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Die ganze Bibel - der Leseplan daf├╝r in (365 Tage) - DE_LUHTER1912APOG - Tag 311 | Bibel-lesen.com

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  • 2 Petrus 1-3  

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Johannes kapitel 19
1
Da nahm Pilatus Jesum und gei├čelte ihn.
2
Und die Kriegsknechte flochten eine Krone von Dornen und setzten sie auf sein Haupt und legten ihm ein Purpurkleid an
3
und sprachen: Sei gegr├╝├čt, lieber Judenk├Ânig! und gaben ihm Backenstreiche.
4
Da ging Pilatus wieder heraus und sprach zu ihnen: Sehet, ich f├╝hre ihn heraus zu euch, da├č ihr erkennt, da├č ich keine Schuld an ihm finde.
5
Also ging Jesus heraus und trug eine Dornenkrone und ein Purpurkleid. Und er spricht zu ihnen: Sehet, welch ein Mensch!
6
Da ihn die Hohenpriester und die Diener sahen, schrieen sie und sprachen: Kreuzige! Kreuzige! Pilatus spricht zu ihnen: Nehmt ihr ihn hin und kreuzigt ihn; denn ich finde keine Schuld an ihm.
7
Die Juden antworteten ihm: Wir haben ein Gesetz, und nach dem Gesetz soll er sterben; denn er hat sich selbst zu Gottes Sohn gemacht.
8
Da Pilatus das Wort h├Ârte, f├╝rchtete er sich noch mehr
9
und ging wieder hinein in das Richthaus und spricht zu Jesus: Woher bist du? Aber Jesus gab ihm keine Antwort.
10
Da sprach Pilatus zu ihm: Redest du nicht mit mir? Wei├čt du nicht, da├č ich Macht habe, dich zu kreuzigen, und Macht habe, dich loszugeben?
11
Jesus antwortete: Du h├Ąttest keine Macht ├╝ber mich, wenn sie dir nicht w├Ąre von obenherab gegeben; darum, der mich dir ├╝berantwortet hat, der hat gr├Â├čere S├╝nde.
12
Von da an trachtete Pilatus, wie er ihn loslie├če. Die Juden aber schrieen und sprachen: L├Ą├čt du diesen los, so bist du des Kaisers Freund nicht; denn wer sich zum K├Ânig macht, der ist wider den Kaiser.
13
Da Pilatus das Wort h├Ârte, f├╝hrte er Jesum heraus und setzte sich auf den Richtstuhl an der St├Ątte, die da hei├čt Hochpflaster, auf hebr├Ąisch aber Gabbatha.
14
Es war aber der R├╝sttag auf Ostern, um die sechste Stunde. Und er spricht zu den Juden: Sehet, das ist euer K├Ânig!
15
Sie schrieen aber: Weg, weg mit dem! kreuzige ihn! Spricht Pilatus zu ihnen: Soll ich euren K├Ânig kreuzigen? Die Hohenpriester antworteten: Wir haben keinen K├Ânig denn den Kaiser.
16
Da ├╝berantwortete er ihn, da├č er gekreuzigt w├╝rde. Sie nahmen aber Jesum und f├╝hrten ihn ab.
17
Und er trug sein Kreuz und ging hinaus zur St├Ątte, die da hei├čt Sch├Ądelst├Ątte, welche hei├čt auf hebr├Ąisch Golgatha.
18
Allda kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere zu beiden Seiten, Jesum aber mitteninne.
19
Pilatus aber schrieb eine ├ťberschrift und setzte sie auf das Kreuz; und war geschrieben: Jesus von Nazareth, der Juden K├Ânig.
20
Diese ├ťberschrift lasen viele Juden; denn die St├Ątte war nahe bei der Stadt, da Jesus gekreuzigt ward. Und es war geschrieben in hebr├Ąischer, griechischer und lateinischer Sprache.
21
Da sprachen die Hohenpriester der Juden zu Pilatus: Schreibe nicht: ┬╗Der Juden K├Ânig┬ź, sondern da├č er gesagt habe: Ich bin der Juden K├Ânig.
22
Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben.
23
Die Kriegsknechte aber, da sie Jesus gekreuzigt hatten, nahmen sie seine Kleider und machten vier Teile, einem jeglichen Kriegsknecht ein Teil, dazu auch den Rock. Der Rock aber war ungen├Ąht, von obenan gewirkt durch und durch.
24
Da sprachen sie untereinander: La├čt uns den nicht zerteilen, sondern darum losen, wes er sein soll. (Auf da├č erf├╝llet w├╝rde die Schrift, die da sagt: ┬╗Sie haben meine Kleider unter sich geteilt und haben ├╝ber meinen Rock das Los geworfen.┬ź) Solches taten die Kriegsknechte.
25
Es stand aber bei dem Kreuze Jesu seine Mutter und seiner Mutter Schwester, Maria, des Kleophas Weib, und Maria Magdalena.
26
Da nun Jesus seine Mutter sah und den J├╝nger dabeistehen, den er liebhatte, spricht er zu seiner Mutter: Weib, siehe, das ist dein Sohn!
27
Darnach spricht er zu dem J├╝nger: Siehe, das ist deine Mutter! Und von der Stunde an nahm sie der J├╝nger zu sich.
28
Darnach, da Jesus wu├čte, da├č schon alles vollbracht war, da├č die Schrift erf├╝llt w├╝rde, spricht er: Mich d├╝rstet!
29
Da stand ein Gef├Ą├č voll Essig. Sie aber f├╝llten einen Schwamm mit Essig und legten ihn um einen Isop und hielten es ihm dar zum Munde.
30
Da nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! und neigte das Haupt und verschied.
31
Die Juden aber, dieweil es der R├╝sttag war, da├č nicht die Leichname am Kreuze blieben den Sabbat ├╝ber (denn desselben Sabbats Tag war gro├č), baten sie Pilatus, da├č ihre Beine gebrochen und sie abgenommen w├╝rden.
32
Da kamen die Kriegsknechte und brachen dem ersten die Beine und dem andern, der mit ihm gekreuzigt war.
33
Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, da├č er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine nicht;
34
sondern der Kriegsknechte einer ├Âffnete seine Seite mit einem Speer, und alsbald ging Blut und Wasser heraus.
35
Und der das gesehen hat, der hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr; und dieser wei├č, da├č er die Wahrheit sagt, auf da├č auch ihr glaubet.
36
Denn solches ist geschehen, da├č die Schrift erf├╝llet w├╝rde: ┬╗Ihr sollt ihm kein Bein zerbrechen.┬ź
37
Und abermals spricht eine andere Schrift: ┬╗Sie werden sehen, in welchen sie gestochen haben.┬ź
38
Darnach bat den Pilatus Joseph von Arimathia, der ein J├╝nger Jesu war, doch heimlich aus Furcht vor den Juden, da├č er m├Âchte abnehmen den Leichnam Jesu. Und Pilatus erlaubte es. Da kam er und nahm den Leichnam Jesu herab.
39
Es kam aber auch Nikodemus, der vormals in der Nacht zu Jesus gekommen war, und brachte Myrrhe und Aloe untereinander bei hundert Pfunden.
40
Da nahmen sie den Leichnam Jesu und banden ihn in leinene T├╝cher mit den Spezereien, wie die Juden pflegen zu begraben.
41
Es war aber an der St├Ątte, da er gekreuzigt ward, ein Garten, und im Garten ein neues Grab, in welches niemand je gelegt war.
42
Dahin legten sie Jesum um des R├╝sttages willen der Juden, dieweil das Grab nahe war.
Johannes kapitel 20
1
Am ersten Tag der Woche kommt Maria Magdalena fr├╝h, da es noch finster war, zum Grabe und sieht, da├č der Stein vom Grabe hinweg war.
2
Da l├Ąuft sie und kommt zu Simon Petrus und zu dem andern J├╝nger, welchen Jesus liebhatte, und spricht zu ihnen: Sie haben den HERRN weggenommen aus dem Grabe, und wir wissen nicht, wo sie ihn hin gelegt haben.
3
Da ging Petrus und der andere J├╝nger hinaus zum Grabe.
4
Es liefen aber die zwei miteinander, und der andere J├╝nger lief zuvor, schneller denn Petrus, und kam am ersten zum Grabe,
5
guckt hinein und sieht die Leinen gelegt; er ging aber nicht hinein.
6
Da kam Simon Petrus ihm nach und ging hinein in das Grab und sieht die Leinen gelegt,
7
und das Schwei├čtuch, das Jesus um das Haupt gebunden war, nicht zu den Leinen gelegt, sondern beiseits, zusammengewickelt, an einen besonderen Ort.
8
Da ging auch der andere J├╝nger hinein, der am ersten zum Grabe kam, und er sah und glaubte es.
9
Denn sie wu├čten die Schrift noch nicht, da├č er von den Toten auferstehen m├╝├čte.
10
Da gingen die J├╝nger wieder heim.
11
Maria aber stand vor dem Grabe und weinte drau├čen. Als sie nun weinte, guckte sie ins Grab
12
und sieht zwei Engel in wei├čen Kleidern sitzen, einen zu den H├Ąupten und eine zu den F├╝├čen, da sie den Leichnam hin gelegt hatten.
13
Und diese sprachen zu ihr: Weib, was weinest du? Sie spricht zu ihnen: Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich wei├č nicht, wo sie ihn hin gelegt haben.
14
Und als sie das sagte, wandte sie sich zur├╝ck und sieht Jesus stehen und wei├č nicht, da├č es Jesus ist.
15
Spricht er zu ihr: Weib, was weinest du? Wen suchest du? Sie meint es sei der G├Ąrtner, und spricht zu ihm: Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir, wo hast du ihn hin gelegt, so will ich ihn holen.
16
Spricht Jesus zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und spricht zu ihm: Rabbuni (das hei├čt: Meister)!
17
Spricht Jesus zu ihr: R├╝hre mich nicht an! denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater. Gehe aber hin zu meinen Br├╝dern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.
18
Maria Magdalena kommt und verk├╝ndigt den J├╝ngern: Ich habe den HERRN gesehen, und solches hat er zu mir gesagt.
19
Am Abend aber desselben ersten Tages der Woche, da die J├╝nger versammelt und die T├╝ren verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten ein und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch!
20
Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die H├Ąnde und seine Seite. Da wurden die J├╝nger froh, da├č sie den HERRN sahen.
21
Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Friede sei mit euch! Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.
22
Und da er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmet hin den Heiligen Geist!
23
Welchen ihr die S├╝nden erlasset, denen sind sie erlassen; und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.
24
Thomas aber, der Zw├Âlf einer, der da hei├čt Zwilling, war nicht bei ihnen, da Jesus kam.
25
Da sagten die andern J├╝nger zu ihm: Wir haben den HERRN gesehen. Er aber sprach zu ihnen: Es sei denn, da├č ich in seinen H├Ąnden sehe die N├Ągelmale und lege meinen Finger in die N├Ągelmale und lege meine Hand in seine Seite, will ich's nicht glauben.
26
Und ├╝ber acht Tage waren abermals seine J├╝nger drinnen und Thomas mit ihnen. Kommt Jesus, da die T├╝ren verschlossen waren, und tritt mitten ein und spricht: Friede sei mit euch!
27
Darnach spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und siehe meine H├Ąnde, und reiche dein Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungl├Ąubig, sondern gl├Ąubig!
28
Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein HERR und mein Gott!
29
Spricht Jesus zu ihm: Dieweil du mich gesehen hast, Thomas, glaubest du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!
30
Auch viele andere Zeichen tat Jesus vor seinen J├╝ngern, die nicht geschrieben sind in diesem Buch.
31
Diese aber sind geschrieben, da├č ihr glaubet, Jesus sei Christus, der Sohn Gottes, und da├č ihr durch den Glauben das Leben habet in seinem Namen.
Johannes kapitel 21
1
Darnach offenbarte sich Jesus abermals den J├╝ngern an den Meer bei Tiberias. Er offenbarte sich aber also:
2
Es waren beieinander Simon Petrus und Thomas, der da hei├čt Zwilling, und Nathanael von Kana in Galil├Ąa und die S├Âhne des Zebed├Ąus und andere zwei seiner J├╝nger.
3
Spricht Simon Petrus zu ihnen: Ich will hin fischen gehen. Sie sprechen zu ihm: So wollen wir mit dir gehen. Sie gingen hinaus und traten in das Schiff alsobald; und in derselben Nacht fingen sie nichts.
4
Da aber jetzt Morgen war, stand Jesus am Ufer; aber die J├╝nger wu├čten nicht, da├č es Jesus war.
5
Spricht Jesus zu ihnen: Kinder, habt ihr nichts zu essen? Sie antworteten ihm: Nein.
6
Er aber sprach zu ihnen: Werfet das Netz zur Rechten des Schiffs, so werdet ihr finden. Da warfen sie, und konnten's nicht mehr ziehen vor der Menge der Fische.
7
Da spricht der J├╝nger, welchen Jesus liebhatte, zu Petrus: Es ist der HERR! Da Simon Petrus h├Ârte, da├č es der HERR war, g├╝rtete er das Hemd um sich (denn er war nackt) und warf sich ins Meer.
8
Die andern J├╝nger aber kamen auf dem Schiff (denn sie waren nicht ferne vom Lande, sondern bei zweihundert Ellen) und zogen das Netz mit den Fischen.
9
Als sie nun austraten auf das Land, sahen sie Kohlen gelegt und Fische darauf und Brot.
10
Spricht Jesus zu ihnen: Bringt her von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt!
11
Simon Petrus stieg hinein und zog das Netz auf das Land voll gro├čer Fische, hundert und dreiundf├╝nfzig. Und wiewohl ihrer so viel waren, zerri├č das Netz nicht.
12
Spricht Jesus zu ihnen: Kommt und haltet das Mahl! Niemand aber unter den J├╝ngern wagte, ihn zu fragen: Wer bist du? denn sie wu├čten, da├č es der HERR war.
13
Da kommt Jesus und nimmt das Brot und gibt es ihnen, desgleichen auch die Fische.
14
Das ist nun das drittemal, da├č Jesus offenbart war seinen J├╝ngern, nachdem er von den Toten auferstanden war.
15
Da sie nun das Mahl gehalten hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: Simon Jona, hast du mich lieber, denn mich diese haben? Er spricht zu ihm: Ja, HERR, du wei├čt, da├č ich dich liebhabe. Spricht er zu ihm: Weide meine L├Ąmmer!
16
Spricht er wider zum andernmal zu ihm: Simon Jona, hast du mich lieb? Er spricht zu ihm: Ja, HERR, du wei├čt, da├č ich dich liebhabe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Schafe!
17
Spricht er zum drittenmal zu ihm: Simon Jona, hast du mich lieb? Petrus ward traurig, da├č er zum drittenmal zu ihm sagte: Hast du mich lieb? und sprach zu ihm: HERR, du wei├čt alle Dinge, du wei├čt, da├č ich dich liebhabe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Schafe!
18
Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Da du j├╝nger warst, g├╝rtetest du dich selbst und wandeltest, wohin du wolltest; wenn du aber alt wirst, wirst du deine H├Ąnde ausstrecken, und ein anderer wird dich g├╝rten und f├╝hren, wohin du nicht willst.
19
Das sagte er aber, zu deuten, mit welchem Tode er Gott preisen w├╝rde. Und da er das gesagt, spricht er zu ihm: Folge mir nach!
20
Petrus aber wandte sich um und sah den J├╝nger folgen, welchen Jesus liebhatte, der auch an seiner Brust beim Abendessen gelegen war und gesagt hatte: HERR, wer ist's, der dich verr├Ąt?
21
Da Petrus diesen sah, spricht er zu Jesus: HERR, was soll aber dieser?
22
Jesus spricht zu ihm: So ich will, da├č er bleibe, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach!
23
Da ging eine Rede aus unter den Br├╝dern: Dieser J├╝nger stirbt nicht. Und Jesus sprach nicht zu ihm: ┬╗Er stirbt nicht┬ź, sondern: ┬╗So ich will, da├č er bleibe, bis ich komme, was geht es dich an?┬ź
24
Dies ist der J├╝nger, der von diesen Dingen zeugt und dies geschrieben hat; und wir wissen, da├č sein Zeugnis wahrhaftig ist.
25
Es sind auch viele andere Dinge, die Jesus getan hat; so sie aber sollten eins nach dem andern geschrieben werden, achte ich, die Welt w├╝rde die B├╝cher nicht fassen, die zu schreiben w├Ąren.
   

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