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Die ganze Bibel - der Leseplan daf├╝r in (365 Tage) - DE_LUHTER1912APOG - Tag 285 | Bibel-lesen.com

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  • Offenbarung 10-12  

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Tag 284 Tag 285Tag 286
Matth├Ąus kapitel 7
1
Richtet nicht, auf da├č ihr nicht gerichtet werdet.
2
Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherlei Ma├č ihr messet, wird euch gemessen werden.
3
Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge?
4
Oder wie darfst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen, und siehe, ein Balken ist in deinem Auge?
5
Du Heuchler, zieh am ersten den Balken aus deinem Auge; darnach siehe zu, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst!
6
Ihr sollt das Heiligtum nicht den Hunden geben, und eure Perlen nicht vor die S├Ąue werfen, auf da├č sie dieselben nicht zertreten mit ihren F├╝├čen und sich wenden und euch zerrei├čen.
7
Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.
8
Denn wer da bittet, der empf├Ąngt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.
9
Welcher ist unter euch Menschen, so ihn sein Sohn bittet ums Brot, der ihm einen Stein biete?
10
oder, so er ihn bittet um einen Fisch, der ihm eine Schlange biete?
11
So denn ihr, die ihr doch arg seid, k├Ânnt dennoch euren Kindern gute Gaben geben, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten!
12
Alles nun, was ihr wollt, da├č euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch. Das ist das Gesetz und die Propheten.
13
Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abf├╝hrt; und ihrer sind viele, die darauf wandeln.
14
Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben f├╝hrt; und wenige sind ihrer, die ihn finden.
15
Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie rei├čende W├Âlfe.
16
An ihren Fr├╝chten sollt ihr sie erkennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln?
17
Also ein jeglicher guter Baum bringt gute Fr├╝chte; aber ein fauler Baum bringt arge Fr├╝chte.
18
Ein guter Baum kann nicht arge Fr├╝chte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Fr├╝chte bringen.
19
Ein jeglicher Baum, der nicht gute Fr├╝chte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
20
Darum an ihren Fr├╝chten sollt ihr sie erkennen.
21
Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.
22
Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: HERR, HERR! haben wir nicht in deinem Namen geweissagt, haben wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben, und haben wir nicht in deinem Namen viele Taten getan?
23
Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie erkannt; weichet alle von mir, ihr ├ťbelt├Ąter!
24
Darum, wer diese meine Rede h├Ârt und tut sie, den vergleiche ich einem klugen Mann, der sein Haus auf einen Felsen baute.
25
Da nun ein Platzregen fiel und ein Gew├Ąsser kam und wehten die Winde und stie├čen an das Haus, fiel es doch nicht; denn es war auf einen Felsen gegr├╝ndet.
26
Und wer diese meine Rede h├Ârt und tut sie nicht, der ist einem t├Ârichten Manne gleich, der sein Haus auf den Sand baute.
27
Da nun ein Platzregen fiel und kam ein Gew├Ąsser und wehten die Winde und stie├čen an das Haus, da fiel es und tat einen gro├čen Fall.
28
Und es begab sich, da Jesus diese Rede vollendet hatte, entsetzte sich das Volk ├╝ber seine Lehre.
29
Denn er predigte gewaltig und nicht wie die Schriftgelehrten.
Matth├Ąus kapitel 8
1
Da er aber vom Berg herabging, folgte ihm viel Volks nach.
2
Und siehe, ein Auss├Ątziger kam und betete ihn an und sprach: HERR, so du willst, kannst du mich wohl reinigen.
3
Und Jesus streckte seine Hand aus, r├╝hrte ihn an und sprach: Ich will's tun; sei gereinigt! Und alsbald ward er vom Aussatz rein.
4
Und Jesus sprach zu ihm: Siehe zu, sage es niemand; sondern gehe hin und zeige dich dem Priester und opfere die Gabe, die Mose befohlen hat, zu einem Zeugnis ├╝ber sie.
5
Da aber Jesus einging zu Kapernaum, trat ein Hauptmann zu ihm, der bat ihn
6
und sprach: HERR, mein Knecht liegt zu Hause und ist gichtbr├╝chig und hat gro├če Qual.
7
Jesus sprach zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen.
8
Der Hauptmann antwortete und sprach: HERR, ich bin nicht wert, da├č du unter mein Dach gehest; sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund.
9
Denn ich bin ein Mensch, der Obrigkeit untertan, und habe unter mir Kriegsknechte; und wenn ich sage zu einem: Gehe hin! so geht er; und zum andern: Komm her! so kommt er; und zu meinem Knecht: Tu das! so tut er's.
10
Da das Jesus h├Ârte, verwunderte er sich und sprach zu denen, die ihm nachfolgten: Wahrlich ich sage euch: Solchen Glauben habe ich in Israel nicht gefunden!
11
Aber ich sage euch viele werden kommen vom Morgen und vom Abend und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich sitzen;
12
aber die Kinder des Reiches werden ausgesto├čen in die Finsternis hinaus; da wird sein Heulen und Z├Ąhneklappen.
13
Und Jesus sprach zu dem Hauptmann: Gehe hin; dir geschehe, wie du geglaubt hast. Und sein Knecht ward gesund zu derselben Stunde.
14
Und Jesus kam in des Petrus Haus und sah, da├č seine Schwiegermutter lag und hatte das Fieber.
15
Da griff er ihre Hand an, und das Fieber verlie├č sie. Und sie stand auf und diente ihnen.
16
Am Abend aber brachten sie viele Besessene zu ihm; und er trieb die Geister aus mit Worten und machte allerlei Kranke gesund,
17
auf das erf├╝llt w├╝rde, was gesagt ist durch den Propheten Jesaja, der da spricht: ┬╗Er hat unsere Schwachheiten auf sich genommen, und unsere Seuchen hat er getragen.┬ź
18
Und da Jesus viel Volks um sich sah, hie├č er hin├╝ber jenseit des Meeres fahren.
19
Und es trat zu ihm ein Schriftgelehrter, der sprach zu ihm: Meister, ich will dir folgen, wo du hin gehst.
20
Jesus sagt zu ihm: Die F├╝chse haben Gruben, und die V├Âgel unter dem Himmel haben Nester; aber des Menschen Sohn hat nicht, da er sein Haupt hin lege.
21
Und ein anderer unter seinen J├╝ngern sprach zu ihm: HERR, erlaube mir, da├č hingehe und zuvor meinen Vater begrabe.
22
Aber Jesus sprach zu ihm: Folge du mir und la├č die Toten ihre Toten begraben!
23
Und er trat in das Schiff, und seine J├╝nger folgten ihm.
24
Und siehe, da erhob sich ein gro├čes Ungest├╝m im Meer, also da├č auch das Schifflein mit Wellen bedeckt ward; und er schlief.
25
Und die J├╝nger traten zu ihm und weckten ihn auf und sprachen: HERR, hilf uns, wir verderben!
26
Da sagte er zu ihnen: Ihr Kleingl├Ąubigen, warum seid ihr so furchtsam? Und stand auf und bedrohte den Wind und das Meer; da ward es ganz stille.
27
Die Menschen aber verwunderten sich und sprachen: Was ist das f├╝r ein Mann, da├č ihm Wind und Meer gehorsam ist?
28
Und er kam jenseit des Meeres in die Gegend der Gergesener. Da liefen ihm entgegen zwei Besessene, die kamen aus den Totengr├Ąbern und waren sehr grimmig, also da├č niemand diese Stra├če wandeln konnte.
29
Und siehe, sie schrieen und sprachen: Ach Jesu, du Sohn Gottes, was haben wir mit dir zu tun? Bist du hergekommen, uns zu qu├Ąlen, ehe denn es Zeit ist?
30
Es war aber ferne von ihnen ein gro├če Herde S├Ąue auf der Weide.
31
Da baten ihn die Teufel und sprachen: Willst du uns austreiben, so erlaube uns, in die Herde S├Ąue zu fahren.
32
Und er sprach: Fahret hin! Da fuhren sie aus und in die Herde S├Ąue. Und siehe, die ganze Herde S├Ąue st├╝rzte sich von dem Abhang ins Meer und ersoffen im Wasser.
33
Und die Hirten flohen und gingen hin in die Stadt und sagten das alles und wie es mit den Besessenen ergangen war.
34
Und siehe, da ging die ganze Stadt heraus Jesu entgegen. Und da sie ihn sahen, baten sie ihn, da├č er aus ihrer Gegend weichen wollte.
Matth├Ąus kapitel 9
1
Da trat er in das Schiff und fuhr wieder her├╝ber und kam in seine Stadt.
2
Und siehe, da brachten sie zu ihm einen Gichtbr├╝chigen, der lag auf einem Bett. Da nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gichtbr├╝chigen: Sei getrost, mein Sohn; deine S├╝nden sind dir vergeben.
3
Und siehe, etliche unter den Schriftgelehrten sprachen bei sich selbst: Dieser l├Ąstert Gott.
4
Da aber Jesus ihre Gedanken sah, sprach er: Warum denkt ihr so arges in euren Herzen?
5
Welches ist leichter: zu sagen: Dir sind deine S├╝nden vergeben, oder zu sagen: Stehe auf und wandle?
6
Auf das ihr aber wisset, da├č des Menschen Sohn Macht habe, auf Erden die S├╝nden zu vergeben (sprach er zu dem Gichtbr├╝chigen): Stehe auf, hebe dein Bett auf und gehe heim!
7
Und er stand auf und ging heim.
8
Da das Volk das sah, verwunderte es sich und pries Gott, der solche Macht den Menschen gegeben hat.
9
Und da Jesus von dannen ging, sah er einen Menschen am Zoll sitzen, der hie├č Matth├Ąus; und er sprach zu ihm: Folge mir! Und er stand auf und folgte ihm.
10
Und es begab sich, da er zu Tische sa├č im Hause, siehe, da kamen viele Z├Âllner und S├╝nder und sa├čen zu Tische mit Jesu und seinen J├╝ngern.
11
Da das die Pharis├Ąer sahen, sprachen sie zu seinen J├╝ngern: Warum isset euer Meister mit den Z├Âllnern und S├╝ndern?
12
Da das Jesus h├Ârte, sprach er zu ihnen: Die Starken bed├╝rfen des Arztes nicht, sondern die Kranken.
13
Gehet aber hin und lernet, was das sei: ┬╗Ich habe Wohlgefallen an Barmherzigkeit und nicht am Opfer.┬ź Ich bin gekommen die S├╝nder zur Bu├če zu rufen, und nicht die Gerechten.
14
Indes kamen die J├╝nger des Johannes zu ihm und sprachen: Warum fasten wir und die Pharis├Ąer so viel, und deine J├╝nger fasten nicht?
15
Jesus sprach zu ihnen: Wie k├Ânnen die Hochzeitleute Leid tragen, solange der Br├Ąutigam bei ihnen ist? Es wird aber die Zeit kommen, da├č der Br├Ąutigam von ihnen genommen wird; alsdann werden sie fasten.
16
Niemand flickt ein altes Kleid mit einem Lappen von neuem Tuch; denn der Lappen rei├čt doch wieder vom Kleid, und der Ri├č wird ├Ąrger.
17
Man fa├čt auch nicht Most in alte Schl├Ąuche; sonst zerrei├čen die Schl├Ąuche und der Most wird versch├╝ttet, und die Schl├Ąuche kommen um. Sondern man fa├čt Most in neue Schl├Ąuche, so werden sie beide miteinander erhalten.
18
Da er solches mit ihnen redete, siehe, da kam der Obersten einer und fiel vor ihm nieder und sprach: HERR, meine Tochter ist jetzt gestorben; aber komm und lege deine Hand auf sie, so wird sie lebendig.
19
Und Jesus stand auf und folgte ihm nach und seine J├╝nger.
20
Und siehe, ein Weib, das zw├Âlf Jahre den Blutgang gehabt, trat von hinten zu ihm und r├╝hrte seines Kleides Saum an.
21
Denn sie sprach bei sich selbst: M├Âchte ich nur sein Kleid anr├╝hren, so w├╝rde ich gesund.
22
Da wandte sich Jesus um und sah sie und sprach: Sei getrost, meine Tochter; dein Glaube hat dir geholfen. Und das Weib ward gesund zu derselben Stunde.
23
Und als er in des Obersten Haus kam und sah die Pfeifer und das Get├╝mmel des Volks,
24
sprach er zu ihnen: Weichet! denn das M├Ągdlein ist nicht tot, sondern es schl├Ąft. Und sie verlachten ihn.
25
Als aber das Volk hinausgetrieben war, ging er hinein und ergriff es bei der Hand; da stand das M├Ądglein auf.
26
Und dies Ger├╝cht erscholl in dasselbe ganze Land.
27
Und da Jesus von da weiterging, folgten ihm zwei Blinde nach, die schrieen und sprachen: Ach, du Sohn Davids, erbarme dich unser!
28
Und da er heimkam, traten die Blinden zu ihm. Und Jesus sprach zu ihnen: Glaubt ihr, da├č ich euch solches tun kann? Da sprachen sie zu ihm: HERR, ja.
29
Da r├╝hrte er ihre Augen an und sprach: Euch geschehe nach eurem Glauben.
30
Und ihre Augen wurden ge├Âffnet. Und Jesus bedrohte sie und sprach: Seht zu, da├č es niemand erfahre!
31
Aber sie gingen aus und machten ihn ruchbar im selben ganzen Lande.
32
Da nun diese waren hinausgekommen, siehe, da brachten sie zu ihm einen Menschen, der war stumm und besessen.
33
Und da der Teufel war ausgetrieben, redete der Stumme. Und das Volk verwunderte sich und sprach: Solches ist noch nie in Israel gesehen worden.
34
Aber die Pharis├Ąer sprachen: Er treibt die Teufel aus durch der Teufel Obersten.
35
Und Jesus ging umher in alle St├Ądte und M├Ąrkte, lehrte in ihren Schulen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte allerlei Seuche und allerlei Krankheit im Volke.
36
Und da er das Volk sah, jammerte ihn desselben; denn sie waren verschmachtet und zerstreut wie die Schafe, die keinen Hirten haben.
37
Da sprach er zu seinen J├╝ngern: Die Ernte ist gro├č, aber wenige sind der Arbeiter.
38
Darum bittet den HERRN der Ernte, da├č er Arbeiter in seine Ernte sende.
   

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