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Die ganze Bibel - der Leseplan daf├╝r in (365 Tage) - DE_LUHTER1912APOG - Tag 34 | Bibel-lesen.com

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Tag 33 Tag 34Tag 35
3.Mose kapitel 13
1
Und der HERR redete mit Mose und Aaron und sprach:
2
Wenn einem Menschen an der Haut seines Fleisches etwas auff├Ąhrt oder ausschl├Ągt oder eiterwei├č wird, als wollte ein Aussatz werden an der Haut seines Fleisches, soll man ihn zum Priester Aaron f├╝hren oder zu einem unter seinen S├Âhnen, den Priestern.
3
Und wenn der Priester das Mal an der Haut des Fleisches sieht, da├č die Haare in Wei├č verwandelt sind und das Ansehen an dem Ort tiefer ist denn die andere Haut seines Fleisches, so ist's gewi├č der Aussatz. Darum soll ihn der Priester besehen und f├╝r unrein urteilen.
4
Wenn aber etwas eiterwei├č ist an der Haut des Fleisches, und doch das Ansehen der Haut nicht tiefer denn die andere Haut des Fleisches und die Haare nicht in Wei├č verwandelt sind, so soll der Priester ihn verschlie├čen sieben Tage
5
und am siebenten Tage besehen. Ist's, da├č das Mal bleibt, wie er's zuvor gesehen hat, und hat nicht weitergefressen an der Haut,
6
so soll ihn der Priester abermals sieben Tage verschlie├čen. Und wenn er ihn zum andermal am siebenten Tage besieht und findet, da├č das Mal verschwunden ist und nicht weitergefressen hat an der Haut, so soll er ihn rein urteilen; denn es ist ein Grind. Und er soll seine Kleider waschen, so ist er rein.
7
Wenn aber der Grind weiterfri├čt in der Haut, nachdem er vom Priester besehen worden ist, ob er rein sei, und wird nun zum andernmal vom Priester besehen,
8
wenn dann da der Priester sieht, da├č der Grind weitergefressen hat in der Haut, so soll er ihn unrein urteilen; denn es ist gewi├č Aussatz.
9
Wenn ein Mal des Aussatzes an einem Menschen sein wird, den soll man zum Priester bringen.
10
Wenn derselbe sieht und findet, da├č Wei├čes aufgefahren ist an der Haut und die Haare in Wei├č verwandelt und rohes Fleisch im Geschw├╝r ist,
11
so ist's gewi├č ein alter Aussatz in der Haut des Fleisches. Darum soll ihn der Priester unrein urteilen und nicht verschlie├čen; denn er ist schon unrein.
12
Wenn aber der Aussatz bl├╝ht in der Haut und bedeckt die ganze Haut, von dem Haupt bis auf die F├╝├če, alles, was dem Priester vor Augen sein mag,
13
wenn dann der Priester besieht und findet, da├č der Aussatz das ganze Fleisch bedeckt hat, so soll er denselben rein urteilen, dieweil es alles an ihm in Wei├č verwandelt ist; denn er ist rein.
14
Ist aber rohes Fleisch da des Tages, wenn er besehen wird, so ist er unrein.
15
Und wenn der Priester das rohe Fleisch sieht, soll er ihn unrein urteilen; denn das rohe Fleisch ist unrein, und es ist gewi├č Aussatz.
16
Verkehrt sich aber das rohe Fleisch wieder und verwandelt sich in Wei├č, so soll er zum Priester kommen.
17
Und wenn der Priester besieht und findet, da├č das Mal ist in Wei├č verwandelt, soll er ihn rein urteilen; denn er ist rein.
18
Wenn jemandes Fleisch an der Haut eine Dr├╝se wird und wieder heilt,
19
darnach an demselben Ort etwas Wei├čes auff├Ąhrt oder r├Âtliches Eiterwei├č wird, soll er vom Priester besehen werden.
20
Wenn dann der Priester sieht, da├č das Ansehen tiefer ist denn die andere Haut und das Haar in Wei├č verwandelt, so soll er ihn unrein urteilen; denn es ist gewi├č ein Aussatzmal aus der Dr├╝se geworden.
21
Sieht aber der Priester und findet, da├č die Haare nicht wei├č sind und es ist nicht tiefer denn die andere Haut und ist verschwunden, so soll er ihn sieben Tage verschlie├čen.
22
Fri├čt es weiter in der Haut, so soll er unrein urteilen; denn es ist gewi├č ein Aussatzmal.
23
Bleibt aber das Eiterwei├č also stehen und fri├čt nicht weiter, so ist's die Narbe von der Dr├╝se, und der Priester soll ihn rein urteilen.
24
Wenn sich jemand an der Haut am Feuer brennt und das Brandmal wei├čr├Âtlich oder wei├č ist
25
und der Priester ihn besieht und findet das Haar in Wei├č verwandelt an dem Brandmal und das Ansehen tiefer denn die andere Haut, so ist's gewi├č Aussatz, aus dem Brandmal geworden. Darum soll ihn der Priester unrein urteilen; denn es ist ein Aussatzmal.
26
Sieht aber der Priester und findet, da├č die Haare am Brandmal nicht in Wei├č verwandelt und es nicht tiefer ist denn die andere Haut und ist dazu verschwunden, soll er ihn sieben Tage verschlie├čen;
27
und am siebenten Tage soll er ihn besehen. Hat's weitergefressen an der Haut, so soll er unrein urteilen; denn es ist Aussatz.
28
Ist's aber gestanden an dem Brandmal und hat nicht weitergefressen an der Haut und ist dazu verschwunden, so ist's ein Geschw├╝r des Brandmals. Und der Priester soll ihn rein urteilen; denn es ist die Narbe des Brandmals.
29
Wenn ein Mann oder Weib auf dem Haupt oder am Bart ein Mal hat
30
und der Priester das Mal besieht und findet, da├č das Ansehen der Haut tiefer ist denn die andere Haut und das Haar daselbst golden und d├╝nn, so soll er ihn unrein urteilen; denn es ist ein auss├Ątziger Grind des Hauptes oder des Bartes.
31
Sieht aber der Priester, da├č der Grind nicht tiefer anzusehen ist denn die andere Haut und das Haar nicht dunkel ist, soll er denselben sieben Tage verschlie├čen.
32
Und wenn er am siebenten Tage besieht und findet, da├č der Grind nicht weitergefressen hat und kein goldenes Haar da ist und das Ansehen des Grindes nicht tiefer ist denn die andere Haut,
33
soll er sich scheren, doch da├č er den Grind nicht beschere; und soll ihn der Priester abermals sieben Tage verschlie├čen.
34
Und wenn er ihn am siebenten Tage besieht und findet, da├č der Grind nicht weitergefressen hat in der Haut und das Ansehen ist nicht tiefer als die andere Haut, so soll er ihn rein sprechen, und er soll seine Kleider waschen; denn er ist rein.
35
Fri├čt aber der Grind weiter an der Haut, nachdem er rein gesprochen ist,
36
und der Priester besieht und findet, da├č der Grind also weitergefressen hat an der Haut, so soll er nicht mehr darnach fragen, ob die Haare golden sind; denn er ist unrein.
37
Ist aber vor Augen der Grind stillgestanden und dunkles Haar daselbst aufgegangen, so ist der Grind heil und er rein. Darum soll ihn der Priester rein sprechen.
38
Wenn einem Mann oder Weib an der Haut ihres Fleisches etwas eiterwei├č ist
39
und der Priester sieht daselbst, da├č das Eiterwei├č schwindet, das ist ein wei├čer Grind, in der Haut aufgegangen, und er ist rein.
40
Wenn einem Manne die Haupthaare ausfallen, da├č er kahl wird, der ist rein.
41
Fallen sie ihm vorn am Haupt aus und wird eine Glatze, so ist er rein.
42
Wird aber an der Glatze, oder wo er kahl ist, ein wei├čes oder r├Âtliches Mal, so ist ihm Aussatz an der Glatze oder am Kahlkopf aufgegangen.
43
Darum soll ihn der Priester besehen. Und wenn er findet, da├č ein wei├čes oder r├Âtliches Mal aufgelaufen an seiner Glatze oder am Kahlkopf, da├č es sieht, wie sonst der Aussatz an der Haut,
44
so ist er auss├Ątzig und unrein; und der Priester soll ihn unrein sprechen solches Mals halben auf seinem Haupt.
45
Wer nun auss├Ątzig ist, des Kleider sollen zerrissen sein und das Haupt blo├č und die Lippen verh├╝llt und er soll rufen: Unrein, unrein!
46
Und solange das Mal an ihm ist, soll er unrein sein, allein wohnen und seine Wohnung soll au├čerhalb des Lagers sein.
47
Wenn an einem Kleid ein Aussatzmal sein wird, es sei wollen oder leinen,
48
am Aufzug oder am Eintrag, es sei wollen oder leinen, oder an einem Fell oder an allem, was aus Fellen gemacht wird,
49
und wenn das Mal gr├╝nlich oder r├Âtlich ist am Kleid oder am Fell oder am Aufzug oder am Eintrag oder an irgend einem Ding, das von Fellen gemacht ist, das ist gewi├č ein Mal des Aussatzes; darum soll's der Priester besehen.
50
Und wenn er das Mal sieht, soll er's einschlie├čen sieben Tage.
51
Und wenn er am siebenten Tage sieht, da├č das Mal hat weitergefressen am Kleid, am Aufzug oder am Eintrag, am Fell oder an allem, was man aus Fellen macht, so ist das Mal ein fressender Aussatz, und es ist unrein.
52
Und man soll das Kleid verbrennen oder den Aufzug oder den Eintrag, es sei wollen oder leinen oder allerlei Fellwerk, darin solch ein Mal ist; denn es ist fressender Aussatz, und man soll es mit Feuer verbrennen.
53
Wird aber der Priester sehen, da├č das Mal nicht weitergefressen hat am Kleid oder am Aufzug oder am Eintrag oder an allerlei Fellwerk,
54
so soll er gebieten, da├č man solches wasche, worin solches Mal ist, und soll's einschlie├čen andere sieben Tage.
55
Und wenn der Priester sehen wird, nachdem das Mal gewaschen ist, da├č das Mal nicht verwandelt ist vor seinen Augen und auch nicht weitergefressen hat, so ist's unrein, und sollst es mit Feuer verbrennen; denn es ist tief eingefressen und hat's vorn oder hinten sch├Ąbig gemacht.
56
Wenn aber der Priester sieht, da├č das Mal verschwunden ist nach seinem Waschen, so soll er's abrei├čen vom Kleid, vom Fell, von Aufzug oder vom Eintrag.
57
Wird's aber noch gesehen am Kleid, am Aufzug, am Eintrag oder allerlei Fellwerk, so ist's ein Aussatzmal, und sollst das mit Feuer verbrennen, worin solch Mal ist.
58
Das Kleid aber oder der Aufzug oder Eintrag oder allerlei Fellwerk, das gewaschen und von dem das Mal entfernt ist, soll man zum andernmal waschen, so ist's rein.
59
Das ist das Gesetz ├╝ber die Male des Aussatzes an Kleidern, sie seien wollen oder leinen, am Aufzug und am Eintrag und allerlei Fellwerk, rein oder unrein zu sprechen.
3.Mose kapitel 14
1
Und der HERR redete mit Mose und sprach:
2
Das ist das Gesetz ├╝ber den Auss├Ątzigen, wenn er soll gereinigt werden. Er soll zum Priester kommen.
3
Und der Priester soll aus dem Lager gehen und besehen, wie das Mal des Aussatzes am Auss├Ątzigen heil geworden ist,
4
und soll gebieten dem, der zu reinigen ist, da├č er zwei lebendige V├Âgel nehme, die da rein sind, und Zedernholz und scharlachfarbene Wolle und Isop.
5
Und soll gebieten, den einen Vogel zu schlachten in ein irdenes Gef├Ą├č ├╝ber frischem Wasser.
6
Und soll den lebendigen Vogel nehmen mit dem Zedernholz, scharlachfarbener Wolle und Isop und in des Vogels Blut tauchen, der ├╝ber dem frischen Wasser geschlachtet ist,
7
und besprengen den, der vom Aussatz zu reinigen ist, siebenmal; und reinige ihn also und lasse den lebendigen Vogel ins freie Feld fliegen.
8
Der Gereinigte aber soll seine Kleider waschen und alle seine Haare abscheren und sich mit Wasser baden, so ist er rein. Darnach gehe er ins Lager; doch soll er au├čerhalb seiner H├╝tte sieben Tage bleiben.
9
Und am siebenten Tage soll er alle seine Haare abscheren auf dem Haupt, am Bart, an den Augenbrauen, da├č alle Haare abgeschoren seien, und soll seine Kleider waschen und sein Fleisch im Wasser baden, so ist er rein.
10
Und am achten Tage soll er zwei L├Ąmmer nehmen ohne Fehl und ein j├Ąhriges Schaf ohne Fehl und drei zehntel Semmelmehl zum Speisopfer, mit ├ľl gemengt, und ein Log ├ľl.
11
Da soll der Priester den Gereinigten und diese Dinge stellen vor den HERRN, vor der T├╝r der H├╝tte des Stifts.
12
Und soll das eine Lamm nehmen und zum Schuldopfer opfern mit dem Log ├ľl; und soll solches vor dem HERRN weben
13
und darnach das Lamm schlachten, wo man das S├╝ndopfer und Brandopfer schlachtet, n├Ąmlich an heiliger St├Ątte; denn wie das S├╝ndopfer, also ist auch das Schuldopfer des Priesters; denn es ist ein Hochheiliges.
14
Und der Priester soll von dem Blut nehmen vom Schuldopfer und dem Gereinigten auf den Knorpel des rechten Ohrs tun und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf die gro├če Zehe seines rechten Fu├čes.
15
Darnach soll er von dem Log ├ľl nehmen und es in seine, des Priesters, linke Hand gie├čen
16
und mit seinem rechten Finger in das ├ľl tauchen, das in seiner linken Hand ist, und sprengen vom ├ľl mit seinem Finger siebenmal vor dem HERRN.
17
Vom ├╝brigen ├ľl aber in seiner Hand soll er dem Gereinigten auf den Knorpel des rechten Ohrs tun und auf den rechten Daumen und auf die gro├če Zehe seines rechten Fu├čes, oben auf das Blut des Schuldopfers.
18
Das ├╝brige ├ľl aber in seiner Hand soll er auf des Gereinigten Haupt tun und ihn vers├Âhnen vor dem HERRN.
19
Und soll das S├╝ndopfer machen und den Gereinigten vers├Âhnen seiner Unreinigkeit halben; und soll darnach das Brandopfer schlachten
20
und soll es auf dem Altar opfern samt dem Speisopfer und ihn vers├Âhnen, so ist er rein.
21
Ist er aber arm und erwirbt mit seiner Hand nicht so viel, so nehme er ein Lamm zum Schuldopfer, zu weben, zu seiner Vers├Âhnung und ein zehntel Semmelmehl, mit ├ľl gemengt, zum Speisopfer, und ein Log ├ľl
22
und zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben, die er mit seiner Hand erwerben kann, da├č eine sei ein S├╝ndopfer, die andere ein Brandopfer,
23
und bringe sie am achten Tage seiner Reinigung zum Priester vor die T├╝r der H├╝tte des Stifts, vor den HERRN.
24
Da soll der Priester das Lamm zum Schuldopfer nehmen und das Log ├ľl und soll's alles weben vor dem HERRN
25
und das Lamm des Schuldopfers schlachten und Blut nehmen von demselben Schuldopfer und es dem Gereinigten tun auf den Knorpel seines rechten Ohrs und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf die gro├če Zehe seines rechten Fu├čes,
26
und von dem ├ľl in seine, des Priesters, linke Hand gie├čen
27
und mit seinem rechten Finger vom ├ľl, das in seiner linken Hand ist, siebenmal sprengen vor dem HERRN.
28
Von dem ├╝brigen aber in seiner Hand soll er dem Gereinigten auf den Knorpel seines rechten Ohrs und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf die gro├če Zehe seines rechten Fu├čes tun, oben auf das Blut des Schuldopfers.
29
Das ├╝brige ├ľl aber in seiner Hand soll er dem Gereinigten auf das Haupt tun, ihn zu vers├Âhnen vor dem HERRN;
30
und darnach aus der einen Turteltaube oder jungen Taube, wie seine Hand hat m├Âgen erwerben,
31
ein S├╝ndopfer, aus der andern ein Brandopfer machen samt dem Speisopfer. Und soll der Priester den Gereinigten also vers├Âhnen vor dem HERRN.
32
Das sei das Gesetz f├╝r den Auss├Ątzigen, der mit seiner Hand nicht erwerben kann, was zur Reinigung geh├Ârt.
33
Und der HERR redete mit Mose und Aaron und sprach:
34
Wenn ihr in das Land Kanaan kommt, das ich euch zur Besitzung gebe, und ich werde irgend in einem Hause eurer Besitzung ein Aussatzmal geben,
35
so soll der kommen, des das Haus ist, es dem Priester ansagen und sprechen: Es sieht mich an, als sei ein Aussatzmal an meinem Hause.
36
Da soll der Priester hei├čen, da├č sie das Haus ausr├Ąumen, ehe denn der Priester hineingeht, das Mal zu besehen, auf da├č nicht unrein werde alles, was im Hause ist; darnach soll der Priester hineingehen, das Haus zu besehen.
37
Wenn er nun das Mal besieht und findet, da├č an der Wand des Hauses gr├╝nliche oder r├Âtliche Gr├╝blein sind und ihr Ansehen tiefer denn sonst die Wand ist,
38
so soll er aus dem Hause zur T├╝r herausgehen und das Haus sieben Tage verschlie├čen.
39
Und wenn er am siebenten Tage wiederkommt und sieht, da├č das Mal weitergefressen hat an des Hauses Wand,
40
so soll er die Steine hei├čen ausbrechen, darin das Mal ist, und hinaus vor die Stadt an einen unreinen Ort werfen.
41
Und das Haus soll man inwendig ringsherum schaben und die abgeschabte T├╝nche hinaus vor die Stadt an einen unreinen Ort sch├╝tten
42
und andere Steine nehmen und an jener Statt tun und andern Lehm nehmen und das Haus bewerfen.
43
Wenn das Mal wiederkommt und ausbricht am Hause, nachdem man die Steine ausgerissen und das Haus anders beworfen hat,
44
so soll der Priester hineingehen. Und wenn er sieht, da├č das Mal weitergefressen hat am Hause, so ist's gewi├č ein fressender Aussatz am Hause, und es ist unrein.
45
Darum soll man das Haus abbrechen, Steine und Holz und alle T├╝nche am Hause, und soll's hinausf├╝hren vor die Stadt an einen unreinen Ort.
46
Und wer in das Haus geht, solange es verschlossen ist, der ist unrein bis an den Abend.
47
Und wer darin liegt oder darin i├čt, der soll seine Kleider waschen.
48
Wo aber der Priester, wenn er hineingeht, sieht, da├č dies Mal nicht weiter am Haus gefressen hat, nachdem das Haus beworfen ist, so soll er's rein sprechen; denn das Mal ist heil geworden.
49
Und soll zum S├╝ndopfer f├╝r das Haus nehmen zwei V├Âgel, Zedernholz und scharlachfarbene Wolle und Isop,
50
und den einen Vogel schlachten in ein irdenes Gef├Ą├č ├╝ber frischem Wasser.
51
Und soll nehmen das Zedernholz, die scharlachfarbene Wolle, den Isop und den lebendigen Vogel, und in des geschlachteten Vogels Blut und in das frische Wasser tauchen, und das Haus siebenmal besprengen.
52
Und soll also das Haus ents├╝ndigen mit dem Blut des Vogels und mit dem frischen Wasser, mit dem lebendigen Vogel, mit dem Zedernholz, mit Isop und mit scharlachfarbener Wolle.
53
Und soll den lebendigen Vogel lassen hinaus vor die Stadt ins freie Feld fliegen, und das Haus vers├Âhnen, so ist's rein.
54
Das ist das Gesetz ├╝ber allerlei Mal des Aussatzes und Grindes,
55
├╝ber den Aussatz der Kleider und der H├Ąuser,
56
├╝ber Beulen, Ausschlag und Eiterwei├č,
57
auf da├č man wisse, wann etwas unrein oder rein ist. Das ist das Gesetz vom Aussatz.
3.Mose kapitel 15
1
Und der HERR redete mit Mose und Aaron und sprach:
2
Redet mit den Kindern Israel und sprecht zu ihnen: Wenn ein Mann an seinem Fleisch einen Flu├č hat, derselbe ist unrein.
3
Dann aber ist er unrein an diesem Flu├č, wenn sein Fleisch eitert oder verstopft ist.
4
Alles Lager, darauf er liegt, und alles, darauf er sitzt, wird unrein werden.
5
Und wer sein Lager anr├╝hrt, der soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser baden und unrein sein bis auf den Abend.
6
Und wer sich setzt, wo er gesessen hat, der soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser baden und unrein sein bis auf den Abend.
7
Wer sein Fleisch anr├╝hrt, der soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser baden und unrein sein bis auf den Abend.
8
Wenn er seinen Speichel wirft auf den, der rein ist, der soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser baden und unrein sein bis auf den Abend.
9
Und der Sattel, darauf er reitet, wird unrein werden.
10
Und wer anr├╝hrt irgend etwas, das er unter sich gehabt hat, der wird unrein sein bis auf den Abend. Und wer solches tr├Ągt, der soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser baden und unrein sein bis auf den Abend.
11
Und welchen er anr├╝hrt, ehe er die H├Ąnde w├Ąscht, der soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser baden und unrein sein bis auf den Abend.
12
Wenn er ein irdenes Gef├Ą├č anr├╝hrt, das soll man zerbrechen; aber das h├Âlzerne Gef├Ą├č soll man mit Wasser sp├╝len.
13
Und wenn er rein wird von seinem Flu├č, so soll er sieben Tage z├Ąhlen, nachdem er rein geworden ist, und seine Kleider waschen und sein Fleisch mit flie├čendem Wasser baden, so ist er rein.
14
Und am achten Tage soll er zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben nehmen und vor den HERRN bringen vor die T├╝r der H├╝tte des Stifts und dem Priester geben.
15
Und der Priester soll aus einer ein S├╝ndopfer, aus der andern ein Brandopfer machen und ihn vers├Âhnen vor dem HERRN seines Flusses halben.
16
Wenn einem Mann im Schlaf der Same entgeht, der soll sein ganzes Fleisch mit Wasser baden und unrein sein bis auf den Abend.
17
Und alles Kleid und alles Fell, das mit solchem Samen befleckt ist, soll er waschen mit Wasser und unrein sein bis auf den Abend.
18
Ein Weib, bei welchem ein solcher liegt, die soll sich mit Wasser baden und unrein sein bis auf den Abend.
19
Wenn ein Weib ihres Leibes Blutflu├č hat, die soll sieben Tage unrein geachtet werden; wer sie anr├╝hrt, der wird unrein sein bis auf den Abend.
20
Und alles, worauf sie liegt, solange sie ihre Zeit hat, und worauf sie sitzt, wird unrein sein.
21
Und wer ihr Lager anr├╝hrt, der soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser baden und unrein sein bis auf den Abend.
22
Und wer anr├╝hrt irgend etwas, darauf sie gesessen hat, soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser baden und unrein sein bis auf den Abend.
23
Und wer anr├╝hrt irgend etwas, das auf ihrem Lager gewesen ist oder da, wo sie gesessen hat soll unrein sein bis auf den Abend.
24
Und wenn ein Mann bei ihr liegt und es kommt sie ihre Zeit an bei ihm, der wird sieben Tage unrein sein, und das Lager, auf dem er gelegen hat wird unrein sein.
25
Wenn aber ein Weib den Blutflu├č eine lange Zeit hat, zu ungew├Âhnlicher Zeit oder ├╝ber die gew├Âhnliche Zeit, so wird sie unrein sein, solange sie ihn hat; wie zu ihrer gew├Âhnlichen Zeit, so soll sie auch da unrein sein.
26
Alles Lager, darauf sie liegt die ganze Zeit ihres Flu├čes, soll sein wie ihr Lager zu ihrer gew├Âhnlichen Zeit. Und alles, worauf sie sitzt, wird unrein sein gleich der Unreinigkeit ihrer gew├Âhnlichen Zeit.
27
Wer deren etwas anr├╝hrt, der wird unrein sein und soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser baden und unrein sein bis auf den Abend.
28
Wird sie aber rein von ihrem Flu├č, so soll sie sieben Tage z├Ąhlen; darnach soll sie rein sein.
29
Und am achten Tage soll sie zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben nehmen und zum Priester bringen vor die T├╝r der H├╝tte des Stifts.
30
Und der Priester soll aus einer machen ein S├╝ndopfer, aus der andern ein Brandopfer, und sie vers├Âhnen vor dem HERRN ├╝ber den Flu├č ihrer Unreinigkeit.
31
So sollt ihr die Kinder Israel warnen vor ihrer Unreinigkeit, da├č sie nicht sterben in ihrer Unreinigkeit, wenn sie meine Wohnung verunreinigen, die unter ihnen ist.
32
Das ist das Gesetz ├╝ber den, der einen Flu├č hat und dem der Same im Schlaf entgeht, da├č er unrein davon wird,
33
und ├╝ber die, die ihren Blutflu├č hat, und wer einen Flu├č hat, es sei Mann oder Weib, und wenn ein Mann bei einer Unreinen liegt.
   

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