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Die ganze Bibel - der Leseplan daf├╝r in (365 Tage) - DE_ELBERFELDERBIBEL1905 - Tag 285 | Bibel-lesen.com

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  • Offenbarung 10-12  

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Kommentar
Tag 284 Tag 285Tag 286
Matth├Ąus kapitel 7
1
Richtet nicht, auf da├č ihr nicht gerichtet werdet;
2
denn mit welchem Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit welchem Ma├če ihr messet, wird euch gemessen werden.
3
Was aber siehst du den Splitter, der in deines Bruders Auge ist, den Balken aber in deinem Auge nimmst du nicht wahr?
4
Oder wie wirst du zu deinem Bruder sagen: Erlaube, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen; und siehe, der Balken ist in deinem Auge?
5
Heuchler, ziehe zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus deines Bruders Auge zu ziehen.
6
Gebet nicht das Heilige den Hunden; werfet auch nicht eure Perlen vor die Schweine, damit sie dieselben nicht etwa mit ihren F├╝├čen zertreten und sich umwenden und euch zerrei├čen.
7
Bittet, und es wird euch gegeben werden; suchet, und ihr werdet finden; klopfet an, und es wird euch aufgetan werden.
8
Denn jeder Bittende empf├Ąngt, und der Suchende findet, und dem Anklopfenden wird aufgetan werden.
9
Oder welcher Mensch ist unter euch, der, wenn sein Sohn ihn um ein Brot bitten w├╝rde, ihm einen Stein geben wird?
10
Und wenn er um einen Fisch bitten w├╝rde, ihm eine Schlange gegeben wird?
11
Wenn nun ihr, die ihr b├Âse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisset, wieviel mehr wird euer Vater, der in den Himmeln ist, Gutes geben denen, die ihn bitten!
12
Alles nun, was immer ihr wollt, da├č euch die Menschen tun sollen, also tut auch ihr ihnen; denn dies ist das Gesetz und die Propheten.
13
Gehet ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben f├╝hrt, und viele sind, die durch dieselbe eingehen.
14
Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben f├╝hrt, und wenige sind, die ihn finden.
15
H├╝tet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie rei├čende W├Âlfe.
16
An ihren Fr├╝chten werdet ihr sie erkennen. Liest man etwa von Dornen eine Traube, oder von Disteln Feigen?
17
Also bringt jeder gute Baum gute Fr├╝chte, aber der faule Baum bringt schlechte Fr├╝chte.
18
Ein guter Baum kann nicht schlechte Fr├╝chte bringen, noch ein fauler Baum gute Fr├╝chte bringen.
19
Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
20
Deshalb, an ihren Fr├╝chten werdet ihr sie erkennen.
21
Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.
22
Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt, und durch deinen Namen D├Ąmonen ausgetrieben, und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan?
23
Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt; weichet von mir, ihr ├ťbelt├Ąter!
24
Jeder nun, der irgend diese meine Worte h├Ârt und sie tut, den werde ich einem klugen Manne vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute;
25
und der Platzregen fiel hernieder, und die Str├Âme kamen, und die Winde wehten und st├╝rmten wider jenes Haus; und es fiel nicht, denn es war auf den Felsen gegr├╝ndet.
26
Und jeder, der diese meine Worte h├Ârt und sie nicht tut, der wird einem t├Ârichten Manne verglichen werden, der sein Haus auf den Sand baute;
27
und der Platzregen fiel hernieder, und die Str├Âme kamen, und die Winde wehten und stie├čen an jenes Haus; und es fiel, und sein Fall war gro├č.
28
Und es geschah, als Jesus diese Worte vollendet hatte, da erstaunten die Volksmengen sehr ├╝ber seine Lehre;
29
denn er lehrte sie wie einer, der Gewalt hat, und nicht wie ihre Schriftgelehrten.
Matth├Ąus kapitel 8
1
Als er aber von dem Berge herabgestiegen war, folgten ihm gro├če Volksmengen.
2
Und siehe, ein Auss├Ątziger kam herzu und warf sich vor ihm nieder und sprach: Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen.
3
Und er streckte seine Hand aus, r├╝hrte ihn an und sprach: Ich will; sei gereinigt! Und alsbald wurde sein Aussatz gereinigt.
4
Und Jesus spricht zu ihm: Siehe, sage es niemand; sondern gehe hin, zeige dich dem Priester, und bringe die Gabe dar, die Moses angeordnet hat, ihnen zum Zeugnis.
5
Als er aber in Kapernaum eintrat, kam ein Hauptmann zu ihm, der ihn bat und sprach:
6
Herr, mein Knecht liegt zu Hause gel├Ąhmt und wird schrecklich gequ├Ąlt.
7
Und Jesus spricht zu ihm: Ich will kommen und ihn heilen.
8
Der Hauptmann aber antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht w├╝rdig, da├č du unter mein Dach tretest; sondern sprich nur ein Wort, und mein Knecht wird gesund werden.
9
Denn auch ich bin ein Mensch unter Gewalt und habe Kriegsknechte unter mir; und ich sage zu diesem: Gehe hin, und er geht; und zu einem anderen: Komm, und er kommt; und zu meinem Knechte: Tue dieses, und er tut's.
10
Als aber Jesus es h├Ârte, verwunderte er sich und sprach zu denen, welche nachfolgten: Wahrlich, ich sage euch, selbst nicht in Israel habe ich so gro├čen Glauben gefunden.
11
Ich sage euch aber, da├č viele von Osten und Westen kommen und mit Abraham und Isaak und Jakob zu Tische liegen werden in dem Reiche der Himmel,
12
aber die S├Âhne des Reiches werden hinausgeworfen werden in die ├Ąu├čere Finsternis: da wird sein das Weinen und das Z├Ąhneknirschen.
13
Und Jesus sprach zu dem Hauptmann: Gehe hin, und dir geschehe, wie du geglaubt hast. Und sein Knecht wurde gesund in jener Stunde.
14
Und als Jesus in das Haus des Petrus gekommen war, sah er dessen Schwiegermutter fieberkrank daniederliegen.
15
Und er r├╝hrte ihre Hand an, und das Fieber verlie├č sie; und sie stand auf und diente ihm.
16
Als es aber Abend geworden war, brachten sie viele Besessene zu ihm; und er trieb die Geister aus mit einem Worte, und er heilte alle Leidenden,
17
damit erf├╝llt w├╝rde, was durch den Propheten Jesaias geredet ist, welcher spricht: "Er selbst nahm unsere Schwachheiten und trug unsere Krankheiten."
18
Als aber Jesus eine gro├če Volksmenge um sich sah, befahl er, an das jenseitige Ufer hinwegzufahren.
19
Und ein Schriftgelehrter kam herzu und sprach zu ihm: Lehrer, ich will dir nachfolgen, wohin irgend du gehst.
20
Und Jesus spricht zu ihm: Die F├╝chse haben H├Âhlen, und die V├Âgel des Himmels Nester, aber der Sohn des Menschen hat nicht, wo er das Haupt hinlege.
21
Ein anderer aber von seinen J├╝ngern sprach zu ihm: Herr, erlaube mir, zuvor hinzugehen und meinen Vater zu begraben.
22
Jesus aber sprach zu ihm: Folge mir nach, und la├č die Toten ihre Toten begraben.
23
Und als er in das Schiff gestiegen war, folgten ihm seine J├╝nger.
24
Und siehe, es erhob sich ein gro├čes Ungest├╝m auf dem See, so da├č das Schiff von den Wellen bedeckt wurde; er aber schlief.
25
Und die J├╝nger traten hinzu, weckten ihn auf und sprachen: Herr, rette uns, wir kommen um!
26
Und er spricht zu ihnen: Was seid ihr furchtsam, Kleingl├Ąubige? Dann stand er auf und bedrohte die Winde und den See; und es ward eine gro├če Stille.
27
Die Menschen aber verwunderten sich und sprachen: Was f├╝r einer ist dieser, da├č auch die Winde und der See ihm gehorchen?
28
Und als er an das jenseitige Ufer gekommen war, in das Land der Gergesener, begegneten ihm zwei Besessene, die aus den Gr├╝ften hervorkamen, sehr w├╝tend, so da├č niemand jenes Weges vorbeizugehen vermochte.
29
Und siehe, sie schrieen und sprachen: Was haben wir mit dir zu schaffen, Sohn Gottes? Bist du hierhergekommen, vor der Zeit uns zu qu├Ąlen?
30
Es war aber fern von ihnen eine Herde vieler Schweine, welche weidete.
31
Die D├Ąmonen aber baten ihn und sprachen: Wenn du uns austreibst, so sende uns in die Herde Schweine.
32
Und er sprach zu ihnen: Gehet hin. Sie aber fuhren aus und fuhren in die Herde Schweine. Und siehe, die ganze Herde Schweine st├╝rzte sich den Abhang hinab in den See, und sie kamen um in dem Gew├Ąsser.
33
Die H├╝ter aber flohen und gingen in die Stadt und verk├╝ndeten alles und das von den Besessenen.
34
Und siehe, die ganze Stadt ging hinaus, Jesu entgegen, und als sie ihn sahen, baten sie, da├č er aus ihren Grenzen weggehen m├Âchte. -
Matth├Ąus kapitel 9
1
Und er stieg in das Schiff, setzte ├╝ber und kam in seine eigene Stadt.
2
Und siehe, sie brachten einen Gel├Ąhmten zu ihm, der auf einem Bette lag; und als Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gel├Ąhmten: Sei guten Mutes, Kind, deine S├╝nden sind vergeben.
3
Und siehe, etliche von den Schriftgelehrten sprachen bei sich selbst: Dieser l├Ąstert.
4
Und als Jesus ihre Gedanken sah, sprach er: Warum denket ihr Arges in euren Herzen?
5
Denn was ist leichter, zu sagen: Deine S├╝nden sind vergeben, oder zu sagen: Stehe auf und wandle?
6
Auf da├č ihr aber wisset, da├č der Sohn des Menschen Gewalt hat auf der Erde S├╝nden zu vergeben.... Dann sagt er zu dem Gel├Ąhmten: Stehe auf, nimm dein Bett auf und geh nach deinem Hause.
7
Und er stand auf und ging nach seinem Hause.
8
Als aber die Volksmengen es sahen, f├╝rchteten sie sich und verherrlichten Gott, der solche Gewalt den Menschen gegeben.
9
Und als Jesus von dannen weiterging, sah er einen Menschen am Zollhause sitzen, Matth├Ąus genannt, und er spricht zu ihm: Folge mir nach. Und er stand auf und folgte ihm nach.
10
Und es geschah, als er in dem Hause zu Tische lag, siehe, da kamen viele Z├Âllner und S├╝nder und lagen zu Tische mit Jesu und seinen J├╝ngern.
11
Und als die Pharis├Ąer es sahen, sprachen sie zu seinen J├╝ngern: Warum isset euer Lehrer mit den Z├Âllnern und S├╝ndern?
12
Als aber Jesus es h├Ârte, sprach er: Die Starken bed├╝rfen nicht eines Arztes, sondern die Kranken.
13
Gehet aber hin und lernet, was das ist: "Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer"; denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern S├╝nder.
14
Dann kommen die J├╝nger des Johannes zu ihm und sagen: Warum fasten wir und die Pharis├Ąer oft, deine J├╝nger aber fasten nicht?
15
Und Jesus sprach zu ihnen: K├Ânnen etwa die Gef├Ąhrten des Br├Ąutigams trauern, so lange der Br├Ąutigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da der Br├Ąutigam von ihnen weggenommen sein wird, und dann werden sie fasten.
16
Niemand aber setzt einen Flicken von neuem Tuch auf ein altes Kleid; denn das Eingesetzte rei├čt von dem Kleide ab, und der Ri├č wird ├Ąrger.
17
Auch tut man nicht neuen Wein in alte Schl├Ąuche; sonst zerrei├čen die Schl├Ąuche, und der Wein wird versch├╝ttet, und die Schl├Ąuche verderben; sondern man tut neuen Wein in neue Schl├Ąuche, und beide werden zusammen erhalten.
18
W├Ąhrend er dies zu ihnen redete, siehe, da kam ein Vorsteher herein und warf sich vor ihm nieder und sprach: Meine Tochter ist eben jetzt verschieden; aber komm und lege deine Hand auf sie, und sie wird leben.
19
Und Jesus stand auf und folgte ihm, und seine J├╝nger.
20
Und siehe, ein Weib, das zw├Âlf Jahre blutfl├╝ssig war, trat von hinten herzu und r├╝hrte die Quaste seines Kleides an;
21
denn sie sprach bei sich selbst: Wenn ich nur sein Kleid anr├╝hre, so werde ich geheilt werden.
22
Jesus aber wandte sich um, und als er sie sah, sprach er: Sei gutes Mutes, Tochter; dein Glaube hat dich geheilt. Und das Weib war geheilt von jener Stunde an.
23
Und als Jesus in das Haus des Vorstehers kam und die Pfeifer und die l├Ąrmende Volksmenge sah,
24
sprach er: Gehet fort, denn das M├Ągdlein ist nicht gestorben, sondern es schl├Ąft. Und sie verlachten ihn.
25
Als aber die Volksmenge hinausgetrieben war, ging er hinein und ergriff sie bei der Hand; und das M├Ągdlein stand auf.
26
Und das Ger├╝cht hiervon ging aus in jenes ganze Land.
27
Und als Jesus von dannen weiterging, folgten ihm zwei Blinde, welche schrieen und sprachen: Erbarme dich unser, Sohn Davids!
28
Als er aber in das Haus gekommen war, traten die Blinden zu ihm; und Jesus spricht zu ihnen: Glaubet ihr, da├č ich dieses tun kann? Sie sagen zu ihm: Ja, Herr.
29
Dann r├╝hrte er ihre Augen an und sprach: Euch geschehe nach eurem Glauben.
30
Und ihre Augen wurden aufgetan; und Jesus bedrohte sie und sprach: Sehet zu, niemand erfahre es!
31
Sie aber gingen aus und machten ihn ruchbar in jenem ganzen Lande.
32
Als sie aber weggingen, siehe, da brachten sie einen stummen Menschen zu ihm, der besessen war.
33
Und als der D├Ąmon ausgetrieben war, redete der Stumme. Und die Volksmengen verwunderten sich und sprachen: Niemals ward es also in Israel gesehen.
34
Die Pharis├Ąer aber sagten: Er treibt die D├Ąmonen aus durch den Obersten der D├Ąmonen.
35
Und Jesus zog umher durch alle St├Ądte und D├Ârfer und lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium des Reiches und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen.
36
Als er aber die Volksmengen sah, wurde er innerlich bewegt ├╝ber sie, weil sie ersch├Âpft und verschmachtet waren wie Schafe, die keinen Hirten haben.
37
Dann spricht er zu seinen J├╝ngern: Die Ernte zwar ist gro├č, der Arbeiter aber sind wenige;
38
bittet nun den Herrn der Ernte, da├č er die Arbeiter aussende in seine Ernte.
   

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