeschnittenen fallen!
19
Da spaltete Gott die H├Âhlung, die zu Lechi ist, und es kam Wasser aus ihr hervor; und er trank, und sein Geist kehrte zur├╝ck, und er lebte wieder auf. Daher gab man ihr den Namen: Quelle des Rufenden, die zu Lechi ist, bis auf diesen Tag.
20
Und er richtete Israel in den Tagen der Philister zwanzig Jahre.
Richter kapitel 16
1
Und Simson ging nach Gasa, und er sah daselbst eine Hure und ging zu ihr ein.
2
Und es wurde den Gasitern berichtet und gesagt: Simson ist hierher gekommen. Und sie umstellten ihn und lauerten die ganze Nacht auf ihn im Stadttore; und sie verhielten sich still die ganze Nacht und sprachen: Bis der Morgen hell wird, dann wollen wir ihn erschlagen.
3
Und Simson lag bis Mitternacht. Um Mitternacht aber stand er auf und ergriff die Fl├╝gel des Stadttores und die beiden Pfosten, und ri├č sie samt dem Riegel heraus und legte sie auf seine Schultern; und er trug sie auf den Gipfel des Berges, der gegen Hebron hin liegt.
4
Und es geschah hernach, da liebte er ein Weib im Tale Sorek, ihr Name war Delila.
5
Und die F├╝rsten der Philister gingen zu ihr hinauf und sprachen zu ihr: Berede ihn und sieh, worin seine gro├če St├Ąrke besteht, und wodurch wir ihn ├╝berw├Ąltigen k├Ânnen, da├č wir ihn binden, um ihn zu bezwingen; und wir wollen dir ein jeder tausend einhundert Sekel Silber geben.
6
Da sprach Delila zu Simson: Tue mir doch kund, worin deine gro├če St├Ąrke besteht, und womit du gebunden werden kannst, da├č man dich bezwinge.
7
Und Simson sprach zu ihr: Wenn man mich b├Ąnde mit sieben frischen Stricken, die nicht ausgetrocknet sind, so w├╝rde ich schwach werden und w├╝rde sein wie ein anderer Mensch.
8
Und die F├╝rsten der Philister brachten sieben frische Stricke, die nicht ausgetrocknet waren, zu ihr hinauf; und sie band ihn damit.
9
Es sa├čen aber Auflaurer bei ihr im Gemach; und sie sprach zu ihm: Philister ├╝ber dir, Simson! Da zerri├č er die Stricke, wie eine Schnur von Werg zerrei├čt, wenn sie Feuer riecht; und seine St├Ąrke ward nicht kund.
10
Da sprach Delila zu Simson: Siehe, du hast mich get├Ąuscht und L├╝gen zu mir geredet. Nun tue mir doch kund, womit du gebunden werden kannst!
11
Und er sprach zu ihr: Wenn man mich fest b├Ąnde mit neuen Seilen, mit denen keine Arbeit geschehen ist, so w├╝rde ich schwach werden und w├╝rde sein wie ein anderer Mensch.
12
Da nahm Delila neue Seile und band ihn damit, und sie sprach zu ihm: Philister ├╝ber dir, Simson! Es sa├čen aber Auflaurer im Gemach. Und er ri├č sie von seinen Armen wie einen Faden.
13
Da sprach Delila zu Simson: Bisher hast du mich get├Ąuscht und L├╝gen zu mir geredet. Tue mir kund, womit du gebunden werden kannst! Und er sprach zu ihr: Wenn du die sieben Flechten meines Hauptes mit dem Gewebe verwebtest.
14
Und sie heftete sie mit dem Pflocke und sprach zu ihm: Philister ├╝ber dir, Simson! Da wachte er auf von seinem Schlafe und ri├č den Webepflock und das Gewebe heraus.
15
Da sprach sie zu ihm: Wie kannst du sagen: Ich habe dich lieb, so doch dein Herz nicht mit mir ist? Nun dreimal hast du mich get├Ąuscht und mir nicht kundgetan, worin deine gro├če St├Ąrke besteht.
16
Und es geschah, als sie ihn alle Tage mit ihren Worten dr├Ąngte und ihn plagte, da wurde seine Seele ungeduldig zum Sterben;
17
Und er tat ihr sein ganzes Herz kund und sprach zu ihr: Kein Schermesser ist auf mein Haupt gekommen, denn ein Nasir Gottes bin ich von Mutterleibe an; wenn ich geschoren w├╝rde, so w├╝rde meine St├Ąrke von mir weichen, und ich w├╝rde schwach werden und w├╝rde sein wie alle Menschen.
18
und als Delila sah, da├č er ihr sein ganzes Herz kundgetan hatte, da sandte sie hin und rief die F├╝rsten der Philister und sprach: Kommet diesmal herauf, denn er hat mir sein ganzes Herz kundgetan. Und die F├╝rsten der Philister kamen zu ihr hinauf und brachten das Geld mit sich.
19
Und sie lie├č ihn auf ihren Knien einschlafen, und rief einen Mann und lie├č die sieben Flechten seines Hauptes abscheren; und sie fing an, ihn zu bezwingen, und seine St├Ąrke wich von ihm.
20
Und sie sprach: Philister ├╝ber dir, Simson! Da wachte er auf von seinem Schlafe und dachte: Ich werde davonkommen wie die anderen Male und mich heraussch├╝tteln. Er wu├čte aber nicht, da├č Jehova von ihm gewichen war.
21
Und sie Philister griffen ihn und stachen ihm die Augen aus; und sie f├╝hrten ihn nach Gasa hinab und banden ihn mit ehernen Fesseln, und er mu├čte mahlen im Gef├Ąngnis.
22
Aber das Haar seines Hauptes begann wieder zu wachsen, sobald es geschoren war.
23
Und die F├╝rsten der Philister versammelten sich, um ihrem Gott Dagon ein gro├čes Schlachtopfer zu opfern und um ein Freudenfest zu feiern; denn sie sprachen: Unser Gott hat Simson, unseren Feind, in unsere Hand gegeben.
24
Und als das Volk ihn sah, priesen sie ihren Gott; denn sie sprachen: Unser Gott hat unseren Feind in unsere Hand gegeben, und den Verheerer unseres Landes und den, der unserer Erschlagenen viel machte.
25
Und es geschah, als ihr Herz fr├Âhlich war, da sprachen sie: Rufet Simson, da├č er vor uns spiele. Und sie riefen Simson aus dem Gef├Ąngnis, und er spielte vor ihnen; und sie stellten ihn zwischen die S├Ąulen.
26
Und Simson sprach zu dem Knaben, der ihn bei der Hand hielt: La├č mich, da├č ich die S├Ąulen betaste, auf welchen das Haus ruht, und mich an sie lehne.
27
Das Haus war aber voll M├Ąnnern und Weibern, und alle F├╝rsten der Philister waren daselbst; und auf dem Dache waren bei dreitausend M├Ąnner und Weiber, welche zusahen, wie Simson spielte.
28
Und Simson rief zu Jehova und sprach: Herr, Jehova! Gedenke doch meiner, und st├Ąrke mich doch nur diesmal, o Gott, da├č ich an den Philistern eine einmalige Rache nehme f├╝r meine beiden Augen!
29
Und Simson umfa├čte die beiden Mittels├Ąulen, auf welchen das Haus ruhte, (und er st├╝tzte sich darauf) die eine mit seiner Rechten und die andere mit seiner Linken;
30
und Simson sprach: Meine Seele sterbe mit den Philistern! Und er beugte sich mit Kraft; da fiel das Haus auf die F├╝rsten und auf alles Volk, das darin war; und es waren der Toten, die er in seinem Tode t├Âtete, mehr als derer, die er in seinem Leben get├Âtet hatte.
31
Und seine Br├╝der und das ganze Haus seines Vaters kamen herab und hoben ihn auf; und sie gingen hinauf und begruben ihn zwischen Zorha und Eschtaol, im Grabe Manoahs, seines Vaters. Er hatte aber Israel zwanzig Jahre gerichtet.
   

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