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Die ganze Bibel - der Leseplan daf├╝r in (365 Tage) - DE_LUHTER1912APOG - Tag 223 | Bibel-lesen.com

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  • 2 Korinther 7-9  

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Tag 222 Tag 223Tag 224
Jeremia kapitel 1
1
Dies sind die Reden Jeremia's, des Sohnes Hilkias, aus den Priestern zu Anathoth im Lande Benjamin,
2
zu welchem geschah das Wort des HERRN zur Zeit Josias, des Sohnes Amons, des K├Ânigs in Juda, im dreizehnten Jahr seines K├Ânigreichs,
3
und hernach zur Zeit des K├Ânigs in Juda, Jojakims, des Sohnes Josias, bis ans Ende des elften Jahres Zedekias, des Sohnes Josias, des K├Ânigs in Juda, bis auf die Gefangenschaft Jerusalems im f├╝nften Monat.
4
Und des HERRN Wort geschah zu mir und sprach:
5
Ich kannte dich, ehe denn ich dich im Mutterleibe bereitete, und sonderte dich aus, ehe denn du von der Mutter geboren wurdest, und stellte dich zum Propheten unter die V├Âlker.
6
Ich aber sprach: Ach Herr, HERR, ich tauge nicht, zu predigen; denn ich bin zu jung.
7
Der HERR sprach aber zu mir: Sage nicht: ┬╗Ich bin zu jung┬ź; sondern du sollst gehen, wohin ich dich sende, und predigen, was ich dich hei├če.
8
F├╝rchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin bei dir und will dich erretten, spricht der HERR.
9
Und der HERR reckte seine Hand aus und r├╝hrte meinen Mund an und sprach zu mir: Siehe, ich lege meine Worte in deinen Mund.
10
Siehe, ich setze dich heute dieses Tages ├╝ber V├Âlker und K├Ânigreiche, da├č du ausrei├čen, zerbrechen, verst├Âren und verderben sollst und bauen und pflanzen.
11
Und es geschah des HERRN Wort zu mir und sprach: Jeremia, was siehst du? Ich sprach: Ich sehe einen erwachenden Zweig.
12
Und der HERR sprach zu mir: Du hast recht gesehen; denn ich will wachen ├╝ber mein Wort, da├č ich's tue.
13
Und es geschah des HERRN Wort zum andernmal zu mir und sprach: Was siehst du? Ich sprach: Ich sehe einen hei├čsiedenden Topf von Mitternacht her.
14
Und der HERR sprach zu mir: Von Mitternacht wird das Ungl├╝ck ausbrechen ├╝ber alle, die im Lande wohnen.
15
Denn siehe, ich will rufen alle F├╝rsten in den K├Ânigreichen gegen Mitternacht, spricht der HERR, da├č sie kommen sollen und ihre St├╝hle setzen vor die Tore zu Jerusalem und rings um die Mauern her und vor alle St├Ądte Juda's.
16
Und ich will das Recht lassen ├╝ber sie gehen um all ihrer Bosheit willen, da├č sie mich verlassen und r├Ąuchern andern G├Âttern und beten an ihrer H├Ąnde Werk.
17
So beg├╝rte nun deine Lenden und mache dich auf und predige ihnen alles, was ich dich hei├če. Erschrick nicht vor ihnen, auf da├č ich dich nicht erschrecke vor ihnen;
18
denn ich will dich heute zur festen Stadt, zur eisernen S├Ąule, zur ehernen Mauer machen im ganzen Lande, wider die K├Ânige Juda's, wider ihre F├╝rsten, wider ihre Priester, wider das Volk im Lande,
19
da├č, wenn sie gleich wider dich streiten, sie dennoch nicht sollen wider dich siegen; denn ich bin bei dir, spricht der HERR, da├č ich dich errette.
Jeremia kapitel 2
1
Und des HERRN Wort geschah zu mir und sprach:
2
Gehe hin und predige ├Âffentlich zu Jerusalem und sprich: So spricht der HERR: Ich gedenke, da du eine freundliche, junge Dirne und eine liebe Braut warst, da du mir folgtest in der W├╝ste, in dem Lande, da man nichts s├Ąt,
3
da Israel des HERRN eigen war und seine erste Frucht. Wer sie fressen wollte, mu├čte Schuld haben, und Ungl├╝ck mu├čte ├╝ber ihn kommen, spricht der HERR.
4
H├Ârt des HERRN Wort, ihr vom Hause Jakob und alle Geschlechter vom Hause Israel.
5
So spricht der HERR: Was haben doch eure V├Ąter Unrechtes an mir gefunden, da├č sie von mir wichen und hingen an den unn├╝tzen G├Âtzen, da sie doch nichts erlangten?
6
und dachten nie einmal: Wo ist der HERR, der uns aus Ägyptenland führte und leitete uns in der Wüste, im wilden, ungebahnten Lande, im dürren und finstern Lande, in dem Lande, da niemand wandelte noch ein Mensch wohnte?
7
Und ich brachte euch in ein gutes Land, da├č ihr ├Ą├čet seine Fr├╝chte und G├╝ter. Und da ihr hineinkamt, verunreinigtet ihr mein Land und machtet mir mein Erbe zum Greuel.
8
Die Priester gedachten nicht: Wo ist der HERR? und die das Gesetz treiben, achteten mein nicht, und die Hirten f├╝hrten die Leute von mir, und die Propheten weissagten durch Baal und hingen an den unn├╝tzen G├Âtzen.
9
Darum mu├č ich noch immer mit euch und mit euren Kindeskindern hadern, spricht der HERR.
10
Gehet hin in die Inseln Chittim und schauet, und sendet nach Kedar und merket mit Flei├č und schauet, ob's daselbst so zugeht!
11
Ob die Heiden ihre G├Âtter ├Ąndern, wiewohl sie doch nicht G├Âtter sind! Und mein Volk hat doch seine Herrlichkeit ver├Ąndert um einen unn├╝tzen G├Âtzen.
12
Sollte sich doch der Himmel davor entsetzen, erschrecken und sehr erbeben, spricht der HERR.
13
Denn mein Volk tut eine zwiefache S├╝nde: mich, die lebendige Quelle, verlassen sie und machen sich hier und da ausgehauenen Brunnen, die doch l├Âcherig sind und kein Wasser geben.
14
Ist denn Israel ein Knecht oder Leibeigen, da├č er jedermanns Raub sein mu├č?
15
Denn L├Âwen br├╝llen ├╝ber ihn und schreien und verw├╝sten sein Land, und seine St├Ądte werden verbrannt, da├č niemand darin wohnt.
16
Dazu zerschlagen die von Noph und Thachpanhes dir den Kopf.
17
Solches machst du dir selbst, weil du den HERRN, deinen Gott, verl├Ą├čt, so oft er dich den rechten Weg leiten will.
18
Was hilft's dir, da├č du nach ├ägypten ziehst und willst vom Wasser Sihor trinken? Und was hilft's dir, da├č du nach Assyrien ziehst und willst vom Wasser des Euphrat trinken?
19
Es ist deiner Bosheit Schuld, da├č du so gest├Ąupt wirst, und deines Ungehorsams, da├č du so gestraft wirst. Also mu├čt du innewerden und erfahren, was es f├╝r Jammer und Herzeleid bringt, den HERRN, deinen Gott, verlassen und ihn nicht f├╝rchten, spricht der Herr, HERR Zebaoth.
20
Denn du hast immerdar dein Joch zerbrochen und deine Bande zerrissen und gesagt: Ich will nicht unterworfen sein! sondern auf allen hohen H├╝geln und unter allen gr├╝nen B├Ąumen liefst du den G├Âtzen nach.
21
Ich aber hatte dich gepflanzt zu einem s├╝├čen Weinstock, einen ganz rechtschaffenen Samen. Wie bist du mir denn geraten zu einem bitteren, wilden Weinstock?
22
Und wenn du dich gleich mit Lauge w├╝schest und n├Ąhmest viel Seife dazu, so glei├čt doch deine Untugend desto mehr vor mir, spricht der Herr, HERR.
23
Wie darfst du denn sagen: Ich bin nicht unrein, ich h├Ąnge nicht an den Baalim? Siehe an, wie du es treibst im Tal, und bedenke, wie du es ausgerichtet hast.
24
Du l├Ąufst umher wie eine Kamelstute in der Brunst, und wie ein Wild in der W├╝ste pflegt, wenn es vor gro├čer Brunst lechzt und l├Ąuft, da├č es niemand aufhalten kann. Wer's wissen will, darf nicht weit laufen; am Feiertage sieht man es wohl.
25
Schone doch deiner F├╝├če, da├č sie nicht blo├č, und deines Halses das er nicht durstig werde. Aber du sprichst: Da wird nichts draus; ich mu├č mit den Fremden buhlen und ihnen nachlaufen.
26
Wie ein Dieb zu Schanden wird, wenn er ergriffen wird, also wird das Haus Israel zu Schanden werden samt ihren K├Ânigen, F├╝rsten, Priestern und Propheten,
27
die zum Holz sagen: Du bist mein Vater, und zum Stein: Du hast mich gezeugt. Denn sie kehren mir den R├╝cken zu und nicht das Angesicht. Aber wenn die Not hergeht, sprechen sie: Auf, und hilf uns!
28
Wo sind aber dann deine G├Âtter, die du dir gemacht hast? Hei├če sie aufstehen; la├č sehen, ob sie dir helfen k├Ânnen in deiner Not! Denn so manche Stadt, so manchen Gott hast du, Juda.
29
Was wollt ihr noch recht haben wider mich? Ihr seid alle von mir abgefallen, spricht der HERR.
30
Alle Schl├Ąge sind verloren an euren Kindern; sie lassen sich doch nicht ziehen. Denn euer Schwert fri├čt eure Propheten wie ein w├╝tiger L├Âwe.
31
Du b├Âse Art, merke auf des HERRN Wort! Bin ich denn f├╝r Israel eine W├╝ste oder ├Âdes Land? Warum spricht denn mein Volk: Wir sind die Herren und m├╝ssen dir nicht nachlaufen?
32
Vergi├čt doch eine Jungfrau ihres Schmuckes nicht, noch eine Braut ihres Schleiers; aber mein Volk vergi├čt mein ewiglich.
33
Was besch├Ânst du viel dein Tun, da├č ich dir gn├Ądig sein soll? Unter solchem Schein treibst du je mehr und mehr Bosheit.
34
├ťberdas findet man Blut der armen und unschuldigen Seelen bei dir an allen Orten, und das ist nicht heimlich, sondern offenbar an diesen Orten.
35
Doch sprichst du: Ich bin unschuldig; er wende seinen Zorn von mir. Siehe, ich will mit dir rechten, da├č du sprichst: Ich habe nicht ges├╝ndigt.
36
Wie weichst du doch so gern und l├Ąufst jetzt dahin, jetzt hierher! Aber du wirst an ├ägypten zu Schanden werden, wie du an Assyrien zu Schanden geworden bist.
37
Denn du mu├čt von dort auch wegziehen und deine H├Ąnde ├╝ber dem Haupt zusammenschlagen; denn der Herr wird deine Hoffnung tr├╝gen lassen, und nichts wird dir bei ihnen gelingen.
Jeremia kapitel 3
1
Und er spricht: Wenn sich ein Mann von seinem Weibe scheidet, und sie zieht von ihm und nimmt einen andern Mann, darf er sie auch wieder annehmen? Ist's nicht also, da├č das Land verunreinigt w├╝rde? Du aber hast mit vielen Buhlen gehurt; doch komm wieder zu mir; spricht der HERR.
2
Hebe deine Augen auf zu den H├Âhen und siehe, wie du allenthalben Hurerei treibst. An den Stra├čen sitzest du und lauerst auf sie wie ein Araber in der W├╝ste und verunreinigst das Land mit deiner Hurerei und Bosheit.
3
Darum mu├č auch der Fr├╝hregen ausbleiben und kein Sp├Ątregen kommen. Du hast eine Hurenstirn, du willst dich nicht mehr sch├Ąmen
4
und schreist gleichwohl zu mir: ┬╗Lieber Vater, du Meister meiner Jugend!
5
willst du denn ewiglich z├╝rnen und nicht vom Grimm lassen?┬ź Siehe, so redest du, und tust B├Âses und l├Ąssest dir nicht steuern.
6
Und der HERR sprach zu mir zu der Zeit des K├Ânigs Josia: Hast du auch gesehen, was Israel, die Abtr├╝nnige tat? Sie ging hin auf alle hohen Berge und unter alle gr├╝nen B├Ąume und trieb daselbst Hurerei.
7
Und ich sprach, da sie solches alles getan hatte: Bekehre dich zu mir. Aber sie bekehrte sich nicht. Und obwohl ihre Schwester Juda, die Verstockte, gesehen hat,
8
wie ich der Abtr├╝nnigen Israel Ehebruch gestraft und sie verlassen und ihr einen Scheidebrief gegeben habe: dennoch f├╝rchtet sich ihre Schwester, die verstockte Juda, nicht, sondern geht hin und treibt auch Hurerei.
9
Und von dem Geschrei ihrer Hurerei ist das Land verunreinigt; denn sie treibt Ehebruch mit Stein und Holz.
10
Und in diesem allem bekehrt sich die verstockte Juda, ihre Schwester, nicht zu mir von ganzem Herzen, sondern heuchelt also, spricht der HERR.
11
Und der HERR sprach zu mir: Die abtr├╝nnige Israel ist fromm gegen die verstockte Juda.
12
Gehe hin und rufe diese Worte gegen die Mitternacht und sprich: Kehre wieder, du abtr├╝nnige Israel, spricht der HERR, so will ich mein Antlitz nicht gegen euch verstellen. Denn ich bin barmherzig, spricht der HERR, und ich will nicht ewiglich z├╝rnen.
13
Allein erkenne deine Missetat, da├č du wider den HERRN, deinen Gott, ges├╝ndigt hast und bist hin und wieder gelaufen zu den fremden G├Âttern unter allen gr├╝nen B├Ąumen und habt meiner Stimme nicht gehorcht, spricht der HERR.
14
Bekehret euch nun ihr abtr├╝nnigen Kinder, spricht der HERR; denn ich will euch mir vertrauen und will euch holen, einen aus einer Stadt und zwei aus einem Geschlecht, und will euch bringen gen Zion
15
und will euch Hirten geben nach meinem Herzen, die euch weiden sollen mit Lehre und Weisheit.
16
Und es soll geschehen, wenn ihr gewachsen seid und euer viel geworden sind im Lande, so soll man, spricht der HERR, zur selben Zeit nicht mehr sagen von der Bundeslade des HERRN, auch ihrer nicht mehr gedenken noch davon predigen noch nach ihr fragen, und sie wird nicht wieder gemacht werden;
17
sondern zur selben Zeit wird man Jerusalem hei├čen ┬╗Des HERRN Thron┬ź, und es werden sich dahin sammeln alle Heiden um des Namens des HERRN willen zu Jerusalem und werden nicht mehr wandeln nach den Gedanken ihres b├Âsen Herzens.
18
Zu der Zeit wird das Haus Juda gehen zum Hause Israel, und sie werden miteinander kommen von Mitternacht in das Land, das ich euren V├Ątern zum Erbe gegeben habe.
19
Und ich sagte dir zu: Wie will ich dir so viel Kinder geben und das liebe Land, das allersch├Ânste Erbe unter den V├Âlkern! Und ich sagte dir zu: Du wirst alsdann mich nennen ┬╗Lieber Vater!┬ź und nicht von mir weichen.
20
Aber das Haus Israel achtete mich nicht, gleichwie ein Weib ihren Buhlen nicht mehr achtet, spricht der HERR.
21
Darum h├Ârt man ein kl├Ągliches Heulen und Weinen der Kinder Israel auf den H├Âhen, daf├╝r da├č sie ├╝bel getan und des HERRN, ihres Gottes, vergessen haben.
22
So kehret nun wieder, ihr abtr├╝nnigen Kinder, so will ich euch heilen von eurem Ungehorsam. Siehe wir kommen zu dir; denn du bist der HERR, unser Gott.
23
Wahrlich, es ist eitel Betrug mit H├╝geln und mit allen Bergen. Wahrlich, es hat Israel keine Hilfe denn am HERRN, unserm Gott.
24
Und die Schande hat gefressen unsrer V├Ąter Arbeit von unsrer Jugend auf samt ihren Schafen, Rindern, S├Âhnen und T├Âchtern.
25
Denn worauf wir uns verlie├čen, das ist uns jetzt eitel Schande, und wessen wir uns tr├Âsteten, des m├╝ssen wir uns jetzt sch├Ąmen. Denn wir s├╝ndigten damit wider den HERRN, unsern Gott, beide, wir und unsre V├Ąter, von unsrer Jugend auf, auch bis auf diesen heutigen Tag, und gehorchten nicht der Stimme des HERRN, unsers Gottes.
   

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