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Neues Testament Leseplan f├╝r (83 Tage) - DE_ELBERFELDERBIBEL1905 - Tag 73 | Bibel-lesen.com

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  • Hebraeer 7-9  

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Leseplan
Kommentar
Tag 72 Tag 73Tag 74
2.Petrus kapitel 1
1
Simon Petrus, Knecht und Apostel Jesu Christi, denen, die einen gleich kostbaren Glauben mit uns empfangen haben durch die Gerechtigkeit unseres Gottes und Heilandes Jesus Christus:
2
Gnade und Friede sei euch vermehrt in der Erkenntnis Gottes und Jesu, unseres Herrn!
3
Da seine g├Âttliche Kraft uns alles in betreff des Lebens und der Gottseligkeit geschenkt hat durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch Herrlichkeit und Tugend,
4
durch welche er uns die gr├Â├čten und kostbaren Verhei├čungen geschenkt hat, auf da├č ihr durch diese Teilhaber der g├Âttlichen Natur werdet, indem ihr dem Verderben entflohen seid, das in der Welt ist durch die Lust;
5
ebendeshalb reichet aber auch dar, indem ihr allen Flei├č anwendet, in eurem Glauben die Tugend, in der Tugend aber die Erkenntnis,
6
in der Erkenntnis aber die Enthaltsamkeit, in der Enthaltsamkeit aber das Ausharren, in dem Ausharren aber die Gottseligkeit,
7
in der Gottseligkeit aber die Bruderliebe, in der Bruderliebe aber die Liebe.
8
Denn wenn diese Dinge bei euch sind und reichlich vorhanden, so stellen sie euch nicht tr├Ąge noch fruchtleer hin bez├╝glich der Erkenntnis unseres Herrn Jesus Christus.
9
Denn bei welchem diese Dinge nicht sind, der ist blind, kurzsichtig und hat die Reinigung seiner vorigen S├╝nden vergessen.
10
Darum, Br├╝der, beflei├čiget euch um so mehr, eure Berufung und Erw├Ąhlung fest zu machen; denn wenn ihr diese Dinge tut, so werdet ihr niemals straucheln.
11
Denn also wird euch reichlich dargereicht werden der Eingang in das ewige Reich unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus.
12
Deshalb will ich Sorge tragen, euch immer an diese Dinge zu erinnern, wiewohl ihr sie wisset und in der gegenw├Ąrtigen Wahrheit befestigt seid.
13
Ich halte es aber f├╝r recht, solange ich in dieser H├╝tte bin, euch durch Erinnerung aufzuwecken,
14
da ich wei├č, da├č das Ablegen meiner H├╝tte bald geschieht, wie auch unser Herr Jesus Christus mir kundgetan hat.
15
Ich will mich aber beflei├čigen, da├č ihr auch zu jeder Zeit nach meinem Abschiede imstande seid, euch diese Dinge ins Ged├Ąchtnis zu rufen.
16
Denn wir haben euch die Macht und Ankunft unseres Herrn Jesus Christus nicht kundgetan, indem wir k├╝nstlich erdichteten Fabeln folgten, sondern als die da Augenzeugen seiner herrlichen Gr├Â├če gewesen sind.
17
Denn er empfing von Gott, dem Vater, Ehre und Herrlichkeit, als von der prachtvollen Herrlichkeit eine solche Stimme an ihn erging: "Dieser ist mein geliebter Sohn, an welchem ich Wohlgefallen gefunden habe".
18
Und diese Stimme h├Ârten wir vom Himmel her erlassen, als wir mit ihm auf dem heiligen Berge waren.
19
Und so besitzen wir das prophetische Wort befestigt, auf welches zu achten ihr wohl tut, als auf eine Lampe, welche an einem dunklen Orte leuchtet, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen;
20
indem ihr dies zuerst wisset, da├č keine Weissagung der Schrift von eigener Auslegung ist.
21
Denn die Weissagung wurde niemals durch den Willen des Menschen hervorgebracht, sondern heilige M├Ąnner Gottes redeten, getrieben vom Heiligen Geiste.
2.Petrus kapitel 2
1
Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volke, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, welche verderbliche Sekten nebeneinf├╝hren werden und den Gebieter verleugnen, der sie erkauft hat, und sich selbst schnelles Verderben zuziehen.
2
Und viele werden ihren Ausschweifungen nachfolgen, um welcher willen der Weg der Wahrheit verl├Ąstert werden wird.
3
Und durch Habsucht werden sie euch verhandeln mit erk├╝nstelten Worten; welchen das Gericht von alters her nicht z├Âgert, und ihr Verderben schlummert nicht.
4
Denn wenn Gott Engel, welche ges├╝ndigt hatten, nicht verschonte, sondern, sie in den tiefsten Abgrund hinabst├╝rzend, Ketten der Finsternis ├╝berlieferte, um aufbewahrt zu werden f├╝r das Gericht;
5
und die alte Welt nicht verschonte, sondern nur Noah, den Prediger der Gerechtigkeit, selbacht erhielt, als er die Flut ├╝ber die Welt der Gottlosen brachte;
6
und die St├Ądte Sodom und Gomorra ein├Ąscherte und zur Zerst├Ârung verurteilte, indem er sie denen, welche gottlos leben w├╝rden, als Beispiel hinstellte;
7
und den gerechten Lot rettete, der von dem ausschweifenden Wandel der Ruchlosen gequ├Ąlt wurde;
8
(denn der unter ihnen wohnende Gerechte qu├Ąlte durch das, was er sah und h├Ârte, Tag f├╝r Tag seine gerechte Seele mit ihren gesetzlosen Werken) ...
9
Der Herr wei├č die Gottseligen aus der Versuchung zu retten, die Ungerechten aber aufzubewahren auf den Tag des Gerichts, um bestraft zu werden;
10
besonders aber die, welche in der Lust der Befleckung dem Fleische nachwandeln und die Herrschaft verachten, Verwegene, Eigenm├Ąchtige; sie erzittern nicht, Herrlichkeiten zu l├Ąstern,
11
w├Ąhrend Engel, die an St├Ąrke und Macht gr├Â├čer sind, nicht ein l├Ąsterndes Urteil wider sie beim Herrn vorbringen.
12
Diese aber, wie unvern├╝nftige, nat├╝rliche Tiere, geschaffen zum Fang und Verderben, l├Ąsternd ├╝ber das, was sie nicht wissen, werden auch in ihrem eigenen Verderben umkommen,
13
indem sie den Lohn der Ungerechtigkeit empfangen; welche eine eint├Ągige Schwelgerei f├╝r Vergn├╝gen achten, Flecken und Schandflecke, die in ihren eigenen Betr├╝gereien schwelgen und Festessen mit euch halten;
14
welche Augen voll Ehebruch haben und von der S├╝nde nicht ablassen, indem sie unbefestigte Seelen anlocken; die ein Herz haben, in Habsucht ge├╝bt, Kinder des Fluches,
15
welche, da sie den geraden Weg verlassen haben, abgeirrt sind, indem sie dem Wege des Balaam nachfolgten, des Sohnes Bosors, der den Lohn der Ungerechtigkeit liebte,
16
aber eine Zurechtweisung seiner eigenen Verkehrtheit empfing: ein sprachloses Lasttier, mit Menschenstimme redend, wehrte der Torheit des Propheten.
17
Diese sind Brunnen ohne Wasser, und Nebel, vom Sturmwind getrieben, welchen das Dunkel der Finsternis aufbewahrt ist in Ewigkeit .
18
Denn stolze, nichtige Reden f├╝hrend, locken sie mit fleischlichen L├╝sten durch Ausschweifungen diejenigen an, welche eben entflohen sind denen, die im Irrtum wandeln;
19
ihnen Freiheit versprechend, w├Ąhrend sie selbst Sklaven des Verderbens sind; denn von wem jemand ├╝berw├Ąltigt ist, diesem ist er auch als Sklave unterworfen.
20
Denn wenn sie, entflohen den Befleckungen der Welt durch die Erkenntnis des Herrn und Heilandes Jesus Christus, aber wiederum in diese verwickelt, ├╝berw├Ąltigt werden, so ist ihr Letztes ├Ąrger geworden als das Erste.
21
Denn es w├Ąre ihnen besser, den Weg der Gerechtigkeit nicht erkannt zu haben, als, nachdem sie ihn erkannt haben, umzukehren von dem ihnen ├╝berlieferten heiligen Gebot.
22
Es ist ihnen aber nach dem wahren Sprichwort ergangen: Der Hund kehrte um zu seinem eigenen Gespei, und die gewaschene Sau zum W├Ąlzen im Kot.
2.Petrus kapitel 3
1
Diesen zweiten Brief, Geliebte, schreibe ich euch bereits, in welchen beiden ich durch Erinnerung eure lautere Gesinnung aufwecke,
2
damit ihr gedenket der von den heiligen Propheten zuvor gesprochenen Worte und des Gebotes des Herrn und Heilandes durch eure Apostel;
3
indem ihr zuerst dieses wisset, da├č in den letzten Tagen Sp├Âtter mit Sp├Âtterei kommen werden, die nach ihren eigenen L├╝sten wandeln und sagen:
4
Wo ist die Verhei├čung seiner Ankunft? Denn seitdem die V├Ąter entschlafen sind, bleibt alles so von Anfang der Sch├Âpfung an.
5
Denn nach ihrem eigenen Willen ist ihnen dies verborgen, da├č von alters her Himmel waren und eine Erde, entstehend aus Wasser und im Wasser durch das Wort Gottes,
6
durch welche die damalige Welt, vom Wasser ├╝berschwemmt, unterging.
7
Die jetzigen Himmel aber und die Erde sind durch sein Wort aufbewahrt, f├╝r das Feuer behalten auf den Tag des Gerichts und des Verderbens der gottlosen Menschen.
8
Dies eine aber sei euch nicht verborgen, Geliebte, da├č ein Tag bei dem Herrn ist wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie ein Tag.
9
Der Herr verzieht nicht die Verhei├čung, wie es etliche f├╝r einen Verzug achten, sondern er ist langm├╝tig gegen euch, da er nicht will, da├č irgend welche verloren gehen, sondern da├č alle zur Bu├če kommen.
10
Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb, an welchem die Himmel vergehen werden mit gewaltigem Ger├Ąusch, die Elemente aber im Brande werden aufgel├Âst und die Erde und die Werke auf ihr verbrannt werden.
11
Da nun dies alles aufgel├Âst wird, welche solltet ihr dann sein in heiligem Wandel und Gottseligkeit!
12
Indem ihr erwartet und beschleuniget die Ankunft des Tages Gottes, dessentwegen die Himmel, in Feuer geraten, werden aufgel├Âst und die Elemente im Brande zerschmelzen werden.
13
Wir erwarten aber, nach seiner Verhei├čung, neue Himmel und eine neue Erde, in welchen Gerechtigkeit wohnt.
14
Deshalb, Geliebte, da ihr dies erwartet, so beflei├čiget euch, ohne Flecken und tadellos von ihm erfunden zu werden in Frieden.
15
Und achtet die Langmut unseres Herrn f├╝r Errettung, so wie auch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm gegebenen Weisheit euch geschrieben hat,
16
wie auch in allen seinen Briefen, wenn er in denselben von diesen Dingen redet, von denen etliche schwer zu verstehen sind, welche die Unwissenden und Unbefestigten verdrehen, wie auch die ├╝brigen Schriften, zu ihrem eigenen Verderben.
17
Ihr nun, Geliebte, da ihr es vorher wisset, so h├╝tet euch, da├č ihr nicht, durch den Irrwahn der Ruchlosen mitfortgerissen, aus eurer eigenen Festigkeit fallet.
18
Wachset aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus. Ihm sei die Herrlichkeit, sowohl jetzt als auch auf den Tag der Ewigkeit! Amen.
   

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